Ob ich mich verändert habe? Nein! Ich bin nur nicht mehr nett…..zu den falschen Menschen…..

Ich möchte nicht sagen, dass ich im Stress bin, aber ich habe ein 2-Tage-Hard-Core-Audit hinter mir, mein Chef ist diese Woche auch im Land (ich lasse ihn sogar in meinem Büro sitzen, da sich meine Assistentin gestern für 2 Wochen in den Urlaub verabschiedet hat) und weil das alles so schön ist, habe ich heute auch noch ein zweistündiges Meeting, aus dem ich mit ganz viel Glück um 17:00 raus bin. Ich steh auf Tage, an denen ich knappe 11 Stunden im Büro verbringe…… Wer jetzt sagt: Komm – wird bestimmt bald wieder ruhiger: Nein – das wird es nicht. Ganz im Gegenteil. Nächsten Montat bekomme ich noch 2 Kolleginnen in mein Team – da es anders gar nicht zu bewältigen sein wird. Und was sagt mein Cheffe? „Ist gut für deine Leadership Skills.“ Na dann…

Ich bin jetzt da angekommen, wo ich eigentlich immer hin wollte, allerdings hatte ich eine entscheidene Sache dabei völlig ausser Acht gelassen: Den Zeitfaktor. Bei mir ist das ganz einfach zu erklären: ich habe schlichtweg keine mehr! So einfach lässt sich dieses Jahr schon jetzt zusammenfassen. Mir fehlen meine Rezeptbeiträge auch – könnt ihr mir glauben! Aber wenn ich dann endlich Feierabend habe, dann halte ich mich am liebsten so weit entfernt wie nur irgendwie möglich von meinem Laptop auf. Mein Essen fotografieren? Könnte ich machen. Klar!  – aber so ein Rezept schreibt sich ja auch nicht von alleine. Meine aufmunternden Beiträge über Liebe, Lebensfreude und Glück im Alltag? *irrelach*

Nein – ganz ehrlich. Ich versuche wirklich mich öfter mit einem Beitrag zu melden – denn hin und wieder muss man sich einfach die Zeit nehmen, für Dinge die einem lieb und wichtig sind.

So wie zum Beispiel grade eben: ein Kollege steht in der Tür, wirft mir eine Checkliste auf den Schreibtisch und bleibt grinsend im Türrahmen stehen: „Naaaaaaa duuuuuuuu, in letzer Zeit mal Stress gehabt?“ Ich habe ihm mit den Augen 2 ausgetreckte Mittelfinger gezeigt, und dann haben wir uns bestimmt 20 Minuten unterhalten. Er hat mir von seinem kleinen Sohn erzählt, wir haben über die Arbeit gesprochen, und was auf uns noch alles zukommen wird. Und als das Gespräch dann auf Ostern kam, stellten wir beide strahlend fest, dass die nächste Woche schon eine kurze Arbeitswoche sein wird. Somit sind wir beide dann wieder gut gelaunt an die Arbeit gegangen…… Diese „investierte“ Zeit war also eine win-win Geschichte für beide Seiten!

Und während mein Chef seine spanischen Grippeviren in meinem Büro verteilt, habe ich mir grade zwischen Frühstücksbrot und der nächsten Mail gedacht: Verdammt – du hast schon ewig nicht gebloggt! Ja – stimmt – also hier ein Eintrag der sich vermutlich liest, wie von einer Burn-out-Betroffenen mit leichten Tendenzen zur einer depressiven Verstimmung…. Don´t panic – alles was ich euch heute mit auf den Weg geben möchte: Wir haben alle heutzutage keine Zeit, und die Zeit, die wir haben, sollten wir wirklich nicht damit verschwenden Leuten hinterherzurennen, die es nicht wert sind, nur weil wir es nicht akzeptieren, und unser Ego uns etwas anderes zusäuselt. Es gibt im Leben immer Menschen, die eine andere Meinungen haben, als man selbst, aber das ist noch lange kein Grund an der eigenen zu zweifeln. Am wichtigsten ist es aber, dass man niemals [also unter keinen Umständen] seinen Mut verliert! Alles was uns angst macht, bringt uns am Ende auch vorwärts – egal ob beruflich oder privat! Und darum geht es im Leben – es möglichst sinnvoll und erfüllt zu gestalten! Und wo entsteht Mut? Im Herzen – und wenn ihr eurer inneren Stimme folgt, dann seit ihr immer auf dem richtigen Weg – no matter what!

Wenn ihr eure Zeit für Menschen verschwendet, denen ihr gar nicht wichtig seid: heute ist ein guter Tag zum Ausmisten! Das Leben ist zu kurz für falsche Freunde, unwichtige Bekannte und für alle Menschen, auf die ihr euch nicht hundert prozentig verlassen könnt. Wie sagt doch diese chinesische Weisheit: Man kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber den Tagen mehr Leben… und ganz ehrlich dafür ist es NIE zu spät. Also: Fang einfach damit an und werde den Kram los, den du nicht benutzt, oder besser gesagt, der dich benutzt. Und frag dich wirklich ernsthaft mal, wie oft du zu anderen Menschen schon ja gesagt hast, und damit zu dir gleichzeitig nein!

