Na? Wie wäre es, wenn du dir einfach ein anderes Plätzchen auf diesem Planeten suchst?

Ich habe einen Moment überlegt, ob ich diesen Eintrag überhaupt schreiben soll, aber irgendwie spukte er mir die ganze Zeit im Kopf umher, und wofür habe ich einen Blog, wenn ich meine Gedanken nicht in ihm abladen darf? Ja – ich weiß – politisch korrekt musste es das Blog heißen, aber ich finde das beißt sich  – beim Lesen und beim Aussprechen, deswegen ist mein Blog männlich und kein Neutrum. Wo wir auch schon fast beim Thema wären, ich bin zwar kein Neutrum, aber es scheint fast so, als ob man Frau Mensch in dieser Welt besser ankommt, wenn man sich wie eins benimmt. Wenn man sich im www rumtreibt, bekommt man immer mal wieder dumme Kommentare, dessen muss man sich bewußt sein – aber es gibt Unterschiede, ob ein Kommentar nur nicht die eigene Meinung widerspiegelt, oder ob er beleidigend ist.

Was ich damit mache? Ich sortiere sie fein säuberlich in den Spam Ordner, schüttel den Kopf und dann sind sie aus meinem Kopf gestrichen – lost without a trace! Und dann gibt es diese Tage, an denen ich mich sogar dazu äußere. Ihr ahnt es? Genau! Heute ist so ein Tag. Irgendwann diese Woche saß ich abends auf dem Sofa, als ich über mich lesen musste, dass ich mich auf meinem Twitteraccount bei Leuten anschleime, damit ich Favs auf meine blöden Tweets bekomme. Say what? So Liebchen, es wird jetzt vielleicht erschreckend für dich sein, aber ich bin echt so freundlich. Diese Eigenschaft hat im Übrigen weniger mit Schleimen zu tun – diese Fähigkeit bezeichnet man im Volksmund als Emphantie! Mir ist es zwar prinzipiell völlig egal, was du über mich denkst, aber generell ist schon erstaunlich, dass man heutzutage blöd angemacht wird, weil man zu anderen Menschen freundlich ist. Weißt du wie man das schlechte Gefühl, das man hat, wenn andere etwas haben, das man selbst gerne hätte, aber nicht hat, nennt? Neid! Aber ich habe eine gute Nachricht für dich! Es gibt gar keinen Grund neidisch auf mich zu sein! Nein, ganz im Gegenteil! Es gibt Grund zur Hoffnung, denn auch Menschen, denen diese Fähigkeit nicht in die Wiege gelegt wurde, können zumindestens an ihrer Bereitschaft für diese Eigenschaft arbeiten.

Und für alle anderen, die im Netz den ein oder anderen blöden Kommentar bekommen, weil ihr herzlich, freundlich und offen mit euren Mitmenschen umgeht: HÖRT TROTZDEM NIEMALS DAMIT AUF!

Gebt Miesmachern keine Chance. Du musst dich vor niemanden rechtfertigen, erst recht nicht für deine Lebenseinstellung. Halte dich einfach von Menschen fern, die ihren eigenen Angstmüll bei dir abwerfen wollen, nur weil sie sich nicht trauen, einen Weg einzuschlagen, den du bereit bist zu gehen. Menschen, die nicht gönnen, nicht akzeptieren und sich nicht ehrlich mit dir freuen, können niemals richtige Freunde sein. Und der Rest? Da funktioniert die Sache mit der kalten Schulter ganz gut – ansonsten können die sich ja gerne ein anderes Plätzchen auf diesem Planeten suchen. (groß genug ist er ja)

In meinem engeren Kreis haben nur noch Leute Zutritt, die mich inspirieren, motivieren und mir einfach gut tun. Manchmal schmerzt es die Spreu vom Weizen zu trennen, aber unter dem Strich hat man danach alle Energiefresser aussortiert, und vor den Menschen, die mir nahe stehen muss ich mich nicht rechtfertigen, die nehmen mich so wie ich bin, und nicht so, wie sie mich am liebsten haben wollen.

