Zwischen Wochenende, Delfinen & Bikinihöschen

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[Steck mal vorsichtig den Kopf in meinen Blog ] Er ist noch da! Ich auch – auch wenn ihr vielleicht gedacht habt ich wäre ausgewandert, entführt oder einfach nur so verschollen. Eigentlich wollte ich ja schon viel eher einen Eintrag über meinen 2 wöchigen Urlaub bringen, Palmen, Delfine, Sonne und dem ein oder anderen Übernahmeangebot meiner einer gegen entsprechende Kamelentlohnung, aber mir fehlt einfach …..die Zeit!

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Generell hege ich den leisen Verdacht, dass das Raum-Zeit-Kontinuum völlig aus dem Ruder läuft, schief hängt oder zumindestens mit Warp-Antrieb an mir vorbeizieht. War nicht grade noch Weihnachten? Wieso zur Hölle ist dann schon fast wieder Ostern? Und mein Urlaub ist auch schon wieder fast vergessen….auch wenn ich mich noch sehr gut erinnern kann, wie ich am 19.02 in den Flieger gestiegen bin, mein Nackenkissen umgeschnallt und trotz der aufrechten Sitzposition eingenickt bin, und 1 Stunde später von der Stimme des Piolten geweckt wurde: ich habe da ein Symbol in meiner Anzeige…das gehört da irgendwie nicht hin! *kreisch* Der Blick aus dem Fenster brachte mir sofortige Sicherheit….der hatte noch nicht mal abgehoben….also alle raus aus dem Flieger und warten bis der Ersatzflieger aus Frankfurt da ist. Ja, Murphy´s Law und ich sind seit langer Zeit gute Bekannte….. kann ja heiter werden… wurde es aber dann wirklich.

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Falls ihr mal Urlaub in Ägypten machen wollt, dann lege ich euch das Sunrise Select Royal Makadi Resort ganz warm ans Herz. Super Hotel, super Essen, Spitzenservice! Und nun ein von mir in dieser Form noch nie dagewesenes Kompliment: Die Animateure sind super! Eigentlich sind das ja diese völlig überdrehten Duracellhäschen auf Speed, die wie kleine Kinder vor deiner Liege rumhüpfen und wild rumkreischen: Los, Spiel mit mir, spiel mit mir… Vooooollleyball. Los, looooos. Komm mit. Wir spielen. Da hilft auch kein „Nein, danke!“ Meistens muss man die Sonnenbrille ein Stück von der Nase ziehen, damit das Gegenüber deine Augen sehen kann: „Ok, sie will wirklich nicht spielen, sie möchte mich töten…weg hier und nie wieder ansprechen!“ Nein – ein super Team….Nicht aufdringlich, freundlich, hilfsbereit und immer gut gelaunt und dabei richtig herzlich. Was ich auch sonst unter gar keinen Umständen mitgemacht hätte, war die folgende Situation: Es ist Abend. Peppa sitzt an einem Tisch in der Bar, schreibt Urlaubskarten und ist mit ihrem GinTonic wunschlos glücklich, als sich neben mir eine Hand ausstreckt. Blick nach oben, um zu sehen, wem diese gehört. Guck an…. Ein Animateur.

„Ähm – nein danke – ich möchte nicht mit dir auf die leere Tanzfläche gehen. Nimm einfach eine von den Kegelschwestern, oder eine von den schmachtenen Teenies da drüben.“

„Nein – nun komm!“

[Ok, dann versuche ich es mit einer Lüge:] Ich kann nicht tanzen!

„Egal, ich führe.“

[Verdammt!]

Tja – immerhin steh ich auf Bachata…. Und überlebt habe ich es auch.

