„Life is a bitch!“ vs „Life is a beach!“

 

Es sind die Kleinigkeiten auf die es im Leben ankommt – ist es nicht so? Ob dein Glas nun halb voll oder halb leer ist, oder ob es Dir egal ist, weil Du eh lieber aus der Flasche trinkst, spielt eigentlich gar keine große Rolle, denn wie alles im Leben kommt es darauf an, wie man die Dinge betrachtet, bzw. wie man sie versteht (-en will). Unser Gehirn ist von Natur aus darauf getrimmt negativen Erlebnissen viel mehr Beachtung zu schenken, als den Positiven, aber die gute Nachricht ist: 40% unseres Glücks liegt in unseren Händen. Der Haken an der Sache? Hier ist Eigeninitiative gefragt. Tja, was soll ich sagen? Das Leben wird eben erst durch die Dinge lebenswert, die dich nicht in deiner Komfortzone besuchen kommen, sondern für die du deinen Hintern eben erstmal bewegen musst.

Die meisten Menschen haben Angst vor Veränderung, aber warum eigentlich? Ist es die Angst davor zu Scheitern, nicht gut genug zu sein, oder wieder „von Vorne“ anfangen zu müssen? Dabei ist es eigentlich gar nicht schwer diese negative Denkweise in etwas wirklich Positives umzuwandeln.

The journey is the reward!

Glaubt ihr nicht? Um was wollen wir wetten? Alles was ihr dazu braucht ist ein Karton, ein großes Glas oder von mir aus auch eine Tüte. Jeden Abend, wenn ihr nach Hause kommt, packt ihr einen Zettel mit einem schönen Moment hinein.

~War mit XY im Kino, haben viel gelacht…..

~Hatte ein interessantes Gespräch mit der neuen Kollegin…

~Habe mit XY den neuen Italiener ausprobiert, Tiramisu war Gaumensex….

Die Liste der Beispiele ist endlos, aber nachdem man das eine Zeit lang praktiziert hat, und sich dann „seine Momente“ mal in gebündelter Form durchliest, wird einem erst bewußt, wie viele schöne Momente wir einfach in Vergessenheit geraten lassen, weil es doch viel einfacher ist, sich von den negativen Erlebnissen des Tages runterziehen zu lassen. Ausserdem wird sich dein Gehirn daran erinnern, und dich ganz unbewußt dazu verleiten, dir mehr Glücksmomente zu gönnen… Du wirst quasi von alleine zu einem proaktiven Happiness Hunter!

It´s all about you!

Du bist wie du bist, bis du es nicht mehr bist! Bist du noch die Ehefrau, die du vor 20 Jahren warst, oder spielst du diese Rolle nur noch, weil es von dir verlangt wird? Bist du noch der Mann, der jeden Abend neben seiner Frau sitzt, obwohl ihr euch schon seit Jahren nichts mehr zu sagen habt? Hast du mit deinem Mann noch diesen Sex, nachdem man mindestens 2 Zigaretten braucht, um einen normalen Ruhepuls wieder zu erlangen? Kannst du dich überhaupt noch daran erinnern, wann ihr das letzte Mal Hand in Hand durch den Park gelaufen seid und geredet habt, als gäbe es kein Morgen mehr? Wielange willst du deiner Frau noch verheimlichen, dass du seit Jahren ein Verhältnis mit einer Kollegin hast? Ich würde mich ja gerne von meinem Mann trennen, aber was werden die Leute wohl sagen? Fühlst du dich wohl in deiner Haut? Wolltest du nicht früher unbedingt mal Spanisch lernen? Bist du sicher, dass du bis zum Lebensende auf Schmetterlinge und Tänze im Sommerregen verzichten willst? Tja – Life is a bitch. Man muss es eben nehmen wie es kommt….Falsch!

Bist du glücklich? Ist dein Leben so, wie du es dir vorgestellt hast? Wenn du diese Frage ohne zögern mit einem klaren JA! beantworten kannst, dann hast du alles richtig gemacht! Lucky you! Wenn du jetzt aber zögerst, dann solltest du dir bewußt machen, dass du dieses Leben nur für dich lebst, und wenn du darin nicht glücklich bist, wirst du auch niemand anderen darin glücklich machen, am wenigsten allerdings dich selbst.

Learn from yesterday – Live for today!

