Ob ich mich verändert habe? Nein! Ich bin nur nicht mehr nett…..zu den falschen Menschen…..

Ich möchte nicht sagen, dass ich im Stress bin, aber ich habe ein 2-Tage-Hard-Core-Audit hinter mir, mein Chef ist diese Woche auch im Land (ich lasse ihn sogar in meinem Büro sitzen, da sich meine Assistentin gestern für 2 Wochen in den Urlaub verabschiedet hat) und weil das alles so schön ist, habe ich heute auch noch ein zweistündiges Meeting, aus dem ich mit ganz viel Glück um 17:00 raus bin. Ich steh auf Tage, an denen ich knappe 11 Stunden im Büro verbringe…… Wer jetzt sagt: Komm – wird bestimmt bald wieder ruhiger: Nein – das wird es nicht. Ganz im Gegenteil. Nächsten Montat bekomme ich noch 2 Kolleginnen in mein Team – da es anders gar nicht zu bewältigen sein wird. Und was sagt mein Cheffe? „Ist gut für deine Leadership Skills.“ Na dann…

Ich bin jetzt da angekommen, wo ich eigentlich immer hin wollte, allerdings hatte ich eine entscheidene Sache dabei völlig ausser Acht gelassen: Den Zeitfaktor. Bei mir ist das ganz einfach zu erklären: ich habe schlichtweg keine mehr! So einfach lässt sich dieses Jahr schon jetzt zusammenfassen. Mir fehlen meine Rezeptbeiträge auch – könnt ihr mir glauben! Aber wenn ich dann endlich Feierabend habe, dann halte ich mich am liebsten so weit entfernt wie nur irgendwie möglich von meinem Laptop auf. Mein Essen fotografieren? Könnte ich machen. Klar!  – aber so ein Rezept schreibt sich ja auch nicht von alleine. Meine aufmunternden Beiträge über Liebe, Lebensfreude und Glück im Alltag? *irrelach*

Nein – ganz ehrlich. Ich versuche wirklich mich öfter mit einem Beitrag zu melden – denn hin und wieder muss man sich einfach die Zeit nehmen, für Dinge die einem lieb und wichtig sind.

So wie zum Beispiel grade eben: ein Kollege steht in der Tür, wirft mir eine Checkliste auf den Schreibtisch und bleibt grinsend im Türrahmen stehen: „Naaaaaaa duuuuuuuu, in letzer Zeit mal Stress gehabt?“ Ich habe ihm mit den Augen 2 ausgetreckte Mittelfinger gezeigt, und dann haben wir uns bestimmt 20 Minuten unterhalten. Er hat mir von seinem kleinen Sohn erzählt, wir haben über die Arbeit gesprochen, und was auf uns noch alles zukommen wird. Und als das Gespräch dann auf Ostern kam, stellten wir beide strahlend fest, dass die nächste Woche schon eine kurze Arbeitswoche sein wird. Somit sind wir beide dann wieder gut gelaunt an die Arbeit gegangen…… Diese „investierte“ Zeit war also eine win-win Geschichte für beide Seiten!

Und während mein Chef seine spanischen Grippeviren in meinem Büro verteilt, habe ich mir grade zwischen Frühstücksbrot und der nächsten Mail gedacht: Verdammt – du hast schon ewig nicht gebloggt! Ja – stimmt – also hier ein Eintrag der sich vermutlich liest, wie von einer Burn-out-Betroffenen mit leichten Tendenzen zur einer depressiven Verstimmung…. Don´t panic – alles was ich euch heute mit auf den Weg geben möchte: Wir haben alle heutzutage keine Zeit, und die Zeit, die wir haben, sollten wir wirklich nicht damit verschwenden Leuten hinterherzurennen, die es nicht wert sind, nur weil wir es nicht akzeptieren, und unser Ego uns etwas anderes zusäuselt. Es gibt im Leben immer Menschen, die eine andere Meinungen haben, als man selbst, aber das ist noch lange kein Grund an der eigenen zu zweifeln. Am wichtigsten ist es aber, dass man niemals [also unter keinen Umständen] seinen Mut verliert! Alles was uns angst macht, bringt uns am Ende auch vorwärts – egal ob beruflich oder privat! Und darum geht es im Leben – es möglichst sinnvoll und erfüllt zu gestalten! Und wo entsteht Mut? Im Herzen – und wenn ihr eurer inneren Stimme folgt, dann seit ihr immer auf dem richtigen Weg – no matter what!

