Warum du spätestens jetzt nicht nur seine Nachrichten, sondern seine Nummer löschen solltest!

 

Der große Vorteil, wenn man als Frau in einer Männerdomäne arbeitet ist, dass man eine Menge sehr ungefiltert, ungeschönt und vor allem ehrlich mitbekommt. Jeder kennt diese Situation, in der man nicht mehr ganz nüchtern zu seinem Handy greift, und Nachrichten verschickt, an die man sich nüchtern nicht mal getraut hätte zu denken. Aber nach dem ein oder anderen Cocktail, verschiebt sich ein ziemlich bedeutender Teil der eigenen Wahrnehmung, und plötzlich wird aus: „Das kannst Du unter gar keinen Umständen schreiben“ ganz leicht ein „Ach, warum eigentlich nicht!“ Bei uns Frauen geht es in solchen unter Alkohlkonsum geschriebenen Nachrichten meist um Gefühlsduseleien, bei Männern gehts dabei auch um Gefühle, jedoch sind diese meistens mit einer spontanen Lust auf Sex zu erklären. Nun reißt mich bitte nicht gleich wieder in 1000 Stücke, sondern lasst mich erstmal ausreden….

 

Aber fangen wir etwas weiter Vorne an, sagen wir beim ersten Date? Abgemacht! Männern ist beim ersten Date schon nach kürzester Zeit klar, ob er sich mit der Frau gegenüber, eine Beziehung vorstellen kann, oder eben das Gegenteil der Fall ist. Der Unterschied zwischen den meisten Frauen und dem männlichen Gegenpart ist, dass sie sich auch auf ein zweites und drittes Date einlassen, weil Frau vielleicht nicht als potenzielle Partnerin in Frage kommt, aber immerhin als potenzielle Sexpartnerin. Ein Beispiel gefällig? Gerne! Greifen wir also mal auf meinen <in diesem Fall> sehr nützlichen, männlichen Kollegenfundus zurück.

 

Gestern hatte ich ein Gespräch mit einem Kollegen, der seit einiger Zeit (!!!) nicht nur eine Frau datet.

 

„Ich hab sie letzte Woche Dienstag das erste mal bei mir in der Höhle gehabt…

Also… erst zum Essen eingeladen… da hat sie schon mehr an mir geknabbert, als an dem Steak was auf ihrem Teller lag, und als wir dann bei mir waren gings los.

Das war echtes Sportficken, anders kann man das nicht nennen und die erste Ansage war: Ich will erstmal anständig den Arsch versohlt haben…und ich vertrag auch was!“

 

„Hut ab! Da hast Du Dir ja genau die Richtige angelacht! „Ich vertrag auch was…wie geil!! So ein Verhalten läßt beim ersten Besuch auch tief blicken….

Und? Wie fandest Du es?“

 

„Gut, mehr sollte es dann auch nicht sein, außer dass der Sex dann alles andere als Blümchensex war… Aber sowas ist mir auch noch nicht untergekommen.

Ich muss das noch zwei dreimal ausprobieren, um zu gucken ob ich damit klar komme…“

 

„Hab deinen Spaß mit ihr, aber lass die Gefühle da weg….Ich glaube die taugt nicht.

Zumindestens nicht für etwas Festes….“

 

„Das Gefühl habe ich auch, deshalb behalte ich meine Tasche gepackt für nen schnellen Abschied….Ist aber noch nicht alles, hab da noch was.“

 

„Wieso wundert mich das nicht? Und was hast Du da noch am Start?“

 

„Altenpflegerin, 42, Tochter die 22 Jahre alt ist, seit langem geschieden, keine Schönheit, aber so alles dran was man braucht, ziemlich hohe Schutzmauer drum rum, die lässt sie so langsam aber sicher fallen… aber… im Bett ne echte Schlaftablette. Sagen wir es so… sie ist da… aber es kribbelt nix, es reizt mich kaum was… und Sex ist etwas arg einseitig… bisher hat sie sich hauptsächlich bedienen lassen… und selbst nach einem Wink mit dem Zaunpfahl hat sie es nicht hinbekommen mal aktiver zu werden. Dann gucke ich parallel weiter….aber eher weil ich unbefriedigt aus dem Bett aufstehe und nicht weil es nichts fürs Auge ist… aber letzteres kommt dazu. Gestern habe ich aber noch zwei andere Frauen getroffen….“

 

„ZWEI???!!???“ [Langsam ist mir nach einer Zigarette…..und nach weniger Details]

 

„… aber nur Kaffe trinken gewesen… eine am Nachmittag, eine am Abend. Wird aber beides nix denke ich, es hat nicht wirklich gezündet. Die eine arbeitet an der Uni und ist eher so der Muttchen-Typ, und die andere ist Musik und Geschichtslehrerin. Noch mitten in der Trennung, ich bin glaub ich der erste wirkliche männliche Kontakt nach dem ersten Schock… und sie ist wohl son Typ der mit Lehrer-Leder-Umhängetasche unterwegs ist.“

 

Halten wir mal fest, dass alle oben erwähnten Damen wohl auf seiner Bootie Call Liste im Handy verschwinden, für eine gemeinsame Zukunft aber uninteressant bleiben. Sicherlich kann Frau sich mit guten Gewissen auf solche Männer einlassen, zumindestens dann, wenn sie verstanden hat, dass diese Gelegenheitstreffs nichts mit einer Kennenlernphase gemein haben, die in einer ernst gemeinten Beziehung enden. Friend with Benefits, Fuck Buddies – nennt es wie ihr wollt, aber die größten Mißverständnisse entstehen wohl, weil die meisten Männer nicht ehrlich mit der Sprache rausrücken, wenn es eben NICHT passt. Und mal ganz unter uns….so verschieden sind Männer und Frauen da gar nicht, aber die Gründe die wir haben sind es sehr wohl. Männer wollen Sex, und Frauen gefällt das Gefühl umschmeichelt und begehrt zu werden. [ ja, jaaaaaa, jaaaaaa-haaaa auch Frauen wollen Sex – sonst gäbe es keine Bootie Call Listen & die Wildkatze *räusper*, die sich mein Kollege da angelacht hat….. ist mir alles klar – ich meine ja nur, wegen den empörten Kommentaren, die ich mir sonst wieder einhandeln werde…aber behalten wir mal im Auge, dass es hier um die Kennenlernphase geht, in der Frau auf der Suche nach dem Vater ihrer zukünftigen Kinder, der Liebe ihres Lebens oder eben dem Mr. Right ist!]

