I wanna Sex you up or the Blacklist Part2

Wir hatten doch vor ein paar Tagen über Listen geredet. Ella hat es in die Tat umgesetzt! Und ich habe mich köstlich amüsiert. Ich bin schwer versucht, den Eintrag aus meinem alten Blog „The Black List“ hier zu posten. Denk, denk, denk… Nein. Alter Blog ist Geschichte. Allerdings nehme ich das mal zum Anlass, mich dazu in etwas anderer Form mit einzubringen. Wandeln wir die Black List ab, und machen sie neu:

Der Engländer

Verheiratet, 2 Kinder. Ich war jung. 22 Jahre und neugierig auf das Leben. Der Mann hat mich gereizt. Ich wollte ihn einfach haben. Wo ich ihn kennengelernt habe? Er war mein „Lehrer“ auf einem Business-English-Kurs. Was soll ich sagen. Der Sex war Weltklasse, die Affäre dauerte 1.5 Jahre. Allerdings muss ich hier anmerken: Engländer insbesondere dieser hatten einen echten Knall. Warum? Kontrollfreak. Ich musste ständig innerhalb von Minuten parat sein. War ich das nicht, gab es eine SMS Flut. Wo bist Du? Wer ist bei Dir? Schrecklich. Ich habe die Sache dann beendet, als ich es bzw. ihn einfach über hatte.

Der Türke

Das war bisher eigentlich das schrägste Ding. Es war weder geplant, noch wirklich gewollt. Das war wirklich ein Zauber und ein Knistern. Und ich bin so froh über dieses so klischeebehaftete Ereignis, am Strand. Ich bin bis heute auch noch sehr dankbar, dass wir in diesem muslimischen Land nicht erwischt wurden. Und ich finde es nach wie vor schön, dass wir über Jahre einen sehr freundschaftlichen Kontakt gepflegt haben. Ach so.. sorry. Fast das wichtigste Detail vergessen. Wie die Qualität war? Gut. Es war wirklich gut! Ich stehe sonst GAR NICHT auf ONS. Gar nicht. Sex wird eigentlich nur dann gut, wenn man sich kennt, vertraut und aufeinander eingehen kann. Ich bleibe bei dieser Meinung. Außer mir ist die Qualität egal….das ist bei mir berufsbedingt irgendwie schon ausgeschlossen 🙂

Der Ungare

Och Mensch. Da war ich leider viel zu jung für Sex. Aber ich darf euch verraten: Die können richtig, richtig gut küssen. Mein Vater fand das weniger komisch. Aber in diesen 3 Wochen Sommerurlaub am Plattensee habe ich eine Menge geküsst. An vielen verschiedenen Orten. Und das ist der Beweis: man muss nicht eine Sprache sprechen, um sich miteinander gut beschäftigen zu können!

Der Ostfriese

Bestnote!! Vielleicht liegt es an meiner Verbundenheit zur Heimat, denn zu dieser Zeit habe ich schon gar nicht mehr in meiner Heimatstadt gelebt. Diesen Mann habe ich in der Ausbildung kennengelernt. Und ja – in den Mann war ich echt verschossen. Groß, dunkler Lockenkopf und wunderschöne braune Augen. Diese Geschichte war kurz und leidenschaftlich. Sagen wir es so, überall, sehr leidenschaftlich und nur ein einziges Mal in einem Bett. Trotzdem… da kam wohl die Aphrodite durch. Ich hatte irgendwann keine Lust mehr. Ich war zu dem Zeitpunkt Single – er in einer Beziehung. Es war ein schönes Intermezzo in einer wirklich wilden Phase von mir.

Die Deutschen

Also gezählt habe ich mal! Das hat wohl jede Frau, aber ich verzichte darauf, das hier öffentlich zu machen. Soooooo ins Detail müssen wir dann ja doch nicht gehen, oder? Und was sage ich jetzt zur Qualität der deutschen Männer? Da gibt es die „ich hoffe er ist gleich fertig“ bis „oh, ich will nochmal“.  Ich hoffe er ist gleich fertig, war der typische Muskelprotz. 220 Volt und oben brennt die Lampe nicht. Nicht besonders toll. Frau sollte ja annehmen, dass dieser Typ Mann es so richtig drauf hat, immerhin macht er jeden Tag Ausdauer und Kraftsport… wahrscheinlich ist aber genau das sein Problem. Es war irgendwie *gääähn* … selbst bei dem Gedanken daran, werde ich müde…Deswegen nehmen wir ein gutes Beispiel, um die Männer in unserem Land besonders gut dastehen (schmunzel) zu lassen. Der Mann war eigentlich nur ein Kumpel. Auf einer Kneipentour wurde aus einem harmlosen Kuss, ein etwas längerer Kuss und aufgewacht bin ich dann in seinem Bett. Der Sex war wirklich toll, aber wir waren uns beide einig, dass wir es lieber bei dem einen Mal  (*hüstel* 2 Mal) lassen sollten, alles andere wäre zu kompliziert geworden.