Wenn ihr eure Zeit für Menschen verschwendet, denen ihr gar nicht wichtig seid: heute ist ein guter Tag zum Ausmisten! Das Leben ist zu kurz für falsche Freunde, unwichtige Bekannte und für alle Menschen, auf die ihr euch nicht hundert prozentig verlassen könnt. Wie sagt doch diese chinesische Weisheit: Man kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber den Tagen mehr Leben… und ganz ehrlich dafür ist es NIE zu spät. Also: Fang einfach damit an und werde den Kram los, den du nicht benutzt, oder besser gesagt, der dich benutzt. Und frag dich wirklich ernsthaft mal, wie oft du zu anderen Menschen schon ja gesagt hast, und damit zu dir gleichzeitig nein!

Es ist deine Zeit, dein Leben….mach was draus!

 

…..und wie schnell das Leben vorbei sein kann, zeigt uns auch das vorherrschende Thema in den Medien über den tragischen Absturz des Germanwings-Flug 4U925. Unfassbar! Unfassbar traurig….

 

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Zwischen Wochenende, Delfinen & Bikinihöschen

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[Steck mal vorsichtig den Kopf in meinen Blog ] Er ist noch da! Ich auch – auch wenn ihr vielleicht gedacht habt ich wäre ausgewandert, entführt oder einfach nur so verschollen. Eigentlich wollte ich ja schon viel eher einen Eintrag über meinen 2 wöchigen Urlaub bringen, Palmen, Delfine, Sonne und dem ein oder anderen Übernahmeangebot meiner einer gegen entsprechende Kamelentlohnung, aber mir fehlt einfach …..die Zeit!

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Generell hege ich den leisen Verdacht, dass das Raum-Zeit-Kontinuum völlig aus dem Ruder läuft, schief hängt oder zumindestens mit Warp-Antrieb an mir vorbeizieht. War nicht grade noch Weihnachten? Wieso zur Hölle ist dann schon fast wieder Ostern? Und mein Urlaub ist auch schon wieder fast vergessen….auch wenn ich mich noch sehr gut erinnern kann, wie ich am 19.02 in den Flieger gestiegen bin, mein Nackenkissen umgeschnallt und trotz der aufrechten Sitzposition eingenickt bin, und 1 Stunde später von der Stimme des Piolten geweckt wurde: ich habe da ein Symbol in meiner Anzeige…das gehört da irgendwie nicht hin! *kreisch* Der Blick aus dem Fenster brachte mir sofortige Sicherheit….der hatte noch nicht mal abgehoben….also alle raus aus dem Flieger und warten bis der Ersatzflieger aus Frankfurt da ist. Ja, Murphy´s Law und ich sind seit langer Zeit gute Bekannte….. kann ja heiter werden… wurde es aber dann wirklich.

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Falls ihr mal Urlaub in Ägypten machen wollt, dann lege ich euch das Sunrise Select Royal Makadi Resort ganz warm ans Herz. Super Hotel, super Essen, Spitzenservice! Und nun ein von mir in dieser Form noch nie dagewesenes Kompliment: Die Animateure sind super! Eigentlich sind das ja diese völlig überdrehten Duracellhäschen auf Speed, die wie kleine Kinder vor deiner Liege rumhüpfen und wild rumkreischen: Los, Spiel mit mir, spiel mit mir… Vooooollleyball. Los, looooos. Komm mit. Wir spielen. Da hilft auch kein „Nein, danke!“ Meistens muss man die Sonnenbrille ein Stück von der Nase ziehen, damit das Gegenüber deine Augen sehen kann: „Ok, sie will wirklich nicht spielen, sie möchte mich töten…weg hier und nie wieder ansprechen!“ Nein – ein super Team….Nicht aufdringlich, freundlich, hilfsbereit und immer gut gelaunt und dabei richtig herzlich. Was ich auch sonst unter gar keinen Umständen mitgemacht hätte, war die folgende Situation: Es ist Abend. Peppa sitzt an einem Tisch in der Bar, schreibt Urlaubskarten und ist mit ihrem GinTonic wunschlos glücklich, als sich neben mir eine Hand ausstreckt. Blick nach oben, um zu sehen, wem diese gehört. Guck an…. Ein Animateur.

„Ähm – nein danke – ich möchte nicht mit dir auf die leere Tanzfläche gehen. Nimm einfach eine von den Kegelschwestern, oder eine von den schmachtenen Teenies da drüben.“

„Nein – nun komm!“

[Ok, dann versuche ich es mit einer Lüge:] Ich kann nicht tanzen!