 

Modernes Dating ist Krieg! Ein nach links oder rechts Swipen, ein Meer an schlechten Sprüchen, den ewig gleichen Maschen und den darauf folgenden Enttäuschungen, aber eine Sache solltet ihr dennoch nicht aus den Augen verlieren! Genau wie mein Kollege seiner Traumfrau irgendwann begegnen wird, bei der die Funken fliegen, bin ich mir genauso sicher, dass du den Mann findest, der dich zu richtigen Dates einladen wird!

Trust me!

 

Es gibt da draussen noch immer diese Männer, die sich ein echtes Date mit dir wünschen!

 

Du wirst am Anfang vielleicht etwas erschrocken sein, denn es folgt kein tagelanges Chatten, sondern er wird dich nach deiner Nummer fragen und dich anrufen, dich zu einem gemeinsamen Abend einladen. Er wird dich nach deinen Interessen, Hobbies und Vorlieben fragen und sich dann richtig ins Zeug legen. Da draussen gibt es diesen Mann, der deine Nachrichten liest und sofort antworten wird, der sich zwischendurch bei dir meldet, und du keine Gedanken mehr daran verschwenden musst, wann oder ob er sich wohl wieder bei dir melden wird! Du wirst den Mann treffen, für den du nicht nur eine Alternative bist, und der es nicht normal findet mehrere Frauen gleichzeitig zu daten, weil das nämlich Bullshit ist, wenn er es auch nur mit einer der Damen ernst meinen würde!

 

Und bitte tu mir den Gefallen und glaube daran, dass solche Männer wirklich existieren. Laß dich auf kein mittelmäßiges Hin und Her ein, dass hast du nämlich gar nicht nötig! Und wenn dein Handy das nächste mal zu einer absolut unchristlichen Uhrzeit „Laut gibt“, und du eine Nachricht von einem deiner alten Datingbekanntschaften findest, spar dir die Antwort und lösche direkt seine Nummer, denn nicht nur in diesem Fall ist keine Antwort, eben auch eine Antwort….

 

….und falls du diesen einen Mann gefunden hast, der dich spüren läßt, dass du (und nur du) etwas wirklich magisches für ihn bist und er dir mitten in der Nacht und sturzbetrunken schreibt, wie sehr er dich liebt, dann freu dich, denn diese Nachrichten muss du selbstverständlich nicht löschen, weil sie von einem ganz besonderen Ort kommt: „seinem Herzen“

 

„Every girl is beautiful.

Sometimes, it just takes the right guy to see it“

-Nicholas Sparks, The Notebook

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„Wo ist der Mann in den in mich verliebt habe?“ oder „Warum deine Frau fremd geht!“

 

The worst things in life come free to us

Es gibt Frauen, die wollen eine Beziehung unter allen Umständen und sind dann hinterher frustriert, enttäuscht und traurig, wenn die Eigenschaften von dem Mann, die sie am Anfang der Beziehung eventuell noch niedlich, etwas schrullig oder auch etwas krasser formuliert „ganz annehmbar“ fand, sich nach einiger Zeit doch als nervig oder im schlimmsten Fall,  zum Beziehungskiller mutieren. Damit will ich nicht sagen, dass es nach ein paar Jahren plötzlich schlimm ist, dass der Partner nicht kochen kann, kein Interesse an den Hobbies der Partnerin zeigt, oder im worst Case – es gar keine Gemeinsamkeiten gibt, sondern das man Frau sich überhaupt auf ihn eingelassen hat. In diesem Fall ist Frau leider selbst die in den Popo gezwickte…warum ich das erwähne? Weil Männer nun mal nicht daran Schuld sein müssen, dass eine Beziehung einfach nicht funktionieren will. Manche Frauen haben ein Händchen dafür sich immer wieder und wieder in die Falschen zu „verlieben“.

 

Was haben wir noch im Programm?  Frauen, die immer und überall auf der Suche nach ihrem Traumprinzen sind. Die ewigen Tinderellas, die sich nicht festlegen möchte und immer warten, bis sich vielleicht etwas „Besseres“ findet – nein – ich bring das Sprichwort jetzt nicht – wir wissen alle was gemeint ist. Eine Frau auf dem Sprung eben – meist mit Ansprüchen, so hoch wie der Burj Khalifa. Niemand verkauft sich gerne unter Wert, aber diese Frauen werden in meinen Augen irgendwann einsam und alleine enden, sich ihre Wohnung mit einem Dutzend Katzen teilen und frustiert darüber sinnieren, dass alle Männer gleich sind und immer nur das eine wollen. Wohl möglich zweifeln sie früher oder später daran, ob es diese große Liebe im Leben überhaupt gibt, und warum sie noch immer nicht den Mr. Perfect gefunden haben.

 

Die schlechte Nachricht? Die Liebe ist kein Walt-Disney-Film mit Happy End! ABER – deswegen ist sie noch immer kein Freifahrtschein sich in deiner Partnerschaft zurückzulehnen, nur um sich hinterher darüber zu wundern, was in deiner Beziehung grundlegend falsch gelaufen ist. Wo fangen wir also an? Am Ende des rosa-roten Rausches der Verliebtheit!