Es ist deine Zeit, dein Leben….mach was draus!

 

…..und wie schnell das Leben vorbei sein kann, zeigt uns auch das vorherrschende Thema in den Medien über den tragischen Absturz des Germanwings-Flug 4U925. Unfassbar! Unfassbar traurig….

 

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Zwischen Wochenende, Delfinen & Bikinihöschen

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[Steck mal vorsichtig den Kopf in meinen Blog ] Er ist noch da! Ich auch – auch wenn ihr vielleicht gedacht habt ich wäre ausgewandert, entführt oder einfach nur so verschollen. Eigentlich wollte ich ja schon viel eher einen Eintrag über meinen 2 wöchigen Urlaub bringen, Palmen, Delfine, Sonne und dem ein oder anderen Übernahmeangebot meiner einer gegen entsprechende Kamelentlohnung, aber mir fehlt einfach …..die Zeit!

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Generell hege ich den leisen Verdacht, dass das Raum-Zeit-Kontinuum völlig aus dem Ruder läuft, schief hängt oder zumindestens mit Warp-Antrieb an mir vorbeizieht. War nicht grade noch Weihnachten? Wieso zur Hölle ist dann schon fast wieder Ostern? Und mein Urlaub ist auch schon wieder fast vergessen….auch wenn ich mich noch sehr gut erinnern kann, wie ich am 19.02 in den Flieger gestiegen bin, mein Nackenkissen umgeschnallt und trotz der aufrechten Sitzposition eingenickt bin, und 1 Stunde später von der Stimme des Piolten geweckt wurde: ich habe da ein Symbol in meiner Anzeige…das gehört da irgendwie nicht hin! *kreisch* Der Blick aus dem Fenster brachte mir sofortige Sicherheit….der hatte noch nicht mal abgehoben….also alle raus aus dem Flieger und warten bis der Ersatzflieger aus Frankfurt da ist. Ja, Murphy´s Law und ich sind seit langer Zeit gute Bekannte….. kann ja heiter werden… wurde es aber dann wirklich.

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Falls ihr mal Urlaub in Ägypten machen wollt, dann lege ich euch das Sunrise Select Royal Makadi Resort ganz warm ans Herz. Super Hotel, super Essen, Spitzenservice! Und nun ein von mir in dieser Form noch nie dagewesenes Kompliment: Die Animateure sind super! Eigentlich sind das ja diese völlig überdrehten Duracellhäschen auf Speed, die wie kleine Kinder vor deiner Liege rumhüpfen und wild rumkreischen: Los, Spiel mit mir, spiel mit mir… Vooooollleyball. Los, looooos. Komm mit. Wir spielen. Da hilft auch kein „Nein, danke!“ Meistens muss man die Sonnenbrille ein Stück von der Nase ziehen, damit das Gegenüber deine Augen sehen kann: „Ok, sie will wirklich nicht spielen, sie möchte mich töten…weg hier und nie wieder ansprechen!“ Nein – ein super Team….Nicht aufdringlich, freundlich, hilfsbereit und immer gut gelaunt und dabei richtig herzlich. Was ich auch sonst unter gar keinen Umständen mitgemacht hätte, war die folgende Situation: Es ist Abend. Peppa sitzt an einem Tisch in der Bar, schreibt Urlaubskarten und ist mit ihrem GinTonic wunschlos glücklich, als sich neben mir eine Hand ausstreckt. Blick nach oben, um zu sehen, wem diese gehört. Guck an…. Ein Animateur.

„Ähm – nein danke – ich möchte nicht mit dir auf die leere Tanzfläche gehen. Nimm einfach eine von den Kegelschwestern, oder eine von den schmachtenen Teenies da drüben.“

„Nein – nun komm!“

[Ok, dann versuche ich es mit einer Lüge:] Ich kann nicht tanzen!

„Egal, ich führe.“

[Verdammt!]

Tja – immerhin steh ich auf Bachata…. Und überlebt habe ich es auch.