It´s that simple….Das Leben lehrt dich jeden Tag unendlich viele Dinge. Mich hat es vor allem gelehrt, dass man manchmal lange Umwege in Kauf nehmen muss, die man wirklich erst hinterher versteht. Ich habe die letzten 12 Jahre gebraucht, um zu verstehen, was mich glücklich macht. Was mir wichtig ist, womit ich leben kann, und womit ich leben will. Aber vor allem habe ich in den letzten 12 Jahren verstanden, was ich nicht mehr will. Habe ich auf diesem Weg Fehler gemacht? Hell yes! Und das ist auch schon das größte Geheimnis: Erlaube dir selber Fehler zu machen! Ich persönlich finde jeden vermeindlichen Fehler, den ich gemacht habe nicht falsch, sondern verdammt wichtig. Wie sagt man doch? Wenn der Tag nicht dein Freund war, dann war er immerhin dein Lehrer. Es ist doch so, auch wenn man sich in einer Situation befindet, in der man plötzlich an allem zweifelt, dann weißt du eigentlich schon ganz tief in dir drin, dass du etwas ändern musst solltest, es ist nur die Frage, ob du die Energie dafür aufbringst, oder in deiner „Täglich-grüßt-das-Murmeltier-Endlosschleife“ hängen bleiben willst. Sagen wir es mal so: Du musst das, was du wirklich willst, einfach genug wollen, dann kommt der Rest von ganz alleine….oder du erfindest weiter Ausreden für dich und dein Umfeld, dass alles eigentlich doch „ganz ok“ ist….. Aber ganz ehrlich? Du solltest dir mehr wert sein, als ein „ganz ok“! Ich möchte für mich später zumindestens sagen können: „Life is a beach! Verdammt geil, hoffentlich bekomme ich noch eins!

Ach…. erwähnte ich eingangs nicht, dass es immer nur darauf ankommt, wie man die Dinge verstehen will? Da habe ich ein nettes Beispiel aus dem Urlaub:

Ich: „First liquor then poker!“

Er: „First lick her then poke her?“

Seht ihr – alles eine Einstellungssache. Was ich eigentlich damit sagen will ist, dass jeder sein Leben leben sollte, wie er möchte verdammt nochmal möchte– und vor allem sollte er anderen das auch gönnen. Und wer weiß, vielleicht bist du noch nicht der Mensch, der du sein musst, damit sich deine Wünsche erfüllen. Vielleicht musst du noch ein paar Fehler sammeln, und dir aus den Trümmern dein eigenes Meisterwerk erschaffen.

 

„You don´t always need a plan. Sometimes you just need to breathe, trust, let go and see what happens.”

~Mandy Hale

In diesem Sinne:

Kommt gut durch eure Woche!

Peppa

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Na? Wie wäre es, wenn du dir einfach ein anderes Plätzchen auf diesem Planeten suchst?

Ich habe einen Moment überlegt, ob ich diesen Eintrag überhaupt schreiben soll, aber irgendwie spukte er mir die ganze Zeit im Kopf umher, und wofür habe ich einen Blog, wenn ich meine Gedanken nicht in ihm abladen darf? Ja – ich weiß – politisch korrekt musste es das Blog heißen, aber ich finde das beißt sich  – beim Lesen und beim Aussprechen, deswegen ist mein Blog männlich und kein Neutrum. Wo wir auch schon fast beim Thema wären, ich bin zwar kein Neutrum, aber es scheint fast so, als ob man Frau Mensch in dieser Welt besser ankommt, wenn man sich wie eins benimmt. Wenn man sich im www rumtreibt, bekommt man immer mal wieder dumme Kommentare, dessen muss man sich bewußt sein – aber es gibt Unterschiede, ob ein Kommentar nur nicht die eigene Meinung widerspiegelt, oder ob er beleidigend ist.

Was ich damit mache? Ich sortiere sie fein säuberlich in den Spam Ordner, schüttel den Kopf und dann sind sie aus meinem Kopf gestrichen – lost without a trace! Und dann gibt es diese Tage, an denen ich mich sogar dazu äußere. Ihr ahnt es? Genau! Heute ist so ein Tag. Irgendwann diese Woche saß ich abends auf dem Sofa, als ich über mich lesen musste, dass ich mich auf meinem Twitteraccount bei Leuten anschleime, damit ich Favs auf meine blöden Tweets bekomme. Say what? So Liebchen, es wird jetzt vielleicht erschreckend für dich sein, aber ich bin echt so freundlich. Diese Eigenschaft hat im Übrigen weniger mit Schleimen zu tun – diese Fähigkeit bezeichnet man im Volksmund als Emphantie! Mir ist es zwar prinzipiell völlig egal, was du über mich denkst, aber generell ist schon erstaunlich, dass man heutzutage blöd angemacht wird, weil man zu anderen Menschen freundlich ist. Weißt du wie man das schlechte Gefühl, das man hat, wenn andere etwas haben, das man selbst gerne hätte, aber nicht hat, nennt? Neid! Aber ich habe eine gute Nachricht für dich! Es gibt gar keinen Grund neidisch auf mich zu sein! Nein, ganz im Gegenteil! Es gibt Grund zur Hoffnung, denn auch Menschen, denen diese Fähigkeit nicht in die Wiege gelegt wurde, können zumindestens an ihrer Bereitschaft für diese Eigenschaft arbeiten.

Und für alle anderen, die im Netz den ein oder anderen blöden Kommentar bekommen, weil ihr herzlich, freundlich und offen mit euren Mitmenschen umgeht: HÖRT TROTZDEM NIEMALS DAMIT AUF!