Besonders ans Herz legen kann ich euch auch die a-la-carte Restaurants, von denen es dort 7 gibt…aber besonders super ist das T-Bone (Steakhouse) …. dieses Orange – Mousse au Chocolat ist zum niederknien. [Man bekommt übrigens eine 2. Portion davon, wenn man sagt, dass man bereit wäre, auf der Stelle zu sterben, weil man jetzt alles erlebt hätte, wofür es sich zu Leben lohnt.] Aber auch der Italiener ist sehr empfehlenswert: Geniales Vitello Tonnato & Saltimbocca! Aber egal wie gut das Essen in einem anderen Land auch ist, irgedwann habe ich immer mal einen Tag, da fehlt mir das heimatliche Essen trotzdem, und da schmeißt man auch mal abends seine Low Carb Grundsätze neben das frischgebackene Foccatia und macht sich auf dem Weg zum Salatbüffet, an dem es immer Käse gibt. IMMER bis auf diesen Abend. Ich muss ziemlich blöde, ratlos und hungrig ausgesehen habe, als der Küchenchef auf mich zu kam: Was suchtst du? Käse! Was für Käse? … [ich konnte schlecht den dunkel-gelben sagen, woher soll ich auch die Namen der ägyptischen Käsesorten kennen? Egal wäre auch nicht gut, hinterher kommt der mit diesem weißen Käse wieder, der nach gar nichts schmeckt…] Gouda, wäre schön! Warte hier! 2 Minuten später hatte ich einen Teller mit 8 Scheiben Gouda und Erdbeeren in der Hand. Ihr dürft mir glauben: ich hätte ihn am liebsten in den Arm genommen….  Da sitze ich nun grinsend und glücklich vor meinem Teller, als die wirklich nette Gästebetreuerin an den Tisch kommt: „Alles so weit in Ordnung?“ „ Ich habe Gouda – es ist perfekt.“ „ Da hast du Glück…den wirst du auch niemals auf dem Buffet finden…ist hier einfach zu teuer!“ Und wisst ihr was? Danach hat er mir noch besser geschmeckt!

Morgens um 7 Uhr (war sogar erst 6 Uhr nach deutscher Zeit, aber um 16 Uhr ist es vorbei mit der Sonne, deswegen steht man besser etwas zeitiger auf, und schläft auf der Liege weiter) Joghurt mit Früchten und Müsli, gegen halb 10 Uhr Rührei mit Tomaten und Gurken, mittags gegrilltes Hühnchen mit Salat und abends schlemmt man sich entweder durch ein 4 Gänge Menü oder bedient sich am Buffet …wieviel Kilo nimmt man da innerhalb von 14 Tagen zu? Ihr dürft mich jetzt hassen: man nimmt 2 Kilo ab – Beweisbild? Bitte sehr – meine Bikinihose auf der Flucht:

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Was gehört zu Hurghada auf jeden Fall dazu? Ralf & Petra! Warum? Weil die wissen, wo die Delfine schwimmen, einen nicht übers Ohr hauen und Petra den besten Mamorkuchen ever backt. Also: What´s App auf – Ralf anschreiben und fragen, wann sie noch Platz auf dem Boot haben! Es könnte an dieser Stelle eine kurze Zusammenfassung stehen, wie es ist, einem Delphin direkt in die Augen zu sehen, und neben ihnen zu schwimmen, ich kann es aber nicht in Worte fassen, ich muss mich jedes Mal zwingen einfach weiter zu atmen. Wenn ihr auch mal erleben wollt, und euch in Hurghada aufhaltet, dann macht euch selbst ein Bild: klick

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Wundervolle zwei Wochen waren das. Dieses Animations-Team hat bei mir ein Stein im Brett und ich die Mail Adresse, damit ich nächstes mal „mein“ Zimmer wieder bekomme und der Tisch im T-Bone schon für den ersten Abend reserviert ist! Und jetzt? Stecke ich wieder im Strudel der Zeit, von der wir alle zu wenig haben. Wem ihr diesen persönlichen Reisebericht zu verdanken habt? Dem kaputten Sendemasten von Vodafone , der mein Smart Phone ohne Mobile Daten zu einem kleinen Zeitspender befördert hat.

 

In diesem Sinne: Schönes Wochenende

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Das Paradies auf Erden….