Besonders ans Herz legen kann ich euch auch die a-la-carte Restaurants, von denen es dort 7 gibt…aber besonders super ist das T-Bone (Steakhouse) …. dieses Orange – Mousse au Chocolat ist zum niederknien. [Man bekommt übrigens eine 2. Portion davon, wenn man sagt, dass man bereit wäre, auf der Stelle zu sterben, weil man jetzt alles erlebt hätte, wofür es sich zu Leben lohnt.] Aber auch der Italiener ist sehr empfehlenswert: Geniales Vitello Tonnato & Saltimbocca! Aber egal wie gut das Essen in einem anderen Land auch ist, irgedwann habe ich immer mal einen Tag, da fehlt mir das heimatliche Essen trotzdem, und da schmeißt man auch mal abends seine Low Carb Grundsätze neben das frischgebackene Foccatia und macht sich auf dem Weg zum Salatbüffet, an dem es immer Käse gibt. IMMER bis auf diesen Abend. Ich muss ziemlich blöde, ratlos und hungrig ausgesehen habe, als der Küchenchef auf mich zu kam: Was suchtst du? Käse! Was für Käse? … [ich konnte schlecht den dunkel-gelben sagen, woher soll ich auch die Namen der ägyptischen Käsesorten kennen? Egal wäre auch nicht gut, hinterher kommt der mit diesem weißen Käse wieder, der nach gar nichts schmeckt…] Gouda, wäre schön! Warte hier! 2 Minuten später hatte ich einen Teller mit 8 Scheiben Gouda und Erdbeeren in der Hand. Ihr dürft mir glauben: ich hätte ihn am liebsten in den Arm genommen….  Da sitze ich nun grinsend und glücklich vor meinem Teller, als die wirklich nette Gästebetreuerin an den Tisch kommt: „Alles so weit in Ordnung?“ „ Ich habe Gouda – es ist perfekt.“ „ Da hast du Glück…den wirst du auch niemals auf dem Buffet finden…ist hier einfach zu teuer!“ Und wisst ihr was? Danach hat er mir noch besser geschmeckt!

Morgens um 7 Uhr (war sogar erst 6 Uhr nach deutscher Zeit, aber um 16 Uhr ist es vorbei mit der Sonne, deswegen steht man besser etwas zeitiger auf, und schläft auf der Liege weiter) Joghurt mit Früchten und Müsli, gegen halb 10 Uhr Rührei mit Tomaten und Gurken, mittags gegrilltes Hühnchen mit Salat und abends schlemmt man sich entweder durch ein 4 Gänge Menü oder bedient sich am Buffet …wieviel Kilo nimmt man da innerhalb von 14 Tagen zu? Ihr dürft mich jetzt hassen: man nimmt 2 Kilo ab – Beweisbild? Bitte sehr – meine Bikinihose auf der Flucht:

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Was gehört zu Hurghada auf jeden Fall dazu? Ralf & Petra! Warum? Weil die wissen, wo die Delfine schwimmen, einen nicht übers Ohr hauen und Petra den besten Mamorkuchen ever backt. Also: What´s App auf – Ralf anschreiben und fragen, wann sie noch Platz auf dem Boot haben! Es könnte an dieser Stelle eine kurze Zusammenfassung stehen, wie es ist, einem Delphin direkt in die Augen zu sehen, und neben ihnen zu schwimmen, ich kann es aber nicht in Worte fassen, ich muss mich jedes Mal zwingen einfach weiter zu atmen. Wenn ihr auch mal erleben wollt, und euch in Hurghada aufhaltet, dann macht euch selbst ein Bild: klick

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Wundervolle zwei Wochen waren das. Dieses Animations-Team hat bei mir ein Stein im Brett und ich die Mail Adresse, damit ich nächstes mal „mein“ Zimmer wieder bekomme und der Tisch im T-Bone schon für den ersten Abend reserviert ist! Und jetzt? Stecke ich wieder im Strudel der Zeit, von der wir alle zu wenig haben. Wem ihr diesen persönlichen Reisebericht zu verdanken habt? Dem kaputten Sendemasten von Vodafone , der mein Smart Phone ohne Mobile Daten zu einem kleinen Zeitspender befördert hat.

 

In diesem Sinne: Schönes Wochenende

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Spätestens wenn das Wasser kalt wird, sollte man aufhören im Selbstmitleid zu baden!

Ich komme vielleicht immer rüber wie der „ewig gut gelaunte Sonnenschein von nebenan“, aber da muss ich euch enttäuschen! Ich kann auch anders sein – aber zum Glück habe ich sehr liebe Menschen, die mich immer wieder auf andere Gedanken bringen, oder die es schaffen, dass ich mich schlapp lache, wenn ich den Briefkasten öffne! Let´s turn back…back in time. Erinnert ihr euch noch an mein Neujahrsgrillen mit den Nachbarn und an das Gespräch mit meinem Lieblingsnachbarn? Die ganze Geschichte könnt ihr hier nochmal nachlesen, mir reicht aber für den Moment dieser Auszug:

……66 Jahre,  immer braungebrannt, Surfer, hat eine eigne Band, begeisterter Skifahrer und manchmal batteln wir uns darin, wer von uns die Musik lauter stellen kann. Ich habe letztens zu ihm gesagt, er hätte zu wenig Damenbesuch, ob er sich nicht ab und an einsam fühlen würde…….

Dieses Gespräch war danach aber noch nicht zu Ende, denn als wir uns so über Musik unterhielten, meinete er zu mir: „Die Menschen singen eh viel zu wenig! Singen ist gut für die Seele!“ „Ich singe nicht wenig – im Gegenteil – aber das ist kein Geschenk für meine Mitmenschen“, habe ich ihm geantwortet und dann zwischen dem 6. Sekt und 3. Bier hinzugefügt: „Vielleicht sollten wir uns alle am 14.02 zum Singen treffen – dann bist Du am Valtentinstag nicht ganz ohne Damenbesuch, und wir machen etwas sinnvolles an diesem Tag der Blumenhändler!“ [Ich fände es brutal traurig, wenn mir ein Mensch, der vorgibt mich zu lieben, mir das nur an einem Tag im Jahr zeigen würde.]

