Ab jetzt gucken wir alle BILD!

Nee – ist kein schlechter Witz, sondern die bittere Wahrheit! Was ist passiert? Der Axel Springer Verlag hat N24 gekauft- und zwar zu 100 Prozent hat er tutti kompletti alle Anteile an der N24 Media GmbH übernommen. Offiziell hieß es vom Verlage Axel Springer:

Der Nachrichtensender soll mit der Welt-Gruppe zusammengeführt werden, „um im deutschsprachigen Raum das führende multimediale Nachrichtenunternehmen für Qualitätsjournalismus zu etablieren“

Wer lacht mit mir? Q-U-A-L-I-T-Ä-T-S-J-O-U-R-N-A-L-I-S-M-U-S!!! Ok – ich reiße mich zusammen – also weiter im Text. N24 wurde zum zentralen Bewegtbildlieferant für alle Marken von Axel Springer auserkoren. Was bedeutet das jetzt im Klartext? Die Propagandamaschine läuft auf Hochtouren, denn ab sofort liefert N24 & die Welt Gruppe nicht nur alle Beiträge (bewegte Bilder) für sämtliche Nachrichten ( Sat.1, ProSieben & Kabel 1) sondern bekommt auch noch Verstärkung in Form einer TV- und Programmredaktion, die alle TV Formate realisiert und somit zu einer der größten multimedialen Redaktionen in Deutschland aufsteigt.

So – jetzt gucken wir noch ganz kurz auf die Unternehmensgrundsätze von der Axel Springer AG SE (= Societas Europaea -seit dem 02.12. ist der Verlag keine AG mehr, sondern eine Europäische Aktiengesellschaft) Es wurde schon so oft durchgekaut, ich kann es mir aber trotzdem nicht verkneifen- sorry!

„1. Das unbedingte Eintreten für den freiheitlichen Rechtsstaat Deutschland als Mitglied der westlichen Staatengemeinschaft und die Förderung der Einigungsbemühungen der Völker Europas.

Weltfrieden und Feenstaub. Wer streut Konfetti?

2. Das Herbeiführen einer Aussöhnung zwischen Juden und Deutschen, hierzu gehört auch die Unterstützung der Lebensrechte des israelischen Volkes.

Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber in Deutschland lebende Juden sind auch Deutsche, wie kann man in einem Leitsatz zur Gleichstellungen da einen Unterschied machen? Wie ist hier der automatische Umkehrschluß? Juden sind keine Deutschen? Finde ich völlig daneben.

3. Die Unterstützung des transatlantischen Bündnisses und die Solidarität in der freiheitlichen Wertegemeinschaft mit den Vereinigten Staaten von Amerika.

Alle für Amerika – Alle gegen den internationalen Terrorismus. Dazu gehörte der Austausch nachrichtendienstlicher Informationen, uneingeschränkte Überflugrechte und Zugang zu Häfen und Flugplätzen im Beitrittsgebiet durch die US-Streitkräfte und die Entsendung eines ständigen Flottenverbandes der NATO in das östliche Mittelmeer – nein das habe ich mir nicht ausgedacht – das steht zum nachlesen auch so bei Herrn Wiki. Amerika ist halt unser bester Freund. Komisch, dass die sich irgendwie gar nicht so benehmen.

 4. Die Ablehnung jeglicher Art von politischem Totalitarismus.

Das kann man drehen und wenden wie man möchte. Es lässt sich aber auch ganz neutral beobachten, dass pro-westliche Diktaturen irgendwie anders kommentiert werden (nämlich gar nicht so negativ…..) Ich schiel da mal ganz bewußt in den Iran.

5. die Verteidigung der freien sozialen Marktwirtschaft.“

So – hüsteln und räupern bringt hier auch nichts mehr! Also wenn Spinger´s Ziel mit dieser weiteren Übernahme nicht daraufhin arbeitet, den freien Wettbewerb zu beschränken, zu verfälschen oder zu verhindern, dann weiß ich es auch nicht mehr… Mit der Stellung dieses Verlages wird für mein Verständnis schon eine marktbeheerschende Stellung eingenommen, und die „Kontrolle“ über einen sehr großen Teil der Medien übernommen. Ich bin aber auch eine Frau – die neigen ja bekanntermaßen immer zur totalen Übertreibung.

Egal wie es drehe und wende. Der Slogan „Bild Dir Deine Meinung“ sollte in „Bild bildet Dir Deine Meinung“ umbenannt werden, dann passt es zumindestens wieder. Und wo wir gerade bei Doppelmoral sind – ich bekomme das kalte Grausen, wenn ich höre, wie Obama & Co. Lobeshymnen auf Nelson Mandela singen, die sollten sich vielleicht mal darauf besinnen, wer den Entscheidenen Tip gegeben hat, der dazu führte, dass Mandela 27 Jahre seines Lebens hinter Gitter gelebt hat, abgesehen davon das Mandela erst seit 2008 von Amerika nicht mehr als Terrorist angesehen wird. Aber was soll mein kleinkariertes Denken – Hauptsache die Menge jubelt!

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Bottled Life Trailer – Nestlés Geschäfte mit Trinkwasser

Diese Doku sollte man wirklich gesehen habe.