Es wird höchste Zeit sich zurückzumelden! Ich bin wieder da! Ich bin sogar schon seit 1 Woche wieder im Weltmeisterland, allerdings hatte ich mir als Reisesouvenir eine schöne Sommergrippe aus der Türkei mitgebracht, die mich eine weitere Woche ausser Gefecht gesetzt hat. Mittlerweile habe ich aber wieder die Oberhand über meine Gesundheit und meine angesammelten Mails bekommen, und kann sogar wieder die Farbe meiner Schreibtischunterlage erkennen… Höchste Zeit die Tür zu meinem Blog wieder aufzuschließen und zu schauen, was ihr in der Zwischenzeit so angestellt habt.

Ihr wollt wissen, wie mein Urlaub war? Schön und erholsam war es, obwohl das Hotel eine herbe Enttäuschung war. Die Besitzer müssen noch eine Menge lernen, um die 5 Sterne über dem Eingang zurecht tragen zu dürfen. Ihr wisst ja, dass ich seit ein paar Monaten auf KH in meiner Ernährung verzichte, das heisst allerdings nicht, dass ich weniger anspruchsvoll geworden bin, was meinen Geschmack betrifft. So brauchte ich auch nicht lange, um zu erkennen, dass die Qualität der Speisen unterirdisch war, und nahezu jedes Gericht in Fett schwamm oder es war der einfachheit halber gleich der Friteuse entsprungen. Formulieren wir es mal so: Wer sich gerne 2 Wochen von Hamburgern, Chicken Nuggets, Pommes und fettigem Fleisch ernährt, wird sich in diesem Fall dort ausgesprochen wohl fühlen. Einzige Bedingung: Ihr steht auf Plastikteller und Besteck an der Poolbar, und ihr findet es irre gemütlich und romantisch in einem Speisesaal zu dinnieren, in dem eine permanente Lautstärke von 100dB heerscht. Steht ihr dann noch gerne in einer kilometerlangen Schlange an, um Euch diese vermeindlichen Köstlichkeiten auf den Tellern zu laden, müsst ihr Euch dort wie im Paradies fühlen. Wem das noch nicht reicht: Die ca. 2000 Menschen dort drängeln und schubsen auch gerne, somit kann man seinen Rückweg mit beladenem Teller gleich als eine Art Hindernisparcours verstehen, um sich diebisch zu freuen, wenn nach der Rückkehr an den Tisch noch alles auf dem Teller ist, was man sich vorher draufgepackt hatte. Mit ganz viel Glück hatte der Kellner auch schon ein Glas auf den Tisch gestellt, und an besonders guten Tagen, handelte es sich sogar um den bestellten Inhalt, ansonsten hatte man wenigstens etwas zu trinken. …..

Um diesem Wahnsinn zumindestens morgens aus dem Weg gehen zu können, bin ich in diesem Urlaub jeden Tag um 06:30 aufgestanden. In der Türkei ist es dann bereits 07:30 und damit nicht mehr ganz so unchristlich früh. Mit Putenbrustaufschnitt und Rührei konnte ich mir ganz gut aushelfen, um zumindestens ein wenig im Magen zu haben – da ich um die frittierten Köstlichkeiten an der Poolbar einen riesigen Bogen gemacht habe. Nevertheless: Ich weiß nicht, wann ich in diesem Leben wieder in der Lage sein werde, Melone und Rührei zu essen… aber irgendeinen Tod stirbt man eben immer…

Am ersten Tag lag ich dann noch relativ relaxt, wenn auch stark beengt (es gab keinen Platz zwischen den Liegen – warum auch…so passen dann ja noch etwas mehr nebeneinander) auf einer Liege am Pool und war in mein erstes von 8 Büchern vertieft, als ich um 10 Uhr fast vom Schlag getroffen wurde. Ich will hier kein falsches Bild erwecken: Ich habe nichts gegen ein wenig Animation, und ich komme auch auf Nana Mouskouri´s „Guten Morgen Sonnenschein“ klar, (11 verdammte Tage) aber eine Horde von Animateuren und unzählige zum  fremdschämen animierende Urlauber beim Clubtanz zu beobachten (6 mal am Tag) war bei leibe kein schöner Anblick. Ich denke dieses Lied hat in mir einen Schläfer geweckt…solche Aggressionen spüre ich sonst eher selten, denn von Natur aus bin ich ein eher ausgelicherner Mensch.