Tja – cause & effekt. Irgendwie hat es noch keiner geschafft, mir auszutreiben immer etwas „mehr“ zu wollen, es gut und schön, oder besonders werden zu lassen. Was aber in diesem Moment als wortwörtliche Schnapsidee begann, endete mit einem Lachflash am Briefkasten, denn ich fand letzte Woche den folgenden Brief:

Brief

 

ACH DU SCHEISSE! Ja – genau! Aus der Nummer wieder rauskommen? Unmöglich! Das habe ich mir selbst eingebrockt und jetzt muss ich auch dadurch. Ich habe mich zwar behaarlich geweigert, „Capri Fischer“ zu singen, aber es war am Ende das so ziemlich abgefahrenste, was ich jemals mit Nachbarn gemacht habe. Williams Christbirne trinkend, mit meinen bereits in die Jahre gekommenden Strassenbewohnern „Alles aus Liebe“ von den Toten Hosen zu singen war irgendwie herrlich schön schräg, und hat mir nur einmal mehr bewiesen, es kann gar nicht so verkehrt sein, sein Herz auf der Zunge zu tragen, oder einfach auch nicht immer so schrecklich gewöhnlich zu sein, wenn es am Ende dazu führt, dass man mit anderen Menschen eine schöne Zeit verbringen kann.

In diesem Sinne verabschiede ich mich bei euch. Es tut mir sehr leid, dass ich in letzter Zeit so wenig Zeit für euch, eure Blogs und auch für meinen eigenen Blog habe….. deswegen wollte ich es mir nicht nehmen lassen euch kurz zu winken, bis wir uns wieder lesen! Was ich jetzt mache? Ich verabschiede mich für 2 Wochen in die Sonne – Und ihr? Tragt die doch bitte immer schön in euren Herzen!

Eure Peppa!

All bad habits start slowly and before you know you have the habit, the habit has you!

Gestern abend habe ich meiner Haarfarbe wirklich alle Ehre gemacht! Ich habe mit einer Avocado gekämpft, und was soll ich sagen? Sie hat gewonnen! Kleines, hinterlistes, grünes Miststück! Ok – in Wirklichkeit war es meine Schuld – wenn etwas 100 mal gut geht… ist es eben keine Garantie dafür, dass es auch bei 100 & 1. mal funktioniert!

Ist im echten Leben [ganz ohne Avocados] ja auch so. Wenn wir uns einer Sache zu sicher sind, dann werden wir nachlässig & unaufmerksam. Gar nicht mal unbedingt immer nur unseren Mitmenschen gegenüber, sondern ganz oft vernachlässigen wir auch uns selbst. Wir leben nicht, wir funktionieren. Wir funktionieren im Job, im Haushalt und ignorieren ganz unbewusst, was wir wirklich wollen. Hand aufs Herz. Wer hat sich nicht schon mal gefragt: Was tue ich hier eigentlich? Wir laufen immer mehr plan- und ziellos durch die Gegend, weil es so schön einfach ist. Die Nachrichten sagen uns, was wir denken sollen, das Radio sagt welche Musik wir gut finden sollen, die Magazine geben uns vor, welche Klamotten wir anziehen sollen und die Werbung sagt uns, was wir essen, trinken und womit wir uns und den Haushalt schön bekommen. Prima! Hirnlos kommt man wirklich durchs Leben. Aber ist das der Sinn dahinter? Sollte man sich nicht ab und an mal Zeit nehmen und sich selbst mal fragen: Was mache ich? Wo? Wie? Wann? Und mit wem überhaupt?

Ziele! Habt ihr jetzt in diesem Moment ein Ziel? Nein? Warum nicht? Auf was freust Du Dich, was möchtest Du erreichen? Ich verrate euch mal einen Trick, den sogar eure Eltern schon bei euch angewendet haben: Teachable Moments! Noch nie gehört? Das macht nichts! Nehmen wir mal mich als Beispiel: Als ich beschlossene habe mit Low Carb zu starten, habe ich mir nicht das Ziel gesetzt: Du isst jetzt nie wieder Kohlenhydrate, sondern: Du versuchst das jetzt einfach 6 Wochen! Jede Woche Freitag gibt es ein Brötchen zur Belohnung, und samstags darf es auch mal Pasta oder Kartoffeln geben, aber an den restlichen Tagen der Woche: Nada, der bösen KH´s. Aus 6 Wochen, wurden über 10 Monate – in denen ich nicht mal eine einzige Kartoffel gegessen habe, obwohl ich ja könnte, wenn ich dann wollte! Der Trick an den teachable moments ist simple! Setz Dir realistische Ziele – behalte das wesentliche im Auge und belohne dich, dann werden sie zum Selbstläufer. So ist aus dem eigentlichen 6-Wochen- Ziel in kurzer Zeit eine Gewohnheit geworden, die in Fleisch und Blut übergegangen ist, und mich jeden Tag belohnt, wenn ich auf die Waage steige, obwohl ich mir jeden Abend etwas Süßes gönne. Um in dieser Welt „klarzukommen“ brauchen wir Gewohnheiten – sie sind wie kleine Süchte, die uns durch den gesamten Tag bringen, und an denen wir uns orientieren und erfreuen.