Also ihr da draussen – lasst euch bitte nie eure Freundlichkeit nehmen, es kann davon niemals zu viel geben. Und denkt daran: Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muss man sich eben verdienen. Es ist nicht deine Aufgabe, dafür zu sorgen, dass sich andere auf Kosten deines Wohlbefindens gut fühlen. Im Leben musst du dir deinen eigene Theorie über den Sinn des Lebens machen, ansonsten wird es halt frustriend, weil man ständig versucht so zu sein wie andere, oder um das zu haben, was jemand anderes hat. Kein Wunder – das ist am Ende nur eins: Völlig frustrierend. Wenn es sich für dich richtig anfühlt, und du mit Leidenschaft dabei bist, dann mach es auch so. Nicht, weil es dir jemand gesagt hat, sondern weil es wirklich deine Überzeugung ist. Also? Sei kein Neutrum, sei einfach du!

 

„There is nothing more amazing than being yourself“ – Dan Warren

 

In diesem Sinne:

Schönes Wochenende!

Küsschen,

Peppa!

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Kann Spuren von Twitter enthalten!

Der Ickemich hat mich gestern abend darüber informiert, dass ich einen Liebster Award von ihm erhalten habe! An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön dafür! Da ich das Stöckchen dieses Jahr bereits weitergeworfen habe, werde ich Dir aber trotzdem gerne Deine Fragen beantworten.

Ich finde es schön, dass viele meiner Twitter-Kollegen hier ebenfalls mit einem Blog vertreten sind, denn während ich bei Twitter meist nur 140 Zeichen von Euch zu lesen bekomme, erhält man auf Euren Blogs noch einen sehr viel besseren Einblick in Eure Leben und Gedanken. Gleichzeitig freue ich mich natürlich, wenn Follower auf meinen Blog stoßen, und meine manchmal wirren Gedanken mögen, sich daran erfreuen, und mir Mails und Kommentare senden.

An dieser Stelle auch mal ein DANKESCHÖN an die treuen Leser meines Blogs – ich freue mich sehr, dass es Euch gibt!

Dazu fällt mir ein Tweet ein, der vor einiger Zeit von Andy kam [wühl mal eben – zack gefunden].

Andy

 

… und Ausnahmen bilden die Menschen, bei denen das Gefühl von Anfang an stimmt!

 

Es ist interessant, wie gut ich einige von Euch kennenlerne, und wo sich Meinungen, Hobbies und Gedanken kreuzen, auch wenn es einige Zeit dauert, bis man dahinter kommt. Grade in unser schnelllebigen Zeit, finde ich es umso schöner, dass man immer wieder auf Menschen trifft, die echtes Interesse an einem haben – und ob das nun im RL, auf Twitter oder sonst wo passiert, sollte dabei wirklich nie eine Rolle spielen!

 

Bevor das hier jetzt aus dem Ufer rennt –  los geht´s:

1. Notierst Du eher analog, oder digital?

Sowohl als auch.

Ich habe einen Kalender in den ich alles mögliche reinkritzel , aber beruflich organisiere ich mich ausschließlich digital.

2. Nenne uns doch bitte Deinen meistlaufenden Radiosender und verklickere uns, warum der dauernd läuft.

1Live!

Die beste Musik, interessante Themen, gute Comedy (Dennis ruft an – zum niederknien!!!), Konzerttipps, Radiokonzerte  und die besten Moderatoren.

3. Warum steht nicht einfach “32” auf den 8×4 Produkten?

Weil nur der Wirkstoff des Deos „Hexachlordihydroxydiphenylmethan“ (B32) heißt, findige Werbefachmänner aber der Meinung waren, dass 8×4 mehr hermacht. Ich benutze es übrigens nicht… das aber nur so am Rande erwähnt! 😉

4. Wo oder was ist Dein Lieblingsort?  Ort! Nicht Sport!

Im Garten: Genau hier! Buch, Zeitung und Sonne.

Favourite Place

Favourite Place

Bei meinen Eltern: In der Küche

Im Urlaub: Am Meer & im Gebirge

In Holland: Enschede & Groningen

Im Haus: Auf dem Sofa

In Niedersachsen: Oldenburg

Bei Menschen: in ihren Gedanken

5. Welche Dinge rettest Du aus Deinem brennenden Haus/Deiner brennenden Wohnung (Menschen und Tiere retten sich schon selbst), und wie willst Du das alles transportieren?