Ein paar Stunden später wurde meine Aufmerksamkeit wieder auf das Animationsteam gelenkt: Zumba! Moment mal: Hat die grade ZUMBA gerufen? Wie geil ist das denn? Nichts wie hin da! Bis ich den Standort des Ereignisses ausmachen konnte, hatte die Gruppe sich bereits in Bewegung gesetzt…. Und ich habe nach ein paar Blicken den Rückweg zu meiner Poolliege angetreten. Für den Weg habe ich wahrscheinlich ebenso viele Kalorien verbraucht, wie die für ihre gesamt Zumba-Einlage, (habe den Umweg über die Poolbar gemacht, um meine Enttäuschung mit einem Gin Tonic zu besänftigen) die mich schwer an einen Ententanz erinnert hat. Hätte die Geschwindigkeit gestimmt, dann hätte ich trotzdem mitgemacht *schwör* aber für Seniorensport zu rhythmischer Zumbamusik, bin ich definitiv noch nicht alt genug. Was soll ich sagen: Der Crosstrainer hat sich als Zumbaersatz ganz ganz gut geschlagen, wobei ich nicht darüber nachdenken möchte, wie unleidlich ich ohne diese Maschine geworden wäre…….

Wer jetzt von Euch denkt: Boah….die hat Probleme. So schlimm hört sich das doch gar nicht an. DOCH! Und ich habe mit genügend Urlaubern gesprochen, die das ganz genauso gesehen haben. Darunter war auch eine Familie mit 2 Kindern, die auch nach mehrmaligem Betteln trotzdem nur 3 anstatt 4 Badetücher bekommen haben. Die Minibar wurde immer dann aufgefüllt, wenn die Putzfrau einen guten Tag hatte, und es war bestimmt auch nur eine optische Täuschung, dass in der Pooltoilette 3 Tage lang eine Haarklammer auf dem Boden hinter der Tür in exakt derselben Position lag. Nur ein notorischer Meckerpott würde hier auf die Idee kommen, dass man es mit der Sauberheit eventuell nicht ganz so eng nimmt, oder? Seht ihr? Alles prima!

Mein abolutes Highlight war aber der freundliche Angestellte aus dem SPA Bereich! Nachdem ich eine Zeit lang abgewogen habe, ob es die 60€ wirklich wert sind, das Hotelzimmer für weitere 6 Stunden *hüstel* zu behalten, habe ich mich dagegen entschieden, immerhin hat mir der freundliche Mann an der Rezeption gesagt, dass die Duschen im SPA Bereich selbstverständlich jederzeit genutzt werden können, bevor der Bus zum Flughafen mich möglichst schnell und weit von diesem „Paradies auf Erden“ (O Ton Chef Animateuer mit dem grenzdebilen Namen „Hasi“) wegbefördern wird. Bis zur abendlichen Dusche waren aber nun noch ein paar Stunden Zeit, die man wirklich noch am Pool verbringen könnte, wenn man nicht seine sämtlichen Wertsachen (Pass, Autoschlüssel, Tab, Handy etc.) mit sich rumschleppen müsste, da man ja bereits um 12:00 aus dem Zimmer auschecken musste. Durch den engen Kontakt zum Crosstrainer bin ich jeden Tag durch den SPA Bereich gelaufen und so fielen mir die Schließfächer in der Damenumkleide wieder ein! Perfekte Lösung! Da in diesem SPA Bereich nie etwas los war, und ich deswegen immer darauf bedacht war, mich schleunigst an den gaffenden Blicken der Mitarbeiter in Sicherheit zu bringen, die dort anscheinend nur zur Dekoration rumstanden….. Gesagt getan. Auf dem Weg nach draussen kam ein SPA Mitarbeiter auf mich zugerauscht:

Haben Sie eingeschlossen?

Say what? (Ja, so bin ich eben. Die Geschichte mit dem Echo und dem Wald)

Sie haben eingeschlossen Tasche?