Und damit schließe ich mich Ella´s Meinung an. Sex ist schön, denn es ist nicht umsonst die schönste Nebensache der Welt. Und trotz Ella´s ernüchternder Meinung zu farbigen Männer, hoffe ich leise weiter, denn ihr Engländer war ja auch eine Enttäuschung, auch wenn es meiner nicht war. 😉 Vielleicht sollte man aber auch mal eine Phantasie nicht ausleben, oder es so halten, wie Ella es geschrieben hat: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, oder um eine ehemaligen Kollegin zu zitieren:

Och Mensch, es ist echt traurig, dass es zu Ende ist….dabei hatte ich ihm so viel beigebracht!

In diesem Sinne: einen schönen Abend!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Selfies nach dem Sex und der #AfterSex

Wäre ich jetzt grade auf Twitter unterwegs, müsste ich der Überschrift noch ein „das nächste große Ding“ hinzufügen, aber hier im Blog kann es auch nicht schaden. Zumal ich hier eindeutig mehr Zeichen zur freien Verfügung habe 😉 Ich liebe es, wenn ich mich austoben darf – ja, ja – ihr nun wieder. Ich meinte natürlich mit Wörtern austoben, zumindestens meine ich das jetzt im Moment!

Zur Zeit ist es grade der letzte Schrei sich nach dem Sex zu fotografieren und seine zufriedenen Gesichter der Twitter & Instagramwelt zu präsentieren. Wie nennet es die Presse?

„Es ist „die Zigarette danach“ für die Generation Smartphone“ RP

Als ich das mitbekommen habe, fand ich es einfach nur bescheuert. Selbst ich – ihres zeichens kleine Selfie Queen. Bescheuert? Ja – da braucht ihr gar nicht so ungläubig gucken, denn irgendwo hört es ja auch mal auf. Ich nehme mein Handy natürlich auch mit ins Schlafzimmer, aber auf die Idee würde selbst ich nicht kommen. Mein Handy hat im Schlafzimmer nur eine Aufgabe: mich zu wecken. Mir wäre das nicht peinlich, aber ich finde nicht, dass ich mein Sexleben mit der ganzen Welt teilen sollte. Frau stelle sich das mal vor, dann wird man am besten noch drauf angesprochen am nächsten Tag: „Cooles Bild. Zieh beim nächsten Mal doch die Decke noch etwas weiter runter!“ Sicher nicht. Da wäre jeder „fave“ ein indirektes: „Ich will auch mitmachen“, oder wie?

Und mein Lieblingssatz an dieser Stelle: Früher hätte es das nicht gegeben. 😀 Ich finde es echt interessant zu beobachten, wie die Hemmschmelle immer weiter nach unten sinkt. Ok – in Deutschland twittern nur 6% der Bevölkerung, aber was sagt es über den Rest raus, der sich die Bilder nur über Instagram etc. ansieht? Es ist schön erstaunlich, wieviel sich die Spezies Mensch mit dem Thema Sex befasst. Kann ja auch jeder machen soviel und solange er möchte, aber ich will mit keinem sozialen Netzwerk mein Bett teilen.

Allerdings glaube ich, dass mein Gesicht es definitiv wert wäre: Da hatte man grade einen so INTIMEN Moment miteinander und plötzlich dreht sich der Mann zur Seite und hält einem das Smartphone unter die Nase? Da würde ich auf jeden Fall wirklich saublöd aus der Wäsche gucken. Was mich im nächsten Moment sofort dazu veranlasst zu glauben: Wieviel Fake steckt da wohl hinter?

Es gibt sicherlich unzählige „echte“ Danachfotos, die zwar im Bett enstanden sind – jedoch nur unter größter Anstrengung um das beste Bild, aber ohne dem vorausgegangenem Sex. Die Ladies, die meinen Blog schon länger lesen, kennen doch meinen Kollgen, der die meiste Zeit seines Lebens lieber mit der Hose, als mit dem Kopf denkt? Ich musste grade lachen. Wenn der auf Twitter wäre, könnte er einen Rekord aufstellen. Vielleicht sollte ich ihm davon ….. Nein, bloß nicht.