 

Du? Ja, genau du! Du scheinst eine Frau erwischt zu haben, die mit dir zusammengekommen ist, wegen der schönsten Sache, die diese Welt zu bieten hat: Liebe! Stimmst du mir da zu, dann ist es noch nicht zu spät, denn jeder kann aufhören sich an Vergangenem festzuklammern, streiche das Walt-Disney-Märchen aus deiner Großhirnrinde, schlage mit einem Vorschlaghammer auf die Traumcollage ein, die sich dein Ego mit den Jahren gebastelt hat, und lass´ dich auf das Abenteuer ein. Und? Traust du dich?

 

Perfekt ist immer jetzt!

Die gute Nachricht? Perfekt ist immer jetzt! Fang nicht morgen, übermorgen oder nächste Woche an etwas zu ändern. Ändere es jetzt! Sofort!

 

Was wollen Frauen?

 

AUFMERKSAMKEIT! Mal unter uns: Wann hast du deiner Partnerin das letzte Mal deine volle Aufmerksamkeit geschenkt? Dazu gehört übrigens kein kurzer Small Talk zwischen 2 Werbeblogs im TV, bei dem ihr entweder guckt, was sie will, oder sie guckt, was du willst! Mach den Fernseher doch einfach mal aus, leg dein Smartphone zur Seite und frage sie danach, wie ihr Tag war. Und wo wir grade beim Smartphone sind: Diese What´s App Nachrichten funktionieren nicht nur, um abzusprechen, wer die Kids vom Fußballtraining abholt, oder wer für das Abendessen die Brötchen mit nach Hause bringt! Ich lasse auch die Ausrede nicht gelten, dass du ein Schreibmuffel bist….um was wollen wir wetten, dass deine Frau auch mindestens 50 Dinge lieber mag, als Wäsche zu waschen und sich den Geburtstag deiner Eltern zu merken? Aber deine Wäsche liegt trotzdem sauber im Schrank, und irgendwie schaffst du es trotzdem pünktlich an der Kaffeetafel deiner Frau Mama Platz zu nehmen, obwohl du dir so sicher warst, dass ihr Geburtstag erst nächste Woche wäre, oder?

 

Also? Schreib ihr, ruf´sie an und zeig ihr, dass du an sie denkst, denn früher oder später wird das ein anderer Mann machen, und sie dann erst wieder davon zu überzeugen, dass du es auch drauf hast, aber es trotzdem nie gemacht hast, wird um einiges schwerer werden, als direkt deinen Hintern hochzukriegen und endlich mal wieder zu zeigen: Hallo Traumfrau! Ich bin dein Mann – und ich denke an dich, weil du mir wichtig bist!

 

Glaub mir – dieses Ding mit der Aufmerksamkeit ist der Schlüssel zum Herzen einer Frau…und wenn der erstmal steckt, dann kommt der Rest von ganz alleine. Mag schon sein, dass das Schloß mit den Jahren etwas rostig geworden ist, aber hey – du bist ein Mann – krempel die Ärmel hoch und versprühe etwas emotionales WD 40, so schwer ist das gar nicht! Also: Jetzt zeige diesem bösen Alltag mal den Mittelfinger  und lass dir endlich mal wieder etwas einfallen!

 

Warum Vernuft keine Lösung ist.

 

Weil wir Frauen nicht vernünftig sind! Wir sind selten rational, logisch und geduldig sind wir schon mal gar nicht. Finde dich damit ab, es ist auch kein Zuckerschlecken für uns damit zu leben, warum sollte es das dann für euch sein? Und noch ein schlagendes Argument, wenn ihr den Punkt mit der Aufmerksamkeit gemeistern habt: Frauen wollen Leidenschaft, und die zeigt ihr uns nicht, indem wir eure dreckigen Socken vom Teppich auflesen dürfen. Schade, oder? Aber ganz so einfach ist es eben doch nicht!

 

Was wollen Frauen?

 

Einen Freund, der ihr zuhört.

Don´t: „Ja, ja….“ < 2 Tage später > „Das hast du mir nie erzählt…!“ „Doch, aber da hattest du grade Fußball an……“

 

Einen Freund, der aufrichtig und aufmunternd ist.

Don´t: „Ich weiß gar nicht, warum du dich über deine Kollegin jeden Tag wieder aufregst, ignoriere die doch einfach….“

 

Einen Beschützer, der glaubwürdig und verlässlich ist.

Don´t: „Das ist mir egal.“ „Das habe ich wohl vergessen…..“ „Das mache ich noch…“ „Das mache ich morgen…“

 

Einen Liebhaber, der körperlich dominant, sexy, charmant & witzig ist.

Don´t: „Wir haben doch schon seit ein paar Wochen nicht mehr, na du weißt schon….“

Auch falls dich das jetzt überraschen wird: Frauen (zumindestens die Frauen, die ich kenne) haben wahnsinnig gerne Sex…solange ein Orgasmus zum Sex dazugehört. Der Orgasmus einer Frau ist weder geheimnisumwoben, kompliziert und am aller wenigsten ist er unerreichbar. Egal in welchem Zustand ein Mann ist, die Abseits-Regel könnt ihr im Schlaf erklären, ihr wißt wieviel PS der neuste Flitzer eures Kumpels hat und die Bundesliga Tabelle kennt ihr bis auf den letzten Punkt auswendig. Stellen wir fest: Ihr könnt Informationen sammeln und verarbeiten! Gut! Dann macht euch schlau! Der weibliche Orgasmus ist kein Buch mit sieben Siegeln! ….und denk dran: Google ist dein Freund!

 

Stellen wir fest. Eine Frau will einen Beschützer, Liebhaber und Freund in einem. Wir brauchen genau diese Kombination, und da sind wir wieder bei Punkt 1 – der Aufmerksamkeit, ohne die dieses Dreieck niemals in Gang kommen wird. Und ich betone nochmal: Hier geht es nicht darum eine Frau zu bekommen, sondern eine Frau zu halten. Soll ich euch ein letztes Geheimnis verraten? Was Frauen wirklich und mehr als alles andere wollen, ist ein Mann, der das zumindestens versucht, denn auch wir wissen: Nobody is perfect, und das schließt uns mit ein. Solltest du also deine Traumfrau an deiner Seite haben und sie auch da behalten wollen, dann liegt es jetzt auch mal an dir, dich richtig ins Zeug zu legen, oder demnächst zu sagen: „Hallo, ich bin Paul und meine Frau hat mich verlassen!“

Man kann es so romantisch sehen, wie man will, am Ende kommt es darauf an, wer eine Frau mit der richtigen Portion Aufmerksamkeit und Leidenschaft verzaubert… denn wenn du das nicht schaffst, dann holt sie sich die Magie woanders. That´s the truth about the truth….