Ja, hab ich.

Das geht nicht. Fragen Sie müssen. Mich oder Rezeption.

Ist das so?

Ja – sie fragen müssen!

Kollege, in dem Raum sind 100 Schließfächer, und jetzt sind in Summe 2 davon belegt.

Kommen heute 100 Gäste in SPA!

Ja – genau! Ich denke sie sollten lieber mit 200 rechnen. Ist hier ja sonst auch immer tiiiiiersch was los hier.

Aber sie müssen fragen.

WAS WOLLEN SIE JETZT VON MIR?

Sie fragen müssen oder ich sage Rezeption Bescheid.

Top! Ich gehe jetzt an den Pool und sie können zur Rezeption, dann haben wir beide einen Auftrag.

 

Ich habe ihn dann dort stehen gelassen. Geht’s noch? Es wundert mich immer weniger, dass der SPA Bereich so schlecht besucht wurde, aber das grenzte schon Schikane. So! Die Blonde lass´ ich jetzt mal stramm stehen, aber nicht mit mir. Blödmann.

Ich könnte jetzt noch von den 2 super Schaumparties berichten, die eine ganze halbe Stunde dauerten, oder von der schlechten WM Party, die keine war, oder von dem Animateur, der 10 Minuten auf mich eingeredet hat, dass ich etwas positives bei Holiday Check schreiben soll…… aber ich denke, dass ich es für heute gut sein lasse. So ein schlechter Mensch bin ich dann ja auch nicht! Immerhin habe ich über ihn geschrieben, nur nicht bei Holidaycheck.

Noch nicht…..

“Fußball ist wie Schach – nur ohne Würfel.”

Nein – das ist ausnahmsweise nicht von mir – das hat Lukas Podolski rausgehauen. Und da heute alle nur über das bevorstehende WM Spiel „Deutschlang gegen Frankreich“ spechen, reihe ich mich da einfach mal ein, bevor ich mich in meinen Sommerurlaub verabschiede!

 

Lothar Matthäus:  “Ich hab gleich gemerkt, das ist ein Druckschmerz, wenn man drauf drückt.”

Andreas Möller : “Mailand oder Madrid – Hauptsache Italien!”

Fritz Walter: “Der Jürgen Klinsmann und ich, wir sind ein gutes Trio. Ich meinte: ein Quartett.”

Berti Vogts: “Hass gehört nicht ins Stadion. Solche Gefühle soll man gemeinsam mit seiner Frau daheim im Wohnzimmer ausleben.”

Lukas Podolski: „Das darf keine Rolle spielen, ob da 50, 55 oder 70 Grad herrschen auf dem Platz.“

Bastian Schweinsteiger: „Wenn man eine neue Freundin hat, klappt auch nicht immer gleich alles perfekt.“

Lukas Podolski: „Ich denke nicht vor dem Tor. Das mache ich nie.“

Olaf Thon: “Ich habe ihn nur ganz leicht retuschiert.”

Matthias Sammer: “Das nächste Spiel ist immer das nächste.”

Gerhard Delling: “Das einzige, was sich nicht geändert hat, ist die Temperatur – es ist kälter geworden.”

Mats Hummels: “Der Trainer hat gesagt, wir haben verloren, weil wir keine Eier hatten.”

Martin Driller: “Es ist nicht so einfach. Meine Mami hat gesagt, ich soll nicht im Dunkeln heimkommen.

Jens Lehmann: “Eine Minute nach Spielende habe ich noch nicht die Intelligenz, um das Spiel zu beurteilen.”

Guido Buchwald: “Ich hab ‘ne Oberschenkel-Zerrung im linken Fuß.”

Olaf Thon: “Wir spielen hinten Mann gegen Mann, und ich spiel gegen den Mann.”

Lukas Podolski: “So ist Fußball. Manchmal gewinnt der Bessere!”

 

Ich wünsche Euch einen schönen Fußballabend! Wir lesen uns in 2 Wochen wieder. Bleibt anständig & seid lieb zueinander!