Da bleibe ich lieber ganz old-school bei der Zigarette danach, allerdings nicht im Bett…. Aber apropos rauchen. Peppa wäre wohl nicht Peppa, wenn sie nicht trotzdem grade überlegt hätte, wie die 2 chinesischen Kollegen, die grade mit mir in der Raucherkabine standen, auf ihren #AfterSex Selfies aussehen würden. 😀

Genießt euer Wochenende!

Bedtimestories

Wenn sich jemand in der Annahme hierher verirrt hat, dass ich jetzt wilde Sexgeschichten auspacke,  muss ich den jetzt leider enttäuschen. Ich nehm euch zwar trotzdem kurz mit in mein Schlafzimmer, aber es bleibt FSK 0. Dazu muss ich aber erst ein wenig ausholen…. Ich bin kein klassischer Morgenmuffel, ich bin ein AUFSTEHHASSER. Das ist ein großer Unterschied! Mein Schlaf ist mit heilig, ich würde nie (mit nie meine ich NIEMALS) auf die Idee kommen 5 Minuten eher aufzustehen, als ich müsste. Wenn ich dann aufstehe gibt es 3 Regeln, die unbedingt beachtet werden müssen: 1. Nicht ansprechen 2. Nicht ansprechen 3. Nicht ansprechen!!!

Nur meine Mutter hat es vor meinem Schatz geschafft, alle diese Regeln zu brechen, und zwar jeden verdammten Morgen! Auuuuuuuufstehen, du musst auuuuuuuuufstehen. Ein dezentes anstupsen würde es wirklich auch tun. Ich bin weder schwerhörig, noch habe ich einen festen Schlaf. So, ich rede dann zwar nichts, aber diese Person befindet sich schon in akuter Lebensgefahr. Damit hier kein falsches Bild entsteht, nach dem 1. Kaffee bin ich schon wieder handzahm, dann beantworte ich nur noch keine Fragen, die nicht mit nein oder ja zu beantworten sind, aber auf dem Weg vom Bett ins Bad, bin ich kommunikationsunfähig. Alles was ich dann von mir gebe sind Fauch- und/oder Grummelgeräusche. Der Wecker klingelt morgens immer um 05:40. Dann geht zuerst meine bessere Hälfte ins Bad und weckt mich dann um ca. 05:55. Da mein Exemplar zu der Sorte Mann gehört, die den Wecker nicht hören, oder ihn bis zur Besinnungslosigkeit klingeln lassen, ist der Wecker auf meiner Seite des Bettes gestellt. Klingelt dieser Wecker, schafft er es (wenn überhaupt) für eine zehntel Sekunde wach zu werden, und fängt dann direkt wieder an zu schnarchen.

Ungelogen! Wie geht das? Können das nur Männer? Das müssen nur Männer können! Also muss ich nonverbal versuchen ihn wach zubekommen, wenn ich nämlich reden würde, würde er auch reden –logische Konsequenz. Was mache ich also? Auch wenn das grausam klingt, aber wenn ich nicht die Decke wegziehe, wird er nicht wach und steht folglich auch nicht auf. Für jemanden wie mich, muss ich morgens also schon ganz schön aktiv sein, was alles von meiner Schlafenszeit abgeht. Soviel zu den randoom-facts.

Heute morgen 05:10. Raschel, raschel. Ich werde wach. Raschel, raschel. Bettdecke wird zurückgeworfen. Aha – er steht auf. Entweder er kann nicht mehr schlafen, oder er muss mal wohin. Egal – umdrehen, veruchen wieder einzuschlafen. Ich bin leider nicht mit dieser Gabe gesegnet worden, immer wieder einschlafen zu können, wenn ich erstmal aufgewacht bin. Diese Tatsache gepaart mit dem Schnarch-Terrorismus meines Schatzes macht es mir manchmal äußerst schwer genügend Schlaf zu bekommen.

Ich befand mich gerade wieder in einer wunderschönen Dämmerphase, da geht das Licht an. Schritte nähern sich…. Ich muss NOCHMAL erwähnen, dass bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht mal der Wecker geklingelt hat. Und dann. Schaaaaaaatz, Schaaaaaaaatz, Du musst aufstehen. Heeeeeeeeut ist Freiiiiiiiitag. Auuuuufstehen! Alles klar. DAS war der Moment in dem sich meine Iris rot färbte. Emily-Rose-Blick zur Seite: „Hast Du sie noch alle?“ Er: *träller* „Wieso? Du musst aaaaaufstehen. Es ist schon fast halb 7“ Ich: „Ist das so? Der Wecker hat noch nichtmal geklingelt! Es ist 05:22!!!“ Und seine wirklich aufschlussreiche Antwort darauf: „Oh – achso“…………

Sagen wir es mal so: Er lebt noch.