Also, stell sicher, dass sie es von dir bekommt, was sie sich wünscht, um sich gewollt, geborgen und begehrt zu fühlen… und sie wird dein sein, anstatt derer, die sie ohnehin nicht verdienen…

Die schönste Art „Ich liebe dich“ zu sagen, ist immernoch es zu zeigen…

 

„Life is a bitch!“ vs „Life is a beach!“

 

Es sind die Kleinigkeiten auf die es im Leben ankommt – ist es nicht so? Ob dein Glas nun halb voll oder halb leer ist, oder ob es Dir egal ist, weil Du eh lieber aus der Flasche trinkst, spielt eigentlich gar keine große Rolle, denn wie alles im Leben kommt es darauf an, wie man die Dinge betrachtet, bzw. wie man sie versteht (-en will). Unser Gehirn ist von Natur aus darauf getrimmt negativen Erlebnissen viel mehr Beachtung zu schenken, als den Positiven, aber die gute Nachricht ist: 40% unseres Glücks liegt in unseren Händen. Der Haken an der Sache? Hier ist Eigeninitiative gefragt. Tja, was soll ich sagen? Das Leben wird eben erst durch die Dinge lebenswert, die dich nicht in deiner Komfortzone besuchen kommen, sondern für die du deinen Hintern eben erstmal bewegen musst.

Die meisten Menschen haben Angst vor Veränderung, aber warum eigentlich? Ist es die Angst davor zu Scheitern, nicht gut genug zu sein, oder wieder „von Vorne“ anfangen zu müssen? Dabei ist es eigentlich gar nicht schwer diese negative Denkweise in etwas wirklich Positives umzuwandeln.

The journey is the reward!

Glaubt ihr nicht? Um was wollen wir wetten? Alles was ihr dazu braucht ist ein Karton, ein großes Glas oder von mir aus auch eine Tüte. Jeden Abend, wenn ihr nach Hause kommt, packt ihr einen Zettel mit einem schönen Moment hinein.

~War mit XY im Kino, haben viel gelacht…..

~Hatte ein interessantes Gespräch mit der neuen Kollegin…

~Habe mit XY den neuen Italiener ausprobiert, Tiramisu war Gaumensex….

Die Liste der Beispiele ist endlos, aber nachdem man das eine Zeit lang praktiziert hat, und sich dann „seine Momente“ mal in gebündelter Form durchliest, wird einem erst bewußt, wie viele schöne Momente wir einfach in Vergessenheit geraten lassen, weil es doch viel einfacher ist, sich von den negativen Erlebnissen des Tages runterziehen zu lassen. Ausserdem wird sich dein Gehirn daran erinnern, und dich ganz unbewußt dazu verleiten, dir mehr Glücksmomente zu gönnen… Du wirst quasi von alleine zu einem proaktiven Happiness Hunter!

It´s all about you!

Du bist wie du bist, bis du es nicht mehr bist! Bist du noch die Ehefrau, die du vor 20 Jahren warst, oder spielst du diese Rolle nur noch, weil es von dir verlangt wird? Bist du noch der Mann, der jeden Abend neben seiner Frau sitzt, obwohl ihr euch schon seit Jahren nichts mehr zu sagen habt? Hast du mit deinem Mann noch diesen Sex, nachdem man mindestens 2 Zigaretten braucht, um einen normalen Ruhepuls wieder zu erlangen? Kannst du dich überhaupt noch daran erinnern, wann ihr das letzte Mal Hand in Hand durch den Park gelaufen seid und geredet habt, als gäbe es kein Morgen mehr? Wielange willst du deiner Frau noch verheimlichen, dass du seit Jahren ein Verhältnis mit einer Kollegin hast? Ich würde mich ja gerne von meinem Mann trennen, aber was werden die Leute wohl sagen? Fühlst du dich wohl in deiner Haut? Wolltest du nicht früher unbedingt mal Spanisch lernen? Bist du sicher, dass du bis zum Lebensende auf Schmetterlinge und Tänze im Sommerregen verzichten willst? Tja – Life is a bitch. Man muss es eben nehmen wie es kommt….Falsch!

Bist du glücklich? Ist dein Leben so, wie du es dir vorgestellt hast? Wenn du diese Frage ohne zögern mit einem klaren JA! beantworten kannst, dann hast du alles richtig gemacht! Lucky you! Wenn du jetzt aber zögerst, dann solltest du dir bewußt machen, dass du dieses Leben nur für dich lebst, und wenn du darin nicht glücklich bist, wirst du auch niemand anderen darin glücklich machen, am wenigsten allerdings dich selbst.

Learn from yesterday – Live for today!