 

Eure Peppa

Yen To See Distant Places

 

Welcome at the Beach

Welcome at the Beach

Darf ich Euch heute mal kurz entführen? Ich bin gedanklich schon zwischen bunten Gewürzen, schlecht imitierten Textilien und eiskaltem EFES Bier. Ihr ahnt wo die Reise hingeht, oder? Genau: Wir befinden uns in der Türkei. Eigentlich muss ich nur noch meinen ebook-reader neu bestücken, und dann kann es los gehen. Falls ihr noch einen Buch-Tipp für mich habt: Bitte immer her damit! Meine gute Fee hat mir gestern bereits ein Buch empfohlen, das auf jeden Fall im Urlaub gelesen wird: „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“, da das aber doch recht traurig ist, wäre ich für ein paar heitere Vorschläge offen, ich kann mir bessere Dinge vorstellen, als heulend auf meiner Sonnenliege von irritieret-dreinschauenden Miturlaubern mitleidig angesehen zu werden.

 

Taurus Gebirge

Taurus Gebirge

Worauf freue ich mich denn besonders? Auf jeden Fall auf das Taurusgebirge, das mit einem Mietwagen immer einen Besuch wert ist. Ok, ich sterbe jedes Mal tausend Tode in den klapprigen Kisten, denn im Gebirge gibt es nunmal weder feste Strassen, noch die dementsprechende Seitenabgrenzung. Ich muss meine Privatsphäre ja leider ein wenig schützen, sonst hätte ich Euch gerne ein Foto von mir präsentiert, dass mich mit weitaufgerissenen Augen im Mietwagen zeigt, aber ich denke ihr seid kreativ genug, um Euch das auch so vorstellen zu können.

 

Es gibt ein absolutes Highlight im Gebirge: Der Dimcay Fluss. Kristallklares Gebirgswasser und Forellen. Man muss gar nicht sehr weit ins Gebirge fahren, um Restaurantes zu finden, die über den Fluss Brücken gebaut haben, auf denen man sich es in Lounges gemütlichen machen kann. Während man eine frischgefangene Forelle ißt, baumeln die Füsse im Fluss. Ich liebe diesen Platz wirklich abgöttisch.

Dimcay

Dimcay

Wenn man dem Flußverlauf weiter nach oben folgt wird man mit einem herrlichen Ausblick belohnt. Immer wieder faszinierend finde ich auch den Staudamm, der Alanya mit Wasser versorgt. Es sieht völlig schräg und unwirklich aus, wie Mitten aus dem Gebirge eine 135m hohe Staumauer ragt. Ein Wahnsinn, den das menschliche Auge kaum erfassen kann. Fern ab vom Tourismus ist mir dieser Ort im Gebirge besonders ans Herz gewachsen.

Basar

Basar

Ich freu mich auf die verschiedenen Basare. Die Gewürze, Teppichhändler, die farben und Gerüche. Ich freue mich allerdings nicht auf die nervigen Schlepper, die einen auf sehr penetrante Art und Weise in ihre Läden reinziehen wollen, aber ich habe einen ziemlich überzeugenden „ich-werde-Dich-töten-wenn-Du-mich-noch-mal-anquatscht-Blick“ drauf und verstehe den im Notfall auch einzusetzen.

Altstadt

Altstadt

Und wenn man dann durch die Altstadt von Antalya geschlendert ist, (UNESCO Weltkulturerbe) und den Hafen von Antalya vor sich hat, fühle ich mich irgendwie immer ein wenig nostalgisch. Ich liebe diese kleinen Cafés und Teegärten, in denen man mal kurz verschnaufen kann.

Hafen

Hafen

Lange ist es jetzt nicht mehr hin. Dann kann ich wieder den türkischen Himmel erkunden, der Nachts so wunderschön aussieht und mich jedes Mal wieder zum Träumen einlädt…..bald….