Gebt Miesmachern keine Chance. Du musst dich vor niemanden rechtfertigen, erst recht nicht für deine Lebenseinstellung. Halte dich einfach von Menschen fern, die ihren eigenen Angstmüll bei dir abwerfen wollen, nur weil sie sich nicht trauen, einen Weg einzuschlagen, den du bereit bist zu gehen. Menschen, die nicht gönnen, nicht akzeptieren und sich nicht ehrlich mit dir freuen, können niemals richtige Freunde sein. Und der Rest? Da funktioniert die Sache mit der kalten Schulter ganz gut – ansonsten können die sich ja gerne ein anderes Plätzchen auf diesem Planeten suchen. (groß genug ist er ja)

In meinem engeren Kreis haben nur noch Leute Zutritt, die mich inspirieren, motivieren und mir einfach gut tun. Manchmal schmerzt es die Spreu vom Weizen zu trennen, aber unter dem Strich hat man danach alle Energiefresser aussortiert, und vor den Menschen, die mir nahe stehen muss ich mich nicht rechtfertigen, die nehmen mich so wie ich bin, und nicht so, wie sie mich am liebsten haben wollen.

Also ihr da draussen – lasst euch bitte nie eure Freundlichkeit nehmen, es kann davon niemals zu viel geben. Und denkt daran: Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muss man sich eben verdienen. Es ist nicht deine Aufgabe, dafür zu sorgen, dass sich andere auf Kosten deines Wohlbefindens gut fühlen. Im Leben musst du dir deinen eigene Theorie über den Sinn des Lebens machen, ansonsten wird es halt frustriend, weil man ständig versucht so zu sein wie andere, oder um das zu haben, was jemand anderes hat. Kein Wunder – das ist am Ende nur eins: Völlig frustrierend. Wenn es sich für dich richtig anfühlt, und du mit Leidenschaft dabei bist, dann mach es auch so. Nicht, weil es dir jemand gesagt hat, sondern weil es wirklich deine Überzeugung ist. Also? Sei kein Neutrum, sei einfach du!

 

„There is nothing more amazing than being yourself“ – Dan Warren

 

In diesem Sinne:

Schönes Wochenende!

Küsschen,

Peppa!

„Kennt ihr diese nachtragenden Wesen?“ „Elefanten?“ „Nein, Frauen!“

„Frauen sind kompliziert“, wenn ich jedes Mal, wenn ich diesen Satz gehört habe, 5 Euro dazubekommen hätte, würde ich mittlerweile meine eigene Insel in der Südsee besitzen und grade an meiner zweiten Pina Colada nippen, die gut gekühlt auf meinem Warren Platner Beistelltisch neben meiner gepolsterten Sunset Chaise Lounge stehen würde…. schwamm drüber – das Geld hat vielleicht eine andere Frau bekommen, daher nutze ich mal die Gelegenheit, um euch eine ganz klare Antwort auf diesen Mythos zu geben: Frauen sind nicht kompliziert, jedenfalls nicht mehr oder weniger, als unsere männlichen Mitbürger! Halten wir also fest – es gibt keinen Unterschied der Geschlechter, der besagt, dass einer der beiden komplizierter wäre, als der andere.

 

Nehmen wir mich mal als Beispiel, ich beispiele nämlich ganz gerne! Ich gehöre noch in die Kategorie „wurde-nicht-groß-gemacht“, sondern „wurde-erzogen“ ! Das beinhaltet, dass ich grüße, wenn ich einen Raum betrete, ich verwende die Worte „Danke & Bitte“ , ich antworte, wenn mich jemand etwas fragt, auch wenn es nur ein ok, ja oder nein ist. Eine Tür für jemanden aufzuhalten ist für mich genauso selbstverständlich, wie mich bei jemanden zu entschuldigen, wenn ich einen Fehler gemacht habe. Mir wurden auch noch andere Werte vermittelt, nämlich Menschen zu lieben und zu achten WIE sie sind und nicht WER sie sind.. .  Damit bin ich absolut altmodisch und eine vom Aussterben bedrohte Spezies. Alle diese Dinge und Verhaltesweisen sind für mich zwar selbstverständlich, werden von anderen Menschen heutzutage aber oft nicht mehr ganz verstanden. Ich bin ungemein beruhigt, dass es neben mir noch weitere Exemplare gibt, die ebenfalls noch so ticken, wie mir das früher beigebracht wurde. Bis hierhin finde ich die Frau in mir gar nicht kompliziert und ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen, meine lieben Herren – damit ihr zukünftig nicht mehr denken müsst, dass Frauen alle so waaaaaaahnsinnig kompliziert sind, verrate ich euch jetzt sogar noch, auf was wir aus tiefsten Herzen stehen – nein – worauf wir sogar richtig abfahren. Denn nachtragend werden wir nur dann, wenn die nachfolgenden Punkte mit konsequenter Nichtachtung gestraft werden. Versprochen! Bereit? Dann los jetzt:

 

Punkt 1: Zuverlässigkeit ist ein großer Schritt in die richtige Richtung, und steht deswegen auch noch vor dem Spinnen töten auf Platz 1! Egal was du sagst „steh dazu“. Wenn du sagst „ich melde mich“, dann meldest du dich. Nichts [ausser eventuell ein Tsunami] könnte passieren, dass du das nicht einhalten kannst. Was passiert, wenn man sich nicht an Absprachen hält? Dann wird Frau zickig – das nennt sich dann nicht kompliziert, sondern logisch!