It´s that simple….Das Leben lehrt dich jeden Tag unendlich viele Dinge. Mich hat es vor allem gelehrt, dass man manchmal lange Umwege in Kauf nehmen muss, die man wirklich erst hinterher versteht. Ich habe die letzten 12 Jahre gebraucht, um zu verstehen, was mich glücklich macht. Was mir wichtig ist, womit ich leben kann, und womit ich leben will. Aber vor allem habe ich in den letzten 12 Jahren verstanden, was ich nicht mehr will. Habe ich auf diesem Weg Fehler gemacht? Hell yes! Und das ist auch schon das größte Geheimnis: Erlaube dir selber Fehler zu machen! Ich persönlich finde jeden vermeindlichen Fehler, den ich gemacht habe nicht falsch, sondern verdammt wichtig. Wie sagt man doch? Wenn der Tag nicht dein Freund war, dann war er immerhin dein Lehrer. Es ist doch so, auch wenn man sich in einer Situation befindet, in der man plötzlich an allem zweifelt, dann weißt du eigentlich schon ganz tief in dir drin, dass du etwas ändern musst solltest, es ist nur die Frage, ob du die Energie dafür aufbringst, oder in deiner „Täglich-grüßt-das-Murmeltier-Endlosschleife“ hängen bleiben willst. Sagen wir es mal so: Du musst das, was du wirklich willst, einfach genug wollen, dann kommt der Rest von ganz alleine….oder du erfindest weiter Ausreden für dich und dein Umfeld, dass alles eigentlich doch „ganz ok“ ist….. Aber ganz ehrlich? Du solltest dir mehr wert sein, als ein „ganz ok“! Ich möchte für mich später zumindestens sagen können: „Life is a beach! Verdammt geil, hoffentlich bekomme ich noch eins!

Ach…. erwähnte ich eingangs nicht, dass es immer nur darauf ankommt, wie man die Dinge verstehen will? Da habe ich ein nettes Beispiel aus dem Urlaub:

Ich: „First liquor then poker!“

Er: „First lick her then poke her?“

Seht ihr – alles eine Einstellungssache. Was ich eigentlich damit sagen will ist, dass jeder sein Leben leben sollte, wie er möchte verdammt nochmal möchte– und vor allem sollte er anderen das auch gönnen. Und wer weiß, vielleicht bist du noch nicht der Mensch, der du sein musst, damit sich deine Wünsche erfüllen. Vielleicht musst du noch ein paar Fehler sammeln, und dir aus den Trümmern dein eigenes Meisterwerk erschaffen.

 

„You don´t always need a plan. Sometimes you just need to breathe, trust, let go and see what happens.”

~Mandy Hale

In diesem Sinne:

Kommt gut durch eure Woche!

Peppa

Na? Wie wäre es, wenn du dir einfach ein anderes Plätzchen auf diesem Planeten suchst?

Ich habe einen Moment überlegt, ob ich diesen Eintrag überhaupt schreiben soll, aber irgendwie spukte er mir die ganze Zeit im Kopf umher, und wofür habe ich einen Blog, wenn ich meine Gedanken nicht in ihm abladen darf? Ja – ich weiß – politisch korrekt musste es das Blog heißen, aber ich finde das beißt sich  – beim Lesen und beim Aussprechen, deswegen ist mein Blog männlich und kein Neutrum. Wo wir auch schon fast beim Thema wären, ich bin zwar kein Neutrum, aber es scheint fast so, als ob man Frau Mensch in dieser Welt besser ankommt, wenn man sich wie eins benimmt. Wenn man sich im www rumtreibt, bekommt man immer mal wieder dumme Kommentare, dessen muss man sich bewußt sein – aber es gibt Unterschiede, ob ein Kommentar nur nicht die eigene Meinung widerspiegelt, oder ob er beleidigend ist.

Was ich damit mache? Ich sortiere sie fein säuberlich in den Spam Ordner, schüttel den Kopf und dann sind sie aus meinem Kopf gestrichen – lost without a trace! Und dann gibt es diese Tage, an denen ich mich sogar dazu äußere. Ihr ahnt es? Genau! Heute ist so ein Tag. Irgendwann diese Woche saß ich abends auf dem Sofa, als ich über mich lesen musste, dass ich mich auf meinem Twitteraccount bei Leuten anschleime, damit ich Favs auf meine blöden Tweets bekomme. Say what? So Liebchen, es wird jetzt vielleicht erschreckend für dich sein, aber ich bin echt so freundlich. Diese Eigenschaft hat im Übrigen weniger mit Schleimen zu tun – diese Fähigkeit bezeichnet man im Volksmund als Emphantie! Mir ist es zwar prinzipiell völlig egal, was du über mich denkst, aber generell ist schon erstaunlich, dass man heutzutage blöd angemacht wird, weil man zu anderen Menschen freundlich ist. Weißt du wie man das schlechte Gefühl, das man hat, wenn andere etwas haben, das man selbst gerne hätte, aber nicht hat, nennt? Neid! Aber ich habe eine gute Nachricht für dich! Es gibt gar keinen Grund neidisch auf mich zu sein! Nein, ganz im Gegenteil! Es gibt Grund zur Hoffnung, denn auch Menschen, denen diese Fähigkeit nicht in die Wiege gelegt wurde, können zumindestens an ihrer Bereitschaft für diese Eigenschaft arbeiten.

Und für alle anderen, die im Netz den ein oder anderen blöden Kommentar bekommen, weil ihr herzlich, freundlich und offen mit euren Mitmenschen umgeht: HÖRT TROTZDEM NIEMALS DAMIT AUF!

Gebt Miesmachern keine Chance. Du musst dich vor niemanden rechtfertigen, erst recht nicht für deine Lebenseinstellung. Halte dich einfach von Menschen fern, die ihren eigenen Angstmüll bei dir abwerfen wollen, nur weil sie sich nicht trauen, einen Weg einzuschlagen, den du bereit bist zu gehen. Menschen, die nicht gönnen, nicht akzeptieren und sich nicht ehrlich mit dir freuen, können niemals richtige Freunde sein. Und der Rest? Da funktioniert die Sache mit der kalten Schulter ganz gut – ansonsten können die sich ja gerne ein anderes Plätzchen auf diesem Planeten suchen. (groß genug ist er ja)

In meinem engeren Kreis haben nur noch Leute Zutritt, die mich inspirieren, motivieren und mir einfach gut tun. Manchmal schmerzt es die Spreu vom Weizen zu trennen, aber unter dem Strich hat man danach alle Energiefresser aussortiert, und vor den Menschen, die mir nahe stehen muss ich mich nicht rechtfertigen, die nehmen mich so wie ich bin, und nicht so, wie sie mich am liebsten haben wollen.