Turkish Nights

Turkish Nights

Inspiriert duch einen Nordseeurlaub

Peppa ist heute mal etwas rührseelig. Eine Emo-Peppa also. Falls ihr gute Laune habt, (die habe ich eigentlich auch – aber ich bin gefühls-multitasking-fähig) dann lest hier einfach nicht weiter …

Früher habe ich jedes Jahr mindestens eine Woche im Jahr auf Juist verbracht. Meistens kurz vor den Osterfeiertagen. Ich liebe diese Insel aus vielen Gründen einfach abgöttisch. Die Einwohner sind einfach unbeschreiblich nett und aufgeschlossen, so wie sich das für Ostfriesen eben auch gehört. Ich habe dort den besten Ziegenkäse meines Lebens gegessen und es gibt dort keine Autos, dafür aber Hunde die „Bootsmann“ heißen. Diese Insel ist für mich der Inbegriff von Ruhe und Kraft.

Wir sind entweder den ganzen Tag in den Dünen rumgelaufen und haben bei jeder Bank eine Zigarettenpause gemacht und  dabei einfach vor uns hin und her geschaut, um die Natur zu genießen. Nachmittags haben wir Waffeln mit heissen Kirschen gegessen und abends saßen wir vor dem Fernseher in dieser riesigen Ferienwohnung und haben schlechte Filme gesehen und dabei Vodka- O getrunken.

Ich vermisse diese Zeit. Ich war nach diesen Tagen am Meer immer wie neugeboren. Ich kann stundenlang am Meer sitzen, und auf das Wasser schauen. Es ist dieses einmalige Gefühl, dass ich nur dort bekomme…auf meiner Insel. Das schafft weder das Mittelmeer, noch das Rote Meer (trotz meiner Delfine). Das war die Zeit, die wir ganz für uns hatten, obwohl ich schon lange von zu Hause ausgezogen war, habe ich mit meiner Ma dort auf Juist die schönsten Gespräche geführt. Rückblickend betrachtet kann ich gar nicht sagen, ob ich ohne diese Gespräche jemals so viel über sie erfahren hätte.

In einem Jahr, als wir zusammen auf der Insel waren,  war ich total unglücklich verliebt- er war verheiratet. (Verschont mich jetzt bitte mit einer Moralpredigt – die Geschichte ist jetzt 13 Jahre her, da werde ich mich nicht mehr für entschuldigen, und nein – danach hatte ich nie wieder etwas mit einem verheirateten Mann – ähm.. doch nicht. Das führt zu weit. Vielleicht mal ein seperater Eintrag zu diesem Thema) Der Mann tat mir ganz und gar nicht gut, und ich weiß gar nicht wieviele Stunden meine Ma mit Engelszungen auf mich eingeredet hat, dass ich sowas nicht nötig hätte. Ich kann mich daran erinnern, als wenn es gestern gewesen wäre. Geholfen hat es natürlich nichts, denn den Sturkopf habe ich von meinem Erzeuger geerbt…

Aber dafür habe ich all diese schönen Erinnerungen an diese Zeit, an die vielen Frühstücke in der Strandhalle, von der man direkt aufs Meer sehen konnte, an die Pharisäer, die wir in dem kleinen Café am Markt getrunken haben, und ich meiner Mutter erklären musste, warum der Kellner, der uns bediente schwul war, weil er sämtlich Aussagen eben mit ooooooooooooooch das ist ja gewaaaaaaaaltig kommentierte und eine entsprechnede Handbewegung dazu machte. Oder im Baumann´s, wo wir oft zu Mittag aßen und wo die Tische so eng zusammenstanden, dass der durchgeknallte Hund meiner Mutter spielend-leicht an einem Bein von einem anderen Besucher am neben Tisch rammeln konnte, was meine Mutter trocken mit: „ich kann nichts dafür, der ist so“ kommentierte. Irgendwo her muss ich das wohl haben – und nein ich meine nicht das Rammeln! 😉

Und natürlich an die Abschiede, als der Mann meiner Mutter bereits nachgekommen war und die beiden mich zur Fähre brachten. Auf dem Weg zurück zum Festland wurde immer „Time to say goodbye“ gespielt und ich habe jedes Mal eine Träne verdrückt – das hat hoffentlich nie jemand mitgekommen. Schöne Zeit – schöne Erinnerungen.