Wie verwandelt man Wasser in Geld? Es gibt eine Firma, die das Rezept genau kennt: Nestlé. Dieser Konzern dominiert den globalen Handel mit abgepacktem Trinkwasser.
Der Schweizer Journalist Res Gehriger macht sich auf, einen Blick hinter die Kulissen des Milliardengeschäfts zu werfen. Nestlé blockt ab. Es sei der falsche Film zur falschen Zeit, heisst es in der Konzernzentrale. Doch der Journalist lässt sich nicht abwimmeln. Er bricht auf zu einer Entdeckungsreise, recherchiert in den USA, in Nigeria und in Pakistan. Die Expedition in die Welt des Flaschenwassers verdichtet sich zu einem Bild über die Denkweisen und Strategien des mächtigsten Lebensmittelkonzerns der Welt.
Bottledlifefilm.com

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Du bist, was du ißt

 

Gestern habe ich eine Dokumentation von 2008 gesehen. Mal abgesehen vom Inhalt könnte man eigentlich direkt sagen – das Ding ist 5 Jahre alt und somit Schnee von gestern, aber weitgefehlt… Die Dokumentation hieß Food Inc. – Was essen wir wirklich. Mir war danach wirklich kotzübel. Klar hat man schon von vielen Schweinereien in der Lebensmittelindustrie gehört, das aber über 90 Minuten am Stück präsentiert zu bekommen hat mich sehr sprachlos zurückgelassen. Der Gedanke was in den letzten 5 Jahren an neuen Informationen hinzukommen müsste hat mir dann endgültig den Hunger auf das Abendessen „versaut“.

 

Das die Großkonzerne nichts unversucht lassen, um uns Verbraucher zu täuschen und zu manipulieren kann jeder erkennen, der in der Lage  zu lesen ist. Ohne Scheiss – ich kann bei Lidl gar keine Wurst mehr kaufen, weil auf mittlerweile jeder Verpackung der Zusatz „zerlegt & zusammengefügt“ steht. Kochschinken, Hähnchenbrustaufschnitt, Schweinbraten, Truthanwurst etc. Alleine die Vorstellung Klebefleisch zu essen finde ich total widerlich. Aber da hört es ja nicht auf, sondern da fängt das ganze Dilemma ja erst an.

 

Ich finde es viel erschreckender, was NICHT auf den Verpackungen steht. Da kann man echt eine Paranoia entwickeln, vor allem wenn man weiß, wie Firma wie Monsanto, Smithfield & Co. arbeiten. Abgesehen davon das diese Firmen ihre Mitarbeiter selbst wie Tiere behandeln, schrecken sie auch nicht vor Gewalt, Einschüchterung und Beschattung zurück. Und trotzdem ist es in einigen Staaten in Amerika verboten, sich öffentlich über Hackfleisch zu äußern, weil man sofort eine Klage der Fleischindustrie befürchten muss. Und die amerikanischen Politer sind sich einig darüber, dass genmanipulieres Fleisch nicht gesondert gekennzeichnet werden muss, weil der Amerikaner an sich damit überfordert wäre. Ist klar….

 

Mir will auch nicht in den Kopf, dass einer Firma die Rechte an einer Pflanze gehören kann. Wer läßt sowas zu < rethorische Frage < Monsato hat in den USA das Monopol auf gentechnisch veränderten Soja, Mais, Raps und Baumwolle. Als Landwirt in den USA gibt es keinen Weg an dieser Firma vorbei. GAR KEINEN. Wer sich mit Monsanto anlegt, weil er keine Monsantosaat verwenden will steht ruck zuck auf Monsanto´s schwarzer Liste – das bedeutet allerdings auch, dass diese Landwirte keine Produkte mehr von Monsanto bekommen – und auch von sonst niemanden, denn das ist schwer, wenn Monsanto das Monopol besitzt J So gehen Landwirte, die sich diesem perfiden Spiel nicht unterwerfen – PLEITE.

 

In Deutschland regen sich die Leute über Eckhart von Klaeden auf, der zum Jahresende seinen Posten an Merkel´s Seite als Staatsminister im Kanzleramt aufgibt und in Zukunft bei Daimler die Abteilung für Politik und Außenbeziehungen leiten wird. In den USA hingegen geht es vice versa. Da haben unzählige ehemalige Monsanto Manager hohe Position in der Politik, bei Gericht und bei der Lebensmittel bzw. Verbraucherkontrolle inne. Das ist echt ein Witz!

Was soll ich sagen – selbst in meiner heiß-geliebten Cola Light hat strenggenommen auch Monsanto die Finger in der Flasche – die haben nämlich das Patent auf den synthetische hergestellten Aspertam. Wie man es auch dreht und wendet – an diesen Konzernen kommt niemand vorbei.

 

Und Lebensmittelskandale stehen heute doch auch an der Tagesordnung. So wurde heute mal wieder ein Fall in Niedersachen öffentlich gemacht. Eine Wurstfabrik in Bad Bentheim steht unter Verdacht verdorbenes, schimmelndes Fleisch verwurstet zu haben.  Der Unternehmer hat verdorbenes Fleisch billig gekauft und dann mit frischen Fleisch zu Wurst verarbeitet. Yammie! Jede Woche soll diese Firma Zehntausende Kilo (!!) der verdorbene Ware geliefert bekommen haben.

 

Wenn mein Magen sich bis heute abend beruhigt hat, dann werde ich mir den Beitrag heute abend bei Plusminus im Ersten ansehen „Die Wahrheit über Fleisch“. Vielleicht sollte man schon froh und dankbar sein, dass unser Fleisch nicht in Chlor gebadet wird, um die Bakterienwerte zu senken – aber wer weiß das schon…