Also ihr da draussen – lasst euch bitte nie eure Freundlichkeit nehmen, es kann davon niemals zu viel geben. Und denkt daran: Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muss man sich eben verdienen. Es ist nicht deine Aufgabe, dafür zu sorgen, dass sich andere auf Kosten deines Wohlbefindens gut fühlen. Im Leben musst du dir deinen eigene Theorie über den Sinn des Lebens machen, ansonsten wird es halt frustriend, weil man ständig versucht so zu sein wie andere, oder um das zu haben, was jemand anderes hat. Kein Wunder – das ist am Ende nur eins: Völlig frustrierend. Wenn es sich für dich richtig anfühlt, und du mit Leidenschaft dabei bist, dann mach es auch so. Nicht, weil es dir jemand gesagt hat, sondern weil es wirklich deine Überzeugung ist. Also? Sei kein Neutrum, sei einfach du!

 

„There is nothing more amazing than being yourself“ – Dan Warren

 

In diesem Sinne:

Schönes Wochenende!

Küsschen,

Peppa!

„Kennt ihr diese nachtragenden Wesen?“ „Elefanten?“ „Nein, Frauen!“

„Frauen sind kompliziert“, wenn ich jedes Mal, wenn ich diesen Satz gehört habe, 5 Euro dazubekommen hätte, würde ich mittlerweile meine eigene Insel in der Südsee besitzen und grade an meiner zweiten Pina Colada nippen, die gut gekühlt auf meinem Warren Platner Beistelltisch neben meiner gepolsterten Sunset Chaise Lounge stehen würde…. schwamm drüber – das Geld hat vielleicht eine andere Frau bekommen, daher nutze ich mal die Gelegenheit, um euch eine ganz klare Antwort auf diesen Mythos zu geben: Frauen sind nicht kompliziert, jedenfalls nicht mehr oder weniger, als unsere männlichen Mitbürger! Halten wir also fest – es gibt keinen Unterschied der Geschlechter, der besagt, dass einer der beiden komplizierter wäre, als der andere.

 

Nehmen wir mich mal als Beispiel, ich beispiele nämlich ganz gerne! Ich gehöre noch in die Kategorie „wurde-nicht-groß-gemacht“, sondern „wurde-erzogen“ ! Das beinhaltet, dass ich grüße, wenn ich einen Raum betrete, ich verwende die Worte „Danke & Bitte“ , ich antworte, wenn mich jemand etwas fragt, auch wenn es nur ein ok, ja oder nein ist. Eine Tür für jemanden aufzuhalten ist für mich genauso selbstverständlich, wie mich bei jemanden zu entschuldigen, wenn ich einen Fehler gemacht habe. Mir wurden auch noch andere Werte vermittelt, nämlich Menschen zu lieben und zu achten WIE sie sind und nicht WER sie sind.. .  Damit bin ich absolut altmodisch und eine vom Aussterben bedrohte Spezies. Alle diese Dinge und Verhaltesweisen sind für mich zwar selbstverständlich, werden von anderen Menschen heutzutage aber oft nicht mehr ganz verstanden. Ich bin ungemein beruhigt, dass es neben mir noch weitere Exemplare gibt, die ebenfalls noch so ticken, wie mir das früher beigebracht wurde. Bis hierhin finde ich die Frau in mir gar nicht kompliziert und ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen, meine lieben Herren – damit ihr zukünftig nicht mehr denken müsst, dass Frauen alle so waaaaaaahnsinnig kompliziert sind, verrate ich euch jetzt sogar noch, auf was wir aus tiefsten Herzen stehen – nein – worauf wir sogar richtig abfahren. Denn nachtragend werden wir nur dann, wenn die nachfolgenden Punkte mit konsequenter Nichtachtung gestraft werden. Versprochen! Bereit? Dann los jetzt:

 

Punkt 1: Zuverlässigkeit ist ein großer Schritt in die richtige Richtung, und steht deswegen auch noch vor dem Spinnen töten auf Platz 1! Egal was du sagst „steh dazu“. Wenn du sagst „ich melde mich“, dann meldest du dich. Nichts [ausser eventuell ein Tsunami] könnte passieren, dass du das nicht einhalten kannst. Was passiert, wenn man sich nicht an Absprachen hält? Dann wird Frau zickig – das nennt sich dann nicht kompliziert, sondern logisch!

 

Punkt 2: Tötet Spinnen! Ein Mann erkennt an einem Schrei, dass er zur Hilfe eilen muss! Die Wahrscheinlichkeit, dass wir den Briefträger wegen eines Zalado Paketes anschreien ist im echten Leben nämlich äußerst gering, und  genau so unwahrscheinlich, wie durch Zufall auf einen nackten Channing Tatum im Schlafzimmer zu stolpern, der hier und da auch Verursacher eines Schreies sein kann, sich aber vom typischen Spinnenschrei stark unterscheidet.

 

Punkt 3: Männer kocht doch mal. Nein, kein 5 Gänge Menü, aber wenn du in der Lage bist Wasser zum Kochen zu bringen, 8 Minuten etwas Pasta damit in Berührungen bringen kannst, und diese im Anschluss in ein Sieb abzugießen und mit Pesto zu vermischen, bist du schon ein echter Rockstar für uns. Und hier noch ein Protip: Nicht fragen, ob du heute mal das Kochen übernehmen könntest, sondern du machst es einfach!

 

Punkt 4: Redet mit uns! Männer, die den Mund nicht aufbekommen sind einfach langweilig. Nein – an dieser Stelle ist keine Quasselstrippe gefragt, sondern einfach ganz normale Kommunikation, die ohne einsilbiges Grunzen auskommt. Wenn du dann noch fragst, wie unser Tag war, [so richtig mit Interesse], sammelst du wichtige Bonusmeilen, die dir später wieder zugutekommen werden.