Allerdings sind wir ausgesprochen träge und deswegen eignen wir uns unbewusst, schneller schlechte Gewohnheiten an, als uns selbst wirklich bewusst zu machen, was wir eigentlich noch für Wünsche, Träume und Ziele haben, auf die man hinarbeiten könnte, um sie dann zu einer Gewohnheit werden lassen. Wir lassen uns durchs Leben treiben und die Tage plätschern einfach an uns vorbei.

Dabei ist es viel einfacher eine neue Gewohnheit zu erschaffen, als eine alte Gewohnheit ablegen zu MÜSSEN.

Wenn Du morgens zur Arbeit fährst guckst Du noch nach rechts und links? Nimmst die Umgebung noch wahr? Bei mir ist das so: ich steige ins Auto ein, höre kurz Musik und plötzlich steht mein Wagen vor der Firma! Ich bekomme vom gesamten Weg so gut wie gar nichts mit, weil er reine Routine für mich ist…. Jetzt fragt ihr euch bestimmt was das Ganze eigentlich noch mit der Avocado zu tun hat… Nun ja – ich habe sie mit einem Messer halbiert und wollte den Kern aus dem Fruchtfleisch lösen, indem ich mit dem Messer in den Kern piekse, dieser im Messer stecken bleibt und einfach aus dem Fruchtfleisch rausgezogen werden kann.  In der Praxis habe ich aber nicht nur den Kern, sondern vor allem in meine Hand „gepiekst“!!! *ouch* Nun gut! Was lernen wir daraus?

Avocado Kerne sind gar nicht so hart, wie man denkt.

Eine gewisses Maß an Aufmerksamkeit für sich und seine Umwelt schützt vor eventuellen Verletzungen.

Gewohnheiten sollte man sich nicht aufzwängen lassen, sondern eigene entwickeln!

DSCI1450

Was passieren würde, wenn auf einmal alle Ausländer aus Deutschland verschwunden wären!

Zack – alle Ausländer weg! Seid ihr jetzt zufrieden, Pegida & Co. KG? Ja? Schön – dann lasst mich jetzt doch mal kurz zusammenfassen, was ihr „unserem Deutschland“ damit angetan hättet. Ich drücke mich auch ganz einfach aus, weil wir ja alle wissen, dass ihr das mit dem Denken nicht so gut drauf habt. Kann es los gehen?

„Die Ausländer liegen alle dem deutschen Sozialstaat auf der Tasche!“

Bullshit, auch wenn ihr immerhin erkannt habt, dass ausländische Bürger einen Drittel aller Arbeitslosen in Deutschland ausmachen. Allerdings habt ihr dabei nicht bedacht, dass der ANTEIL der Ausländer, die einem Beruf nachgehen und somit Geld in die Sozialkassen spülen wesentlich ausschlaggebender ist. So weit verstanden? Gut. Dann kommen wir mal vorsichtig zu ein paar Zahlen. 35,5 % der deutschen Bevölkerung geht einem sozialversicherungspflichtigen Beruf nach. Und jetzt schielen wir mal darauf, wie viel die ausländischen Mitbürger in die Sozialkassen einzahlen: 41,9 % !!! Verdammt Leute, wer soll das jetzt ausgleichen??? Mal ganz abgesehen davon, dass die im Verhältnis wesentlich mehr Geld, als wir Deutschen, in die Sozialkasse eingezahlt haben. MEHR ist im Übrigen das GEGENTEIL von WENIG! Aber wie kann das bloß sein? Ganz einfach – die hängen anscheinend mit ihrem Hintern nicht auf dem Sofa und glotzen Hartz4 TV – die gehen arbeiten! Hmmm…… Egal – ihr habt ja noch ein paar Argumente auf dem Zettel:

„Die Ausländer nehmen uns unsere Arbeitsplätze weg!“

Jetzt bin ich verwirrt! Ihr nicht auch? Ihr geht doch gar nicht arbeiten, wie wir eben festgestellt haben. Ihr rennt lieber montagsabends auf der Strasse rum, anstatt tagsüber dafür zu Sorgen, dass unser Sozialsystem nicht zusammenbricht, was in diesem Szenario sehr wohl der Fall wäre. Wisst ihr wie ich das finde, wenn man als Deutscher „keinen Bock“ hat arbeiten zu gehen? SCHEISSE, weil ich ganz persönlich für euch mitarbeiten gehe! Aber nicht nur ich – alle ausländischen Mitbürger arbeiten ebenfalls für euch mit! Mit eurem Vaterlandsstolz kann es wohl doch nicht so weit her sein, wenn ihr euch sogar von Ausländern finanzieren lasst, die ihr hier gar nicht haben wollt…… Ganz komische Doppelmoral, die ihr da fahrt! Wusstet ihr, dass an unseren Universitäten knapp 300.000 Ausländer studieren, um unter anderem auch einen Abschluß zum Ingenieur (google den Begriff ruhig bei Bedarf) zu machen?  In Deutschland heerscht aktuter Mangel an Ingineuren, und das ist schlecht! Sehr schlecht. Auch meine Firma ist ständig auf der Suche und zahlt sehr hohe Vermittlungsprämien, nur um an qualifizierte Mitarbeiter zu kommen. Ihr müsst verstehen, diese Menschen erfinden und entwickeln Dinge. Wer soll das jetzt übernehmen? Ihr ja wohl kaum! Ihr geht ja nicht mal arbeiten – wie wollt ihr mit einem Studium in einer Ingenieurswissenschaft fertig werden???

„Die Ausländer sind alle geistig beschränkt!“

Wie sollen die Ausländer denn jetzt plötzlich geistig beschränkt sein!?! Erinnert euch daran: Das sind auch die Studenten über die wir garde geredet haben, von denen wir nur hoffen können, dass sie sich am Ende ihres Studiums für eine Firma in unserem Land entscheiden! Wenn ihr das jetzt noch immer nicht kapiert habt, dann mache ich mir echt ernste Sorgen um euren Geisteszustand. Ich habe euch bisher nur für schlecht aufgeklärt gehalten, aber wie es aussieht haben wir ein schlimmeres Problem mit euch. Egal – das wird schon wieder werden, lasst uns erstmal ein Bier aufmachen und Fussball gucken. Scheiße….. da fällt mir ein – ihr habt aus Versehen auch die Bundesliga kaputt gemacht, als ihr die Ausländer aus dem Land geworfen habt. Ist es nicht sonderbar, dass fast 50% der Bundesligaprofis Ausländer sind?

Und jetzt müsst ihr ganz tapfer sein: Wir müssen unseren WM Pokal auch wieder abgeben. Ja denkt ihr echt wir hätten den Titel ohne Poldi, Klose, Özil & Boateng geholt??? Tja – aber hey – immerhin habt ihr jetzt doch was ihr wolltet.

„Wir sind das Volk!“

Nein!!! – Das seid ihr nicht! Ihr macht Stimmung gegen FLÜCHTLINGE, das hat rein gar nichts mit Menschenwürde, Freiheit und Demokratie zu tun, für die dieser Ausspruch einst stand!

Was ich jetzt mache? Ich hole sofort alle Ausländer wieder zurück ins Land! Wenn euch das nicht passt habe ich einen super Vorschlag: Ihr packt eure ganzen Deutschland Flaggen ein und fliegt damit mal nach Syrien und bequascht das mit der IS mal unter vier Augen. Dann könntet ihr eure Energie wenigstens sinnvoll einsetzen, indem ihr direkt mit den Verantwortlichen sprecht.

Auf die Strasse geht ihr nämlich gegen die Opfer, nicht gegen die Täter!

Und einen besonders „netten Gruss“ schicke ich noch an die dümmliche Minderheit, der Bevölkerung von Sondershausen.

sondershausen

„Liebe Asylschwindler! Bitte flüchten sie weiter, es gibt hier nichts zu wohnen“

Ich möchte nicht mit euch tauschen, wenn das Karma euch erwischt. Echt nicht!!!

Warum das Mathebuch der einzige Ort der Welt ist, an dem es völlig normal ist, 63 Melonen zu kaufen.

Wir werden von klein auf dahin erzogen bloß nicht außergewöhnlich zu sein. Messer links, Gabel rechts.  Das macht man so! Hör auf mit dem Stuhl zu kippeln, das macht man nicht! Du kannst keine 2 Uhren am Handgelenk tragen, das ist nicht normal. Und so haben wir es Stück für Stück geschafft, unseren Individualität möglichst bis auf ein Minimum runterzuschrauben. Ich erinnere mich da nur mal an meine Teenie-Zeit. Ihr kennt wahrscheinlich auch noch diese ganzen Tests aus der Bravo & Co. Welcher Typ bist Du? Es folgen 15 bescheuerte Fragen, bei denen ich 3 Anworten zur Auswahl habe. Bitte ankreuzen!

Jetzt mal unter uns? Wie oft stand da eine nicht mal im Ansatz passende Antwort zur Auswahl? Was hat man dann gemacht? „Heimlich“ [weil es ja auch irre viel Sinn macht sich selbst zu betucken] nachgesehen, für welche Antwort es die meisten Punkte gibt, oder man hat einfach das angekreuzt, das sich vermeindlich am coolsten anhörte [weil es ja auch irre viel Sinn macht sich selbst zu betucken]…..