Ich schnappe mir mein Handy und rufe unsere Feuerwehr an. Das ist auch so ein Vorteil vom Landleben – hier kennt man sich – und die wären schneller da, als ich gucken könnte. Ich denke man kann im Leben alles Materielle ersetzen. Ok – um meine Chucks-Sammlung würde es mir Leid tun, aber ich würde deswegen nicht mein Leben aufs Spiel setzen.

6. Wieviel Meter Displaydiagonale befinden sich in Deinem Haushalt/privatem Umfeld?

(Nur die Diagonalen summieren, nix kompliziertes rechnen)

3,30m (wie kommt man auf solche Fragen!!!???)

7. Könntest Du Dir ernsthaft vorstellen, vom Bloggen zu leben?

Nein – ich mache das, um meinen Kopf frei zu bekommen, oder um besonders schöne oder schlechte Erlebnisse festzuhalten. Ich könnte mir nicht vorstellen meinen jetzigen Job aufzugeben. Er fordert mich, macht mir Spaß und sichert mir ein geregeltes Einkommen.

8. War nun zuerst die Henne da, oder doch das Ei?

Cause & Effect?  – Das Ei!

Interessantes Thema, weil man es so herrlich weiterspinnen kann:  Wer war der 1. Mensch? Da ich nicht an Gott glaube, fallen Adam und Eva da schon mal raus. Vor allem auch, weil der älteste, fossile Fund eines Menschen 200.000 Jahre alt ist, die Erde an sich 4,5 Millionen Jahre und nicht 6.000 Jahre, aber was sind schon Zahlen….

Viel interessanter ist aber doch, dass wir vom alle vom Affen abstammen – daran muss man noch nicht mal glauben, dass kann man an einigen Exemplaren noch heute sehr deutlich sehen.

9. Morgens gibt es bei Dir eher Kaffee(wieviel), Tee(welchen) oder etwas ganz anderes?

06:10 1 Becher Kaffe mit Milch

07:00 1 Becher Kaffe schwarz

08:10 1 Becher Kaffee schwarz

Eventuell  in einem Nachmittags-Loch 1 weiterer Becher Kaffee, abends 2 Espresso.

Während der Arbeitszeit trinke ich noch zusätzlich 1 Liter Tee. Die Sorte ist im Moment: Kamille.

10. Wieviel kW/h verbraucht Deine Waschmaschine im Jahr?

(Das ist jetzt erst die Rechenaufgabe!)

Keine Ahnung, ich verstecke mich sehr ungern hinter meiner Harrfarbe, aber hier möchte ich sie gerne als Joker einsetzen! Nicht mal einen kleinen Schimmer. Ich kann Dir nichtmal sagen, wie die genaue Modelbezeichnung ist……  ich kann Dir aber verraten, dass mit der Waschmaschine irgendetwas nicht stimmt, die hört sich seit kuzem nämlich so an, als wenn eine Boing 737 im Keller startet.

11. Angenommen, Geld spielt keine Rolle mehr. Was würde für Dich diese Rolle dann einnehmen?

Zeit! Der Luxus, sich seine Zeit so einteilen zu können und dazu noch entscheiden zu können mit wem – wäre einfach unvorstellbar schön!

 

Schönen Start in Eure Woche!

Selfies nach dem Sex und der #AfterSex

Wäre ich jetzt grade auf Twitter unterwegs, müsste ich der Überschrift noch ein „das nächste große Ding“ hinzufügen, aber hier im Blog kann es auch nicht schaden. Zumal ich hier eindeutig mehr Zeichen zur freien Verfügung habe 😉 Ich liebe es, wenn ich mich austoben darf – ja, ja – ihr nun wieder. Ich meinte natürlich mit Wörtern austoben, zumindestens meine ich das jetzt im Moment!

Zur Zeit ist es grade der letzte Schrei sich nach dem Sex zu fotografieren und seine zufriedenen Gesichter der Twitter & Instagramwelt zu präsentieren. Wie nennet es die Presse?