 

Punkt 2: Tötet Spinnen! Ein Mann erkennt an einem Schrei, dass er zur Hilfe eilen muss! Die Wahrscheinlichkeit, dass wir den Briefträger wegen eines Zalado Paketes anschreien ist im echten Leben nämlich äußerst gering, und  genau so unwahrscheinlich, wie durch Zufall auf einen nackten Channing Tatum im Schlafzimmer zu stolpern, der hier und da auch Verursacher eines Schreies sein kann, sich aber vom typischen Spinnenschrei stark unterscheidet.

 

Punkt 3: Männer kocht doch mal. Nein, kein 5 Gänge Menü, aber wenn du in der Lage bist Wasser zum Kochen zu bringen, 8 Minuten etwas Pasta damit in Berührungen bringen kannst, und diese im Anschluss in ein Sieb abzugießen und mit Pesto zu vermischen, bist du schon ein echter Rockstar für uns. Und hier noch ein Protip: Nicht fragen, ob du heute mal das Kochen übernehmen könntest, sondern du machst es einfach!

 

Punkt 4: Redet mit uns! Männer, die den Mund nicht aufbekommen sind einfach langweilig. Nein – an dieser Stelle ist keine Quasselstrippe gefragt, sondern einfach ganz normale Kommunikation, die ohne einsilbiges Grunzen auskommt. Wenn du dann noch fragst, wie unser Tag war, [so richtig mit Interesse], sammelst du wichtige Bonusmeilen, die dir später wieder zugutekommen werden.

 

Punkt 5: Nicht jammern. Jammern ist ganz schlimm, und das könnt ihr an uns ja auch nicht leiden: Überraschung – wir an euch auch nicht. Und da landen wir auch direkt wieder bei Punkt 4 – man kann über alles vernünftig reden – da haben dann nämlich beide Seiten etwas davon! Und wir finden es heiss, wenn Männer mit Worten umgehen können, da schwingen wir nämlich unsere emotionalen Cheerleader Pom Poms für euch!

 

War das kompliziert? Wenn ja – bist du ein hoffnungsloser Fall und gehörst wahrscheinlich in die folgende Kategorie:

 

Möchtegern-Machos, richtig coole Socken, Jammerlappen und liebe Nicht-Herzmenschen, ich möchte euch an dieser Stelle etwas verraten, dass vielleicht überraschend für euch kommt, aber es muss einfach mal gesagt werden. Seid jetzt bitte ganz tapfer!

 

Freundlichkeit und Herzlichkeit sind nicht eines Tages auf einmal aufgebraucht – ihr habt davon unendlich viel zur Verfügung, und deswegen habt ihr ab heute auch keine Ausrede mehr, so kaltherzig durch die Gegend zu laufen…wisst ihr nämlich wie das für uns ist? KOMPLIZIERT!

 

 

Ob ich mich verändert habe? Nein! Ich bin nur nicht mehr nett…..zu den falschen Menschen…..

Ich möchte nicht sagen, dass ich im Stress bin, aber ich habe ein 2-Tage-Hard-Core-Audit hinter mir, mein Chef ist diese Woche auch im Land (ich lasse ihn sogar in meinem Büro sitzen, da sich meine Assistentin gestern für 2 Wochen in den Urlaub verabschiedet hat) und weil das alles so schön ist, habe ich heute auch noch ein zweistündiges Meeting, aus dem ich mit ganz viel Glück um 17:00 raus bin. Ich steh auf Tage, an denen ich knappe 11 Stunden im Büro verbringe…… Wer jetzt sagt: Komm – wird bestimmt bald wieder ruhiger: Nein – das wird es nicht. Ganz im Gegenteil. Nächsten Montat bekomme ich noch 2 Kolleginnen in mein Team – da es anders gar nicht zu bewältigen sein wird. Und was sagt mein Cheffe? „Ist gut für deine Leadership Skills.“ Na dann…

Ich bin jetzt da angekommen, wo ich eigentlich immer hin wollte, allerdings hatte ich eine entscheidene Sache dabei völlig ausser Acht gelassen: Den Zeitfaktor. Bei mir ist das ganz einfach zu erklären: ich habe schlichtweg keine mehr! So einfach lässt sich dieses Jahr schon jetzt zusammenfassen. Mir fehlen meine Rezeptbeiträge auch – könnt ihr mir glauben! Aber wenn ich dann endlich Feierabend habe, dann halte ich mich am liebsten so weit entfernt wie nur irgendwie möglich von meinem Laptop auf. Mein Essen fotografieren? Könnte ich machen. Klar!  – aber so ein Rezept schreibt sich ja auch nicht von alleine. Meine aufmunternden Beiträge über Liebe, Lebensfreude und Glück im Alltag? *irrelach*

Nein – ganz ehrlich. Ich versuche wirklich mich öfter mit einem Beitrag zu melden – denn hin und wieder muss man sich einfach die Zeit nehmen, für Dinge die einem lieb und wichtig sind.