Wir faken – ständig und permanent, nur um möglichst gut dazustehen. Wir ziehen weite Shirts an, um die ein oder andere Delle am Bauch zu kaschieren, wir tragen Kontaktlinsen, weil wir keine Brille wollen und wir sind nicht immer ganz ehrlich, wenn wir uns davon einen Vorteil versprechen. Weder uns gegenüber noch unseren Mitmenschen….

Akzeptiert es einfach: Wir sind alle Faker!

Nein – das ist überhaupt nicht schlimm, hier geht es nicht um Moral, sondern um Wohlgefühl und Sehnsüchte! Irgendwo auf dem Weg in die Größe 38, zwischen Zumba & Salatblättern ist etwas passiert, worüber ich erst gar nicht weiter nachdenken wollte, nur aus Angst, dass „es“ dann plötzlich wieder aufhört. Ich war zufrieden mit mir, und es scheint so, als hätte man mir ein großes Vorhängeschloß zusätzlich zu den 20 KG abgenommen. Wir tragen alle eine gewisse Missgunst, Groll, Angst, Verbitterung und Kritik in uns – sowohl gegen uns selber, als auch gegenüber anderen Menschen. Verzweifelt versuchen wir etwas zu erreichen, ohne wirklich zu wissen, was wir eigentlich wollen, und so viel läuft ganz entgegengesetzt zu unseren Träumen – egal in welchem Bereich:

Wer bin ich eigentlich, und was habe ich für Sehnsüchte?

Diese Frage läßt sich nicht in unserer kuscheligen Komfortzone beantworten. Keine Chance – nicht mal den Hauch einer Antwort bekommt ihr dort. Es kostet eine Menge Überwindung aus dieser Zone auszubrechen, aber ihr werdet reichlich belohnt, wenn ihr es schafft.

Seit einiger Zeit  denke ich nicht mehr, mal sehen was so kommt…vielleicht, irgendwann, später…. Nein, ich suche aktiv nach Dingen, die mir gefallen könnten, Situationen, in denen ich mich wohlfühle. Menschen, die ich symphatisch finde und  bei denen mein Herz lacht. Das war gar nicht so einfach, und ging auch nur Schritt für Schritt, denn plötzlich aktiv zu handeln ist ganz schön gewöhnungsbedürftig. Es sind diese ganz kleinen verängstigten „ja“s, wenn die ursprüngliche Person in mir direkt ein „nein“ abgefeuert hätte.

Ich bekomme jeden Tag Komplimente,  ich führe unglaublich schöne Gespräche mit tollen Menschen. Ich habe in den letzten Wochen und Monaten wahnsinnig nette Menschen kennengelernt. Wie lautet nun meine Antwort, die ich nur ausserhalb meiner Komfortzone finden konnte?

Du bist eine fast 36jährige Frau, die ihren Hintern jetzt in Skinny Jeans Größe 36/38 [YEAH]parken kann, man sieht Dir an, das Du Spaß am Leben hast, weil Du Deine Zurfiedenheit lächelnd in der Gegend verteilst und damit Dein ganzes Umfeld ansteckst. Du bist eine verrückte, zufriedene Chaosfrau mit Herz.

Ich teile das nicht mit euch um zu sagen: Guckt mich an, ich bin so toll! Xenia – die Göttliche hat aus mir gesprochen. Nein! Ich teile das mit euch, weil wir alle diese Sehnsucht  nach diesem „mehr“ haben. Mehr Liebe, mehr Freundschaft, mehr Verständnis, mehr Glück. Und es ist verdammt beängstigend einfach raus zu gehen, um danach zu fragen. Es macht verwundbar, aber ihr bekommt im Leben nichts einfach in den Schoß geworfen, nur wenn wir uns anderen gegenüber öffnen, Menschen in unser Leben einladen, dann kommt so viel mehr, von dem man es gar nicht erwartet hätte, weil wir alle doch eigentlich nur etwas Liebe &  Freude in den täglich Wahnsinn bringen, den wir Leben nennen.

Ich verstehe nicht, warum einige Menschen das nicht zugeben können, aber wenn ich es euch ganz offen gesagt habe, dann findet ihr vielleicht auch einen Weg eure Antwort zu finden, und an das Außergewöhnliche zu glauben!

PS: Jeder Großmarkt,  jedes Kreuzfahrtschiff und jeder 5 Sterne All Inklusiv Bunker auf dieser Welt sind Orte, an denen es völlig normal ist, 63 Melonen zu kaufen – man muss nicht immer alles glauben – nur an sich selbst – daran sollte man immer glauben.