„Egal, ich führe.“

[Verdammt!]

Tja – immerhin steh ich auf Bachata…. Und überlebt habe ich es auch.

Besonders ans Herz legen kann ich euch auch die a-la-carte Restaurants, von denen es dort 7 gibt…aber besonders super ist das T-Bone (Steakhouse) …. dieses Orange – Mousse au Chocolat ist zum niederknien. [Man bekommt übrigens eine 2. Portion davon, wenn man sagt, dass man bereit wäre, auf der Stelle zu sterben, weil man jetzt alles erlebt hätte, wofür es sich zu Leben lohnt.] Aber auch der Italiener ist sehr empfehlenswert: Geniales Vitello Tonnato & Saltimbocca! Aber egal wie gut das Essen in einem anderen Land auch ist, irgedwann habe ich immer mal einen Tag, da fehlt mir das heimatliche Essen trotzdem, und da schmeißt man auch mal abends seine Low Carb Grundsätze neben das frischgebackene Foccatia und macht sich auf dem Weg zum Salatbüffet, an dem es immer Käse gibt. IMMER bis auf diesen Abend. Ich muss ziemlich blöde, ratlos und hungrig ausgesehen habe, als der Küchenchef auf mich zu kam: Was suchtst du? Käse! Was für Käse? … [ich konnte schlecht den dunkel-gelben sagen, woher soll ich auch die Namen der ägyptischen Käsesorten kennen? Egal wäre auch nicht gut, hinterher kommt der mit diesem weißen Käse wieder, der nach gar nichts schmeckt…] Gouda, wäre schön! Warte hier! 2 Minuten später hatte ich einen Teller mit 8 Scheiben Gouda und Erdbeeren in der Hand. Ihr dürft mir glauben: ich hätte ihn am liebsten in den Arm genommen….  Da sitze ich nun grinsend und glücklich vor meinem Teller, als die wirklich nette Gästebetreuerin an den Tisch kommt: „Alles so weit in Ordnung?“ „ Ich habe Gouda – es ist perfekt.“ „ Da hast du Glück…den wirst du auch niemals auf dem Buffet finden…ist hier einfach zu teuer!“ Und wisst ihr was? Danach hat er mir noch besser geschmeckt!

Morgens um 7 Uhr (war sogar erst 6 Uhr nach deutscher Zeit, aber um 16 Uhr ist es vorbei mit der Sonne, deswegen steht man besser etwas zeitiger auf, und schläft auf der Liege weiter) Joghurt mit Früchten und Müsli, gegen halb 10 Uhr Rührei mit Tomaten und Gurken, mittags gegrilltes Hühnchen mit Salat und abends schlemmt man sich entweder durch ein 4 Gänge Menü oder bedient sich am Buffet …wieviel Kilo nimmt man da innerhalb von 14 Tagen zu? Ihr dürft mich jetzt hassen: man nimmt 2 Kilo ab – Beweisbild? Bitte sehr – meine Bikinihose auf der Flucht:

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Was gehört zu Hurghada auf jeden Fall dazu? Ralf & Petra! Warum? Weil die wissen, wo die Delfine schwimmen, einen nicht übers Ohr hauen und Petra den besten Mamorkuchen ever backt. Also: What´s App auf – Ralf anschreiben und fragen, wann sie noch Platz auf dem Boot haben! Es könnte an dieser Stelle eine kurze Zusammenfassung stehen, wie es ist, einem Delphin direkt in die Augen zu sehen, und neben ihnen zu schwimmen, ich kann es aber nicht in Worte fassen, ich muss mich jedes Mal zwingen einfach weiter zu atmen. Wenn ihr auch mal erleben wollt, und euch in Hurghada aufhaltet, dann macht euch selbst ein Bild: klick

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Wundervolle zwei Wochen waren das. Dieses Animations-Team hat bei mir ein Stein im Brett und ich die Mail Adresse, damit ich nächstes mal „mein“ Zimmer wieder bekomme und der Tisch im T-Bone schon für den ersten Abend reserviert ist! Und jetzt? Stecke ich wieder im Strudel der Zeit, von der wir alle zu wenig haben. Wem ihr diesen persönlichen Reisebericht zu verdanken habt? Dem kaputten Sendemasten von Vodafone , der mein Smart Phone ohne Mobile Daten zu einem kleinen Zeitspender befördert hat.

 

In diesem Sinne: Schönes Wochenende

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