So wie zum Beispiel grade eben: ein Kollege steht in der Tür, wirft mir eine Checkliste auf den Schreibtisch und bleibt grinsend im Türrahmen stehen: „Naaaaaaa duuuuuuuu, in letzer Zeit mal Stress gehabt?“ Ich habe ihm mit den Augen 2 ausgetreckte Mittelfinger gezeigt, und dann haben wir uns bestimmt 20 Minuten unterhalten. Er hat mir von seinem kleinen Sohn erzählt, wir haben über die Arbeit gesprochen, und was auf uns noch alles zukommen wird. Und als das Gespräch dann auf Ostern kam, stellten wir beide strahlend fest, dass die nächste Woche schon eine kurze Arbeitswoche sein wird. Somit sind wir beide dann wieder gut gelaunt an die Arbeit gegangen…… Diese „investierte“ Zeit war also eine win-win Geschichte für beide Seiten!

Und während mein Chef seine spanischen Grippeviren in meinem Büro verteilt, habe ich mir grade zwischen Frühstücksbrot und der nächsten Mail gedacht: Verdammt – du hast schon ewig nicht gebloggt! Ja – stimmt – also hier ein Eintrag der sich vermutlich liest, wie von einer Burn-out-Betroffenen mit leichten Tendenzen zur einer depressiven Verstimmung…. Don´t panic – alles was ich euch heute mit auf den Weg geben möchte: Wir haben alle heutzutage keine Zeit, und die Zeit, die wir haben, sollten wir wirklich nicht damit verschwenden Leuten hinterherzurennen, die es nicht wert sind, nur weil wir es nicht akzeptieren, und unser Ego uns etwas anderes zusäuselt. Es gibt im Leben immer Menschen, die eine andere Meinungen haben, als man selbst, aber das ist noch lange kein Grund an der eigenen zu zweifeln. Am wichtigsten ist es aber, dass man niemals [also unter keinen Umständen] seinen Mut verliert! Alles was uns angst macht, bringt uns am Ende auch vorwärts – egal ob beruflich oder privat! Und darum geht es im Leben – es möglichst sinnvoll und erfüllt zu gestalten! Und wo entsteht Mut? Im Herzen – und wenn ihr eurer inneren Stimme folgt, dann seit ihr immer auf dem richtigen Weg – no matter what!

Wenn ihr eure Zeit für Menschen verschwendet, denen ihr gar nicht wichtig seid: heute ist ein guter Tag zum Ausmisten! Das Leben ist zu kurz für falsche Freunde, unwichtige Bekannte und für alle Menschen, auf die ihr euch nicht hundert prozentig verlassen könnt. Wie sagt doch diese chinesische Weisheit: Man kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber den Tagen mehr Leben… und ganz ehrlich dafür ist es NIE zu spät. Also: Fang einfach damit an und werde den Kram los, den du nicht benutzt, oder besser gesagt, der dich benutzt. Und frag dich wirklich ernsthaft mal, wie oft du zu anderen Menschen schon ja gesagt hast, und damit zu dir gleichzeitig nein!

Es ist deine Zeit, dein Leben….mach was draus!

 

…..und wie schnell das Leben vorbei sein kann, zeigt uns auch das vorherrschende Thema in den Medien über den tragischen Absturz des Germanwings-Flug 4U925. Unfassbar! Unfassbar traurig….

 

All bad habits start slowly and before you know you have the habit, the habit has you!

Gestern abend habe ich meiner Haarfarbe wirklich alle Ehre gemacht! Ich habe mit einer Avocado gekämpft, und was soll ich sagen? Sie hat gewonnen! Kleines, hinterlistes, grünes Miststück! Ok – in Wirklichkeit war es meine Schuld – wenn etwas 100 mal gut geht… ist es eben keine Garantie dafür, dass es auch bei 100 & 1. mal funktioniert!

Ist im echten Leben [ganz ohne Avocados] ja auch so. Wenn wir uns einer Sache zu sicher sind, dann werden wir nachlässig & unaufmerksam. Gar nicht mal unbedingt immer nur unseren Mitmenschen gegenüber, sondern ganz oft vernachlässigen wir auch uns selbst. Wir leben nicht, wir funktionieren. Wir funktionieren im Job, im Haushalt und ignorieren ganz unbewusst, was wir wirklich wollen. Hand aufs Herz. Wer hat sich nicht schon mal gefragt: Was tue ich hier eigentlich? Wir laufen immer mehr plan- und ziellos durch die Gegend, weil es so schön einfach ist. Die Nachrichten sagen uns, was wir denken sollen, das Radio sagt welche Musik wir gut finden sollen, die Magazine geben uns vor, welche Klamotten wir anziehen sollen und die Werbung sagt uns, was wir essen, trinken und womit wir uns und den Haushalt schön bekommen. Prima! Hirnlos kommt man wirklich durchs Leben. Aber ist das der Sinn dahinter? Sollte man sich nicht ab und an mal Zeit nehmen und sich selbst mal fragen: Was mache ich? Wo? Wie? Wann? Und mit wem überhaupt?