 

Punkt 5: Nicht jammern. Jammern ist ganz schlimm, und das könnt ihr an uns ja auch nicht leiden: Überraschung – wir an euch auch nicht. Und da landen wir auch direkt wieder bei Punkt 4 – man kann über alles vernünftig reden – da haben dann nämlich beide Seiten etwas davon! Und wir finden es heiss, wenn Männer mit Worten umgehen können, da schwingen wir nämlich unsere emotionalen Cheerleader Pom Poms für euch!

 

War das kompliziert? Wenn ja – bist du ein hoffnungsloser Fall und gehörst wahrscheinlich in die folgende Kategorie:

 

Möchtegern-Machos, richtig coole Socken, Jammerlappen und liebe Nicht-Herzmenschen, ich möchte euch an dieser Stelle etwas verraten, dass vielleicht überraschend für euch kommt, aber es muss einfach mal gesagt werden. Seid jetzt bitte ganz tapfer!

 

Freundlichkeit und Herzlichkeit sind nicht eines Tages auf einmal aufgebraucht – ihr habt davon unendlich viel zur Verfügung, und deswegen habt ihr ab heute auch keine Ausrede mehr, so kaltherzig durch die Gegend zu laufen…wisst ihr nämlich wie das für uns ist? KOMPLIZIERT!

 

 

Ob ich mich verändert habe? Nein! Ich bin nur nicht mehr nett…..zu den falschen Menschen…..

Ich möchte nicht sagen, dass ich im Stress bin, aber ich habe ein 2-Tage-Hard-Core-Audit hinter mir, mein Chef ist diese Woche auch im Land (ich lasse ihn sogar in meinem Büro sitzen, da sich meine Assistentin gestern für 2 Wochen in den Urlaub verabschiedet hat) und weil das alles so schön ist, habe ich heute auch noch ein zweistündiges Meeting, aus dem ich mit ganz viel Glück um 17:00 raus bin. Ich steh auf Tage, an denen ich knappe 11 Stunden im Büro verbringe…… Wer jetzt sagt: Komm – wird bestimmt bald wieder ruhiger: Nein – das wird es nicht. Ganz im Gegenteil. Nächsten Montat bekomme ich noch 2 Kolleginnen in mein Team – da es anders gar nicht zu bewältigen sein wird. Und was sagt mein Cheffe? „Ist gut für deine Leadership Skills.“ Na dann…

Ich bin jetzt da angekommen, wo ich eigentlich immer hin wollte, allerdings hatte ich eine entscheidene Sache dabei völlig ausser Acht gelassen: Den Zeitfaktor. Bei mir ist das ganz einfach zu erklären: ich habe schlichtweg keine mehr! So einfach lässt sich dieses Jahr schon jetzt zusammenfassen. Mir fehlen meine Rezeptbeiträge auch – könnt ihr mir glauben! Aber wenn ich dann endlich Feierabend habe, dann halte ich mich am liebsten so weit entfernt wie nur irgendwie möglich von meinem Laptop auf. Mein Essen fotografieren? Könnte ich machen. Klar!  – aber so ein Rezept schreibt sich ja auch nicht von alleine. Meine aufmunternden Beiträge über Liebe, Lebensfreude und Glück im Alltag? *irrelach*

Nein – ganz ehrlich. Ich versuche wirklich mich öfter mit einem Beitrag zu melden – denn hin und wieder muss man sich einfach die Zeit nehmen, für Dinge die einem lieb und wichtig sind.

So wie zum Beispiel grade eben: ein Kollege steht in der Tür, wirft mir eine Checkliste auf den Schreibtisch und bleibt grinsend im Türrahmen stehen: „Naaaaaaa duuuuuuuu, in letzer Zeit mal Stress gehabt?“ Ich habe ihm mit den Augen 2 ausgetreckte Mittelfinger gezeigt, und dann haben wir uns bestimmt 20 Minuten unterhalten. Er hat mir von seinem kleinen Sohn erzählt, wir haben über die Arbeit gesprochen, und was auf uns noch alles zukommen wird. Und als das Gespräch dann auf Ostern kam, stellten wir beide strahlend fest, dass die nächste Woche schon eine kurze Arbeitswoche sein wird. Somit sind wir beide dann wieder gut gelaunt an die Arbeit gegangen…… Diese „investierte“ Zeit war also eine win-win Geschichte für beide Seiten!

Und während mein Chef seine spanischen Grippeviren in meinem Büro verteilt, habe ich mir grade zwischen Frühstücksbrot und der nächsten Mail gedacht: Verdammt – du hast schon ewig nicht gebloggt! Ja – stimmt – also hier ein Eintrag der sich vermutlich liest, wie von einer Burn-out-Betroffenen mit leichten Tendenzen zur einer depressiven Verstimmung…. Don´t panic – alles was ich euch heute mit auf den Weg geben möchte: Wir haben alle heutzutage keine Zeit, und die Zeit, die wir haben, sollten wir wirklich nicht damit verschwenden Leuten hinterherzurennen, die es nicht wert sind, nur weil wir es nicht akzeptieren, und unser Ego uns etwas anderes zusäuselt. Es gibt im Leben immer Menschen, die eine andere Meinungen haben, als man selbst, aber das ist noch lange kein Grund an der eigenen zu zweifeln. Am wichtigsten ist es aber, dass man niemals [also unter keinen Umständen] seinen Mut verliert! Alles was uns angst macht, bringt uns am Ende auch vorwärts – egal ob beruflich oder privat! Und darum geht es im Leben – es möglichst sinnvoll und erfüllt zu gestalten! Und wo entsteht Mut? Im Herzen – und wenn ihr eurer inneren Stimme folgt, dann seit ihr immer auf dem richtigen Weg – no matter what!