Das ist alles nur in deinem Kopf! [….oder eben auch nicht]

Wie kommt es eigentlich, dass wir Menschen uns viel mehr damit beschäftigen was wir haben, anstatt damit, wer wir sind und was uns ausmacht? 80% der Menschen richten ihr Leben sogar nach einer Religion aus. Irgendwie praktisch, dann muss man sich erst gar keine eigenen Gedanken machen, was gut oder schlecht ist, denn man bekommt das schon vorgekaut vorgesetzt. Hier sind deine 10 Gebote, bitte einhalten. Na ja – wobei die Auslegungen der verschiedenen Religionen zu bestimmnten Punkten mich schon manchmal schmunzeln lassen. So legitimiert der Urfi Vertrag im Islam, die außerehelichen Sexeskapaden und die strenge Katholikin schluckt ihre Anti-Baby-Pille nur abends im Dunklen, weil Gott das dann nicht sehen kann.

Ich akzeptiere jede Galubensrichtung, aber ich verstehe nicht, wie man so viel Krieg, Kummer und Diskriminierung damit rechtfertigen kann. Ich möchte jedenfalls  an keinen Gott glauben, der so viel Schlechtes auf dieser Welt zulässt.  Ich habe neulich einen Artikel gelesen, der sich damit befasste, warum so viele Menschen gläubig sind. Unterm Strich kann man sagen, dass die meisten Menschen ansonsten nicht mit dem Leben klar kommen würden. Sie haben Angst vor dem Tod und finden den Gedanken tröstlich, dass am Ende etwas da ist, woran sie sich festhalten können. Heisst das im Umkehrschluß dann, das die restlichen 20%, die sich keiner Religion zugewandt haben keinen Sinn im Leben sehen, oder einfach nur keine Erklärung für unsere Existenz brauchen?

Kein Mensch kommt wirklich ganz ohne Glaube aus, und weil es so viele fleißige Wissenschaftler gibt, haben wir auch eine Erklärung dafür gefunden, warum wir eigentlich glauben. Menschen haben seit jeher die Vorliebe für Mythen & Legenden – und Religion ist nichts anderes. So hatten die Indianer früher ihre Rituale, die Christen haben ihre Abendmesse und die Anhänger des Islam beten gen Mekka. Eins bleibt aber immer gleich: wenn wir glauben, beten oder meditieren, dann  sprechen wir den Teil im Gehirn an, der für unsere Emotionen zuständig ist. Wir wandeln dabei unbewusst Mythen zu gefühlten Erfahrungen um. Religöse Erfahrungen sind daher intensive emotionale Erlebnisse, die fest im Gehirn verankert sind.  Diese Wellen, die wir dabei im Gehirn freisetzen kann man sogar messen.  Achtung! Wiki Wissen für to go: Theta-Wellen, nennen sich diese Gehirnwellen,  die wir in einem Zustand tiefer Entspannung, Meditation [oder…ähm… lassen wir das an dieser Stelle, wo ich doch grade so religiös unterwegs bin… ] produzieren. Tja – wer hätte es gedacht – so schafft sich jedes Gehirn seine eigene Religion.

Damit sind mir jetzt 2 Dinge klar geworden! Bei einigen Menschen funktioniert das Gehirn nicht so gut, die bekommen das mit den Theta-Wellen einfach nicht hin, weil scheinbar immer die falschen Synapsen aneinanderschlagen.  Alles was sich da im Kopf an Wellen bewegt, liegt bei denen im Deltabereich [besser bekannt, als die Tiefschlafphase].  In dieser Phase dämmern die Anders Behring Breiviks und IS & Boko-Haram Terroristen dieser Welt, die wirklich glauben, sie müssen / könnten / dürften im Namen Gottes / Allahs töten. Bleibt zu hoffen, dass auch die irgendwann erwachen werden.

Und zweitens ist damit die Frage geklärt, woran die 20% der Atheisten auf diesem Erdball glauben – die glauben halt, dass es Gott nicht gibt. Glaube ist Glaube.  So einfach kann man das wohl sagen, denn eines haben alle Religionen gemeinsam, sie basieren auf Vertrauen. Egal woran man glaubt hoffen wir doch alle nur, dass es dieses Leben gut mit uns meint, woher man dieses Vertrauen zieht sollte doch wirklich keine Rolle spielen!  Es sollte uns doch allen am Herzen liegen, dass  wir die Zeit, die wir hier auf der Erde verbringen, so ausgiebig wir nur möglich genießen können, egal ob Floristin, Christ, Veganer, Lagerfacharbeiter, Moslem oder Eso-Tante.. Wir haben vielleicht einen unterschiedlichen Glauben, aber im  Grunde sind wir alle gleich!

Woran ich glaube, fragt ihr euch jetzt vielleicht… Nun ja, ich glaube, an Menschen, die schlechte Dinge reden, die mich im Stich lassen, die mich verletzen werden, die mich anlügen werden. Ich glaube das Menschen bereuen, zweifeln und immer wieder Fehler machen. Wir sind Menschen, keine Maschinen, und wir sind nicht perfekt. Man kann nie wissen, was ein Mensch durchgemacht hat und warum er seine Entscheidungen so trifft, wie er sie eben getroffen hat. Ich glaube an das Gute, das Schlechte und an die Liebe, weil sie unsere Herzen zusammenhält.

Guten Start in Eure Woche!