Ziele! Habt ihr jetzt in diesem Moment ein Ziel? Nein? Warum nicht? Auf was freust Du Dich, was möchtest Du erreichen? Ich verrate euch mal einen Trick, den sogar eure Eltern schon bei euch angewendet haben: Teachable Moments! Noch nie gehört? Das macht nichts! Nehmen wir mal mich als Beispiel: Als ich beschlossene habe mit Low Carb zu starten, habe ich mir nicht das Ziel gesetzt: Du isst jetzt nie wieder Kohlenhydrate, sondern: Du versuchst das jetzt einfach 6 Wochen! Jede Woche Freitag gibt es ein Brötchen zur Belohnung, und samstags darf es auch mal Pasta oder Kartoffeln geben, aber an den restlichen Tagen der Woche: Nada, der bösen KH´s. Aus 6 Wochen, wurden über 10 Monate – in denen ich nicht mal eine einzige Kartoffel gegessen habe, obwohl ich ja könnte, wenn ich dann wollte! Der Trick an den teachable moments ist simple! Setz Dir realistische Ziele – behalte das wesentliche im Auge und belohne dich, dann werden sie zum Selbstläufer. So ist aus dem eigentlichen 6-Wochen- Ziel in kurzer Zeit eine Gewohnheit geworden, die in Fleisch und Blut übergegangen ist, und mich jeden Tag belohnt, wenn ich auf die Waage steige, obwohl ich mir jeden Abend etwas Süßes gönne. Um in dieser Welt „klarzukommen“ brauchen wir Gewohnheiten – sie sind wie kleine Süchte, die uns durch den gesamten Tag bringen, und an denen wir uns orientieren und erfreuen.

Allerdings sind wir ausgesprochen träge und deswegen eignen wir uns unbewusst, schneller schlechte Gewohnheiten an, als uns selbst wirklich bewusst zu machen, was wir eigentlich noch für Wünsche, Träume und Ziele haben, auf die man hinarbeiten könnte, um sie dann zu einer Gewohnheit werden lassen. Wir lassen uns durchs Leben treiben und die Tage plätschern einfach an uns vorbei.

Dabei ist es viel einfacher eine neue Gewohnheit zu erschaffen, als eine alte Gewohnheit ablegen zu MÜSSEN.

Wenn Du morgens zur Arbeit fährst guckst Du noch nach rechts und links? Nimmst die Umgebung noch wahr? Bei mir ist das so: ich steige ins Auto ein, höre kurz Musik und plötzlich steht mein Wagen vor der Firma! Ich bekomme vom gesamten Weg so gut wie gar nichts mit, weil er reine Routine für mich ist…. Jetzt fragt ihr euch bestimmt was das Ganze eigentlich noch mit der Avocado zu tun hat… Nun ja – ich habe sie mit einem Messer halbiert und wollte den Kern aus dem Fruchtfleisch lösen, indem ich mit dem Messer in den Kern piekse, dieser im Messer stecken bleibt und einfach aus dem Fruchtfleisch rausgezogen werden kann.  In der Praxis habe ich aber nicht nur den Kern, sondern vor allem in meine Hand „gepiekst“!!! *ouch* Nun gut! Was lernen wir daraus?

Avocado Kerne sind gar nicht so hart, wie man denkt.

Eine gewisses Maß an Aufmerksamkeit für sich und seine Umwelt schützt vor eventuellen Verletzungen.

Gewohnheiten sollte man sich nicht aufzwängen lassen, sondern eigene entwickeln!

DSCI1450

Was passieren würde, wenn auf einmal alle Ausländer aus Deutschland verschwunden wären!

Zack – alle Ausländer weg! Seid ihr jetzt zufrieden, Pegida & Co. KG? Ja? Schön – dann lasst mich jetzt doch mal kurz zusammenfassen, was ihr „unserem Deutschland“ damit angetan hättet. Ich drücke mich auch ganz einfach aus, weil wir ja alle wissen, dass ihr das mit dem Denken nicht so gut drauf habt. Kann es los gehen?

„Die Ausländer liegen alle dem deutschen Sozialstaat auf der Tasche!“

Bullshit, auch wenn ihr immerhin erkannt habt, dass ausländische Bürger einen Drittel aller Arbeitslosen in Deutschland ausmachen. Allerdings habt ihr dabei nicht bedacht, dass der ANTEIL der Ausländer, die einem Beruf nachgehen und somit Geld in die Sozialkassen spülen wesentlich ausschlaggebender ist. So weit verstanden? Gut. Dann kommen wir mal vorsichtig zu ein paar Zahlen. 35,5 % der deutschen Bevölkerung geht einem sozialversicherungspflichtigen Beruf nach. Und jetzt schielen wir mal darauf, wie viel die ausländischen Mitbürger in die Sozialkassen einzahlen: 41,9 % !!! Verdammt Leute, wer soll das jetzt ausgleichen??? Mal ganz abgesehen davon, dass die im Verhältnis wesentlich mehr Geld, als wir Deutschen, in die Sozialkasse eingezahlt haben. MEHR ist im Übrigen das GEGENTEIL von WENIG! Aber wie kann das bloß sein? Ganz einfach – die hängen anscheinend mit ihrem Hintern nicht auf dem Sofa und glotzen Hartz4 TV – die gehen arbeiten! Hmmm…… Egal – ihr habt ja noch ein paar Argumente auf dem Zettel:

„Die Ausländer nehmen uns unsere Arbeitsplätze weg!“

Jetzt bin ich verwirrt! Ihr nicht auch? Ihr geht doch gar nicht arbeiten, wie wir eben festgestellt haben. Ihr rennt lieber montagsabends auf der Strasse rum, anstatt tagsüber dafür zu Sorgen, dass unser Sozialsystem nicht zusammenbricht, was in diesem Szenario sehr wohl der Fall wäre. Wisst ihr wie ich das finde, wenn man als Deutscher „keinen Bock“ hat arbeiten zu gehen? SCHEISSE, weil ich ganz persönlich für euch mitarbeiten gehe! Aber nicht nur ich – alle ausländischen Mitbürger arbeiten ebenfalls für euch mit! Mit eurem Vaterlandsstolz kann es wohl doch nicht so weit her sein, wenn ihr euch sogar von Ausländern finanzieren lasst, die ihr hier gar nicht haben wollt…… Ganz komische Doppelmoral, die ihr da fahrt! Wusstet ihr, dass an unseren Universitäten knapp 300.000 Ausländer studieren, um unter anderem auch einen Abschluß zum Ingenieur (google den Begriff ruhig bei Bedarf) zu machen?  In Deutschland heerscht aktuter Mangel an Ingineuren, und das ist schlecht! Sehr schlecht. Auch meine Firma ist ständig auf der Suche und zahlt sehr hohe Vermittlungsprämien, nur um an qualifizierte Mitarbeiter zu kommen. Ihr müsst verstehen, diese Menschen erfinden und entwickeln Dinge. Wer soll das jetzt übernehmen? Ihr ja wohl kaum! Ihr geht ja nicht mal arbeiten – wie wollt ihr mit einem Studium in einer Ingenieurswissenschaft fertig werden???

„Die Ausländer sind alle geistig beschränkt!“

Wie sollen die Ausländer denn jetzt plötzlich geistig beschränkt sein!?! Erinnert euch daran: Das sind auch die Studenten über die wir garde geredet haben, von denen wir nur hoffen können, dass sie sich am Ende ihres Studiums für eine Firma in unserem Land entscheiden! Wenn ihr das jetzt noch immer nicht kapiert habt, dann mache ich mir echt ernste Sorgen um euren Geisteszustand. Ich habe euch bisher nur für schlecht aufgeklärt gehalten, aber wie es aussieht haben wir ein schlimmeres Problem mit euch. Egal – das wird schon wieder werden, lasst uns erstmal ein Bier aufmachen und Fussball gucken. Scheiße….. da fällt mir ein – ihr habt aus Versehen auch die Bundesliga kaputt gemacht, als ihr die Ausländer aus dem Land geworfen habt. Ist es nicht sonderbar, dass fast 50% der Bundesligaprofis Ausländer sind?

Und jetzt müsst ihr ganz tapfer sein: Wir müssen unseren WM Pokal auch wieder abgeben. Ja denkt ihr echt wir hätten den Titel ohne Poldi, Klose, Özil & Boateng geholt??? Tja – aber hey – immerhin habt ihr jetzt doch was ihr wolltet.

„Wir sind das Volk!“

Nein!!! – Das seid ihr nicht! Ihr macht Stimmung gegen FLÜCHTLINGE, das hat rein gar nichts mit Menschenwürde, Freiheit und Demokratie zu tun, für die dieser Ausspruch einst stand!

Was ich jetzt mache? Ich hole sofort alle Ausländer wieder zurück ins Land! Wenn euch das nicht passt habe ich einen super Vorschlag: Ihr packt eure ganzen Deutschland Flaggen ein und fliegt damit mal nach Syrien und bequascht das mit der IS mal unter vier Augen. Dann könntet ihr eure Energie wenigstens sinnvoll einsetzen, indem ihr direkt mit den Verantwortlichen sprecht.

Auf die Strasse geht ihr nämlich gegen die Opfer, nicht gegen die Täter!

Und einen besonders „netten Gruss“ schicke ich noch an die dümmliche Minderheit, der Bevölkerung von Sondershausen.

sondershausen

„Liebe Asylschwindler! Bitte flüchten sie weiter, es gibt hier nichts zu wohnen“

Ich möchte nicht mit euch tauschen, wenn das Karma euch erwischt. Echt nicht!!!

Warum das Mathebuch der einzige Ort der Welt ist, an dem es völlig normal ist, 63 Melonen zu kaufen.

Wir werden von klein auf dahin erzogen bloß nicht außergewöhnlich zu sein. Messer links, Gabel rechts.  Das macht man so! Hör auf mit dem Stuhl zu kippeln, das macht man nicht! Du kannst keine 2 Uhren am Handgelenk tragen, das ist nicht normal. Und so haben wir es Stück für Stück geschafft, unseren Individualität möglichst bis auf ein Minimum runterzuschrauben. Ich erinnere mich da nur mal an meine Teenie-Zeit. Ihr kennt wahrscheinlich auch noch diese ganzen Tests aus der Bravo & Co. Welcher Typ bist Du? Es folgen 15 bescheuerte Fragen, bei denen ich 3 Anworten zur Auswahl habe. Bitte ankreuzen!