Wenn ihr eure Zeit für Menschen verschwendet, denen ihr gar nicht wichtig seid: heute ist ein guter Tag zum Ausmisten! Das Leben ist zu kurz für falsche Freunde, unwichtige Bekannte und für alle Menschen, auf die ihr euch nicht hundert prozentig verlassen könnt. Wie sagt doch diese chinesische Weisheit: Man kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber den Tagen mehr Leben… und ganz ehrlich dafür ist es NIE zu spät. Also: Fang einfach damit an und werde den Kram los, den du nicht benutzt, oder besser gesagt, der dich benutzt. Und frag dich wirklich ernsthaft mal, wie oft du zu anderen Menschen schon ja gesagt hast, und damit zu dir gleichzeitig nein!

Es ist deine Zeit, dein Leben….mach was draus!

 

…..und wie schnell das Leben vorbei sein kann, zeigt uns auch das vorherrschende Thema in den Medien über den tragischen Absturz des Germanwings-Flug 4U925. Unfassbar! Unfassbar traurig….

 

All bad habits start slowly and before you know you have the habit, the habit has you!

Gestern abend habe ich meiner Haarfarbe wirklich alle Ehre gemacht! Ich habe mit einer Avocado gekämpft, und was soll ich sagen? Sie hat gewonnen! Kleines, hinterlistes, grünes Miststück! Ok – in Wirklichkeit war es meine Schuld – wenn etwas 100 mal gut geht… ist es eben keine Garantie dafür, dass es auch bei 100 & 1. mal funktioniert!

Ist im echten Leben [ganz ohne Avocados] ja auch so. Wenn wir uns einer Sache zu sicher sind, dann werden wir nachlässig & unaufmerksam. Gar nicht mal unbedingt immer nur unseren Mitmenschen gegenüber, sondern ganz oft vernachlässigen wir auch uns selbst. Wir leben nicht, wir funktionieren. Wir funktionieren im Job, im Haushalt und ignorieren ganz unbewusst, was wir wirklich wollen. Hand aufs Herz. Wer hat sich nicht schon mal gefragt: Was tue ich hier eigentlich? Wir laufen immer mehr plan- und ziellos durch die Gegend, weil es so schön einfach ist. Die Nachrichten sagen uns, was wir denken sollen, das Radio sagt welche Musik wir gut finden sollen, die Magazine geben uns vor, welche Klamotten wir anziehen sollen und die Werbung sagt uns, was wir essen, trinken und womit wir uns und den Haushalt schön bekommen. Prima! Hirnlos kommt man wirklich durchs Leben. Aber ist das der Sinn dahinter? Sollte man sich nicht ab und an mal Zeit nehmen und sich selbst mal fragen: Was mache ich? Wo? Wie? Wann? Und mit wem überhaupt?

Ziele! Habt ihr jetzt in diesem Moment ein Ziel? Nein? Warum nicht? Auf was freust Du Dich, was möchtest Du erreichen? Ich verrate euch mal einen Trick, den sogar eure Eltern schon bei euch angewendet haben: Teachable Moments! Noch nie gehört? Das macht nichts! Nehmen wir mal mich als Beispiel: Als ich beschlossene habe mit Low Carb zu starten, habe ich mir nicht das Ziel gesetzt: Du isst jetzt nie wieder Kohlenhydrate, sondern: Du versuchst das jetzt einfach 6 Wochen! Jede Woche Freitag gibt es ein Brötchen zur Belohnung, und samstags darf es auch mal Pasta oder Kartoffeln geben, aber an den restlichen Tagen der Woche: Nada, der bösen KH´s. Aus 6 Wochen, wurden über 10 Monate – in denen ich nicht mal eine einzige Kartoffel gegessen habe, obwohl ich ja könnte, wenn ich dann wollte! Der Trick an den teachable moments ist simple! Setz Dir realistische Ziele – behalte das wesentliche im Auge und belohne dich, dann werden sie zum Selbstläufer. So ist aus dem eigentlichen 6-Wochen- Ziel in kurzer Zeit eine Gewohnheit geworden, die in Fleisch und Blut übergegangen ist, und mich jeden Tag belohnt, wenn ich auf die Waage steige, obwohl ich mir jeden Abend etwas Süßes gönne. Um in dieser Welt „klarzukommen“ brauchen wir Gewohnheiten – sie sind wie kleine Süchte, die uns durch den gesamten Tag bringen, und an denen wir uns orientieren und erfreuen.

Allerdings sind wir ausgesprochen träge und deswegen eignen wir uns unbewusst, schneller schlechte Gewohnheiten an, als uns selbst wirklich bewusst zu machen, was wir eigentlich noch für Wünsche, Träume und Ziele haben, auf die man hinarbeiten könnte, um sie dann zu einer Gewohnheit werden lassen. Wir lassen uns durchs Leben treiben und die Tage plätschern einfach an uns vorbei.

Dabei ist es viel einfacher eine neue Gewohnheit zu erschaffen, als eine alte Gewohnheit ablegen zu MÜSSEN.

Wenn Du morgens zur Arbeit fährst guckst Du noch nach rechts und links? Nimmst die Umgebung noch wahr? Bei mir ist das so: ich steige ins Auto ein, höre kurz Musik und plötzlich steht mein Wagen vor der Firma! Ich bekomme vom gesamten Weg so gut wie gar nichts mit, weil er reine Routine für mich ist…. Jetzt fragt ihr euch bestimmt was das Ganze eigentlich noch mit der Avocado zu tun hat… Nun ja – ich habe sie mit einem Messer halbiert und wollte den Kern aus dem Fruchtfleisch lösen, indem ich mit dem Messer in den Kern piekse, dieser im Messer stecken bleibt und einfach aus dem Fruchtfleisch rausgezogen werden kann.  In der Praxis habe ich aber nicht nur den Kern, sondern vor allem in meine Hand „gepiekst“!!! *ouch* Nun gut! Was lernen wir daraus?

Avocado Kerne sind gar nicht so hart, wie man denkt.

Eine gewisses Maß an Aufmerksamkeit für sich und seine Umwelt schützt vor eventuellen Verletzungen.

Gewohnheiten sollte man sich nicht aufzwängen lassen, sondern eigene entwickeln!

DSCI1450