„Es ist „die Zigarette danach“ für die Generation Smartphone“ RP

Als ich das mitbekommen habe, fand ich es einfach nur bescheuert. Selbst ich – ihres zeichens kleine Selfie Queen. Bescheuert? Ja – da braucht ihr gar nicht so ungläubig gucken, denn irgendwo hört es ja auch mal auf. Ich nehme mein Handy natürlich auch mit ins Schlafzimmer, aber auf die Idee würde selbst ich nicht kommen. Mein Handy hat im Schlafzimmer nur eine Aufgabe: mich zu wecken. Mir wäre das nicht peinlich, aber ich finde nicht, dass ich mein Sexleben mit der ganzen Welt teilen sollte. Frau stelle sich das mal vor, dann wird man am besten noch drauf angesprochen am nächsten Tag: „Cooles Bild. Zieh beim nächsten Mal doch die Decke noch etwas weiter runter!“ Sicher nicht. Da wäre jeder „fave“ ein indirektes: „Ich will auch mitmachen“, oder wie?

Und mein Lieblingssatz an dieser Stelle: Früher hätte es das nicht gegeben. 😀 Ich finde es echt interessant zu beobachten, wie die Hemmschmelle immer weiter nach unten sinkt. Ok – in Deutschland twittern nur 6% der Bevölkerung, aber was sagt es über den Rest raus, der sich die Bilder nur über Instagram etc. ansieht? Es ist schön erstaunlich, wieviel sich die Spezies Mensch mit dem Thema Sex befasst. Kann ja auch jeder machen soviel und solange er möchte, aber ich will mit keinem sozialen Netzwerk mein Bett teilen.

Allerdings glaube ich, dass mein Gesicht es definitiv wert wäre: Da hatte man grade einen so INTIMEN Moment miteinander und plötzlich dreht sich der Mann zur Seite und hält einem das Smartphone unter die Nase? Da würde ich auf jeden Fall wirklich saublöd aus der Wäsche gucken. Was mich im nächsten Moment sofort dazu veranlasst zu glauben: Wieviel Fake steckt da wohl hinter?

Es gibt sicherlich unzählige „echte“ Danachfotos, die zwar im Bett enstanden sind – jedoch nur unter größter Anstrengung um das beste Bild, aber ohne dem vorausgegangenem Sex. Die Ladies, die meinen Blog schon länger lesen, kennen doch meinen Kollgen, der die meiste Zeit seines Lebens lieber mit der Hose, als mit dem Kopf denkt? Ich musste grade lachen. Wenn der auf Twitter wäre, könnte er einen Rekord aufstellen. Vielleicht sollte ich ihm davon ….. Nein, bloß nicht.

Da bleibe ich lieber ganz old-school bei der Zigarette danach, allerdings nicht im Bett…. Aber apropos rauchen. Peppa wäre wohl nicht Peppa, wenn sie nicht trotzdem grade überlegt hätte, wie die 2 chinesischen Kollegen, die grade mit mir in der Raucherkabine standen, auf ihren #AfterSex Selfies aussehen würden. 😀

Genießt euer Wochenende!

Don´t get ugly – get even!

Gestern bin ich in meiner Twitter Liste auf einen Artikel (15 Things not to do after a Breakup) in der Huffingtonpost.com gestoßen, den ich sehr interessant fand. Autorin dieses Artikels ist die Bloggerin & Autorin Lois Tarter. Nachdem ich ihren Tweet kommentiert hatte, weil ich laut darüber nachdachte, es zu dem heutigen Thema meines Eintrags zu machen, und ich mir somit von ihr einen sofortigen Retweet eingehandelt habe, halte ich nun also mein Wort.  🙂 Ich wollte einfach mal sehen, wie nützlich ihre Tips für mich wären, im Rückblick auf die Trennungen, die ich in meinem Leben bereits hinter mich gebracht habe.

Die Huffington Post schreibt über Lois:

She believes that a divorce is a rebirth and is just as important to celebrate, if not more so, than a marriage.

Im Grunde genommen sind diese 15 Tips von ihr wirklich gut. Allerdings muss man das auch mal „Bridget-Jones-mäßig“ sehen. Ich denke „Schokolade zum Frühstück“ kennt jeder, selbst Männer werden wahrscheinlich an diesem Film eine Zeit lang vorbeigekommen sein, aber irgendwann hat ihn doch jeder mal gesehen. Legendär die Szene, in der Bridget im Schlafanzug in ihrer Wohnung rumgammelt, sich betrinkt und aus vollem Leib „all by myself“ mitgröhlt. So sehen wir aus, wenn wir leiden, weil der Partner sich getrennt hat! So und nicht anders! Das ist bei leibe kein schöner Anblick, aber es ist die Realität. Bei der einen Frau minder ausgeprägt, bei der anderen Frau mehr. Ich gehöre allerdings zu der 2. Sorte, als bekennende Drama-Queen.