Jetzt mal unter uns? Wie oft stand da eine nicht mal im Ansatz passende Antwort zur Auswahl? Was hat man dann gemacht? „Heimlich“ [weil es ja auch irre viel Sinn macht sich selbst zu betucken] nachgesehen, für welche Antwort es die meisten Punkte gibt, oder man hat einfach das angekreuzt, das sich vermeindlich am coolsten anhörte [weil es ja auch irre viel Sinn macht sich selbst zu betucken]…..

Wir faken – ständig und permanent, nur um möglichst gut dazustehen. Wir ziehen weite Shirts an, um die ein oder andere Delle am Bauch zu kaschieren, wir tragen Kontaktlinsen, weil wir keine Brille wollen und wir sind nicht immer ganz ehrlich, wenn wir uns davon einen Vorteil versprechen. Weder uns gegenüber noch unseren Mitmenschen….

Akzeptiert es einfach: Wir sind alle Faker!

Nein – das ist überhaupt nicht schlimm, hier geht es nicht um Moral, sondern um Wohlgefühl und Sehnsüchte! Irgendwo auf dem Weg in die Größe 38, zwischen Zumba & Salatblättern ist etwas passiert, worüber ich erst gar nicht weiter nachdenken wollte, nur aus Angst, dass „es“ dann plötzlich wieder aufhört. Ich war zufrieden mit mir, und es scheint so, als hätte man mir ein großes Vorhängeschloß zusätzlich zu den 20 KG abgenommen. Wir tragen alle eine gewisse Missgunst, Groll, Angst, Verbitterung und Kritik in uns – sowohl gegen uns selber, als auch gegenüber anderen Menschen. Verzweifelt versuchen wir etwas zu erreichen, ohne wirklich zu wissen, was wir eigentlich wollen, und so viel läuft ganz entgegengesetzt zu unseren Träumen – egal in welchem Bereich:

Wer bin ich eigentlich, und was habe ich für Sehnsüchte?

Diese Frage läßt sich nicht in unserer kuscheligen Komfortzone beantworten. Keine Chance – nicht mal den Hauch einer Antwort bekommt ihr dort. Es kostet eine Menge Überwindung aus dieser Zone auszubrechen, aber ihr werdet reichlich belohnt, wenn ihr es schafft.

Seit einiger Zeit  denke ich nicht mehr, mal sehen was so kommt…vielleicht, irgendwann, später…. Nein, ich suche aktiv nach Dingen, die mir gefallen könnten, Situationen, in denen ich mich wohlfühle. Menschen, die ich symphatisch finde und  bei denen mein Herz lacht. Das war gar nicht so einfach, und ging auch nur Schritt für Schritt, denn plötzlich aktiv zu handeln ist ganz schön gewöhnungsbedürftig. Es sind diese ganz kleinen verängstigten „ja“s, wenn die ursprüngliche Person in mir direkt ein „nein“ abgefeuert hätte.

Ich bekomme jeden Tag Komplimente,  ich führe unglaublich schöne Gespräche mit tollen Menschen. Ich habe in den letzten Wochen und Monaten wahnsinnig nette Menschen kennengelernt. Wie lautet nun meine Antwort, die ich nur ausserhalb meiner Komfortzone finden konnte?

Du bist eine fast 36jährige Frau, die ihren Hintern jetzt in Skinny Jeans Größe 36/38 [YEAH]parken kann, man sieht Dir an, das Du Spaß am Leben hast, weil Du Deine Zurfiedenheit lächelnd in der Gegend verteilst und damit Dein ganzes Umfeld ansteckst. Du bist eine verrückte, zufriedene Chaosfrau mit Herz.

Ich teile das nicht mit euch um zu sagen: Guckt mich an, ich bin so toll! Xenia – die Göttliche hat aus mir gesprochen. Nein! Ich teile das mit euch, weil wir alle diese Sehnsucht  nach diesem „mehr“ haben. Mehr Liebe, mehr Freundschaft, mehr Verständnis, mehr Glück. Und es ist verdammt beängstigend einfach raus zu gehen, um danach zu fragen. Es macht verwundbar, aber ihr bekommt im Leben nichts einfach in den Schoß geworfen, nur wenn wir uns anderen gegenüber öffnen, Menschen in unser Leben einladen, dann kommt so viel mehr, von dem man es gar nicht erwartet hätte, weil wir alle doch eigentlich nur etwas Liebe &  Freude in den täglich Wahnsinn bringen, den wir Leben nennen.

Ich verstehe nicht, warum einige Menschen das nicht zugeben können, aber wenn ich es euch ganz offen gesagt habe, dann findet ihr vielleicht auch einen Weg eure Antwort zu finden, und an das Außergewöhnliche zu glauben!

PS: Jeder Großmarkt,  jedes Kreuzfahrtschiff und jeder 5 Sterne All Inklusiv Bunker auf dieser Welt sind Orte, an denen es völlig normal ist, 63 Melonen zu kaufen – man muss nicht immer alles glauben – nur an sich selbst – daran sollte man immer glauben.