Was hilft also gegen Liebeskummer? Dates auch schlechte Dates können im Nachblick ihren Teil dazubeitragen, damit  wir uns besser fühlen. Ich habe in meinem Leben schon viele Pfeifen gedatet – so gewinnt man doch einen breitgefächerten Überblick der Männerwelt. Denn machen wir uns nichts vor: Männer stecken uns auch in Schubladen, oder besser gesagt in Kategorien. Die Liste dieser Kategorien ist überschaubar:

  1. Männer finden Dich heiß, deswegen wirst Du sehr oft angesehen, aber nicht oft angesprochen.
  2. Männer finden Dich billig, deswegen wirst Du am laufeden Band angesprochen, allerdings auf sehr plume Art und Weise, denn Dein ganzes Äußeres schreit: Ich bin willig & bereit!
  3. Männer sehen in Dir den Kumpeltyp, daher wirst Du zwar relativ oft angesprochen, wenn sie Dir aber Dinge anvertrauen, die sie sonst nur mit anderen Männern besprechen, (vozugsweise sind die Inhalte dieser Gespräche Frauen der Kategorie 1 & 4), dann wollen sie nichts von Dir.
  4. Männer kommen offen, respektvoll mit Dir ins Gespräch und flirten auf angenehme Art & Weise mit Dir, weil Du eine „normale“ und beziehungspotentielle Kanditatin bist.

Viel mehr kommt da jetzt nicht, weil die Grenzen im echten Leben natürlich auch schnell verschwimmen können, denn eine Frau, die mal einen zu kurzen Rock trägt, ist nicht immer gleich eine Schlampe – wir sind nur meistens etwas facettenreicher, als unsere männlichen Mitbürger.

Lois schreibt in ihrem Artikel, dass es nichts bringt sich nach einer Trennung ins Frust-Shoppen zu stürzen, oder sich in Rachedates zu stürzen. Das sind die einzigen beiden Punkte, in denen ich ihr nur bedingt zustimmen kann. Warum? Nun ja – es macht deutlich mehr Sinn, seine Energie und Zeit daran zu verschwenden gut auszusehen, und sich etwas Gutes zu tun, als sich gehen zu lassen. Klar braucht man eine Zeit, um zu trauern und die ganze Welt scheisse und ungerecht zu finden, aber davon kann man sich während des Shoppens eine Auszeit nehmen, und hinterher die Welt trotzdem noch scheisse und gemein zu finden, aber dabei zumindestens fabelhaft aussehen.

Was habe ich bei Pretty Little Liars gelernt? Don´t get ugly – get even! So verhält es sich auch mit Rachedates. Männer halten ihre Freundschaften zu ihren Buddies zwar meist für unzerstörbar, weil sie mit ihren Kumpels durch Feuer gehen können, aber ich habe schon oft (seeeehr oft) feststellen müssen, dass nicht zuletzt die sogenannten besten Freunde bei mir auf der Matte standen – und dass längst nicht nur NACHDEM die Beziehung beendet war. Aus „Rache“ aber einen Kumpel vom Ex zu daten, wäre mir persönlich viel zu plump – da haben wir Frauen schon ein paar bessere Ideen in petto!

Trotzdem: Wenn ich liebeskummergeplagt auf meinem Sofa liegen würde, und mich noch immer schluchzend fragen, wie dieser Typ es überhaupt wagen konnte, mich zu verlassen, würde ich Lois Buch wahrscheinlich lesen, und mich danach zumindestens ein wenig besser fühlen. Den ultimativen Trick für eine lange und glückliche Beziehung oder Ehe gibt es eh nicht, allerdings hat mir ein anderes Zitat in vielen Fällen schon oft geholfen:

Wenn Du Dir etwas von einem Mann wünscht, egal in welcher Beziehung, dann bringe ihn dazu zu glauben, dass es seine Idee war. Meine Mutter

In diesem Sinne: Einen schönen Start in die Woche!