Warum es wichtig ist an das Unmögliche zu glauben!

Ich bin gelangweilt, schwer gelangweilt. Von wem oder was? Ganz einfach: von Kleingeistern, von Menschen, die versuchen mich mit aller Gewalt in eine Schublade stecken zu müssen und total verzweifelt sind, wenn sie merken: Mist – da passt sie ja gar nicht rein…. Dann die nächste probieren, nur um völlig frustriert festzustellen: Passt auch nicht. Alles was ich sagen kann: Ich bin nicht einfach, ich bin kompliziert. Ich bin total einfach und unkompliziert. Ich bin so möglich unmöglich und einfach unmöglich möglich.

Es ist eine meiner Eigenschaften daran zu glauben, dass nichts im Leben unmöglich ist. Im Gegenteil. Je öfter wir uns Dinge ansehen, die im ersten Moment unmöglich erscheinen, desto eher werde sie immer greifbarer. Das Leben wirft uns in den seltesten Fällen alles vor die Füße, was wir uns wünschen, denn Eigeneinsatz ist ein MUSS für alles, was wir erreichen wollen. Eine gewisse Grundbeteiligung am Leben sollte zumindestens vorhanden sein……Das ist auch schon das größte Problem mit den meisten Menschen heutzutage. Keine Fantasie – alles ist schwarz oder weiß. Veränderung? Gerne, aber bitte nicht heute.

Meine Welt ist bunt! Ich habe jede Farbe in meiner Farbpalette. Es gibt im Leben nichts, was man nicht erreichen oder schaffen kann. Das ewige Problem „Tunnelblick“. Bloß nicht nach links und rechts schauen. Alles was anders ist, ist gleichzeitig falsch? Herrje. Leute! Nur weil man etwas nicht erklären kann, gibt es einem noch lange nicht das Recht es schlecht zu machen. Schlecht über Leute reden, können immer die am besten, die neidisch sind. Deswegen mache ich mir auch keine Gedanken, wenn Menschen hinter meinem Rücken über mich reden…denn dann scheinen sie für den Moment kein spannenderes Thema zu haben. Also bitte: ich helfe gerne! Und wenn manche Menschen im Leben vielleicht nicht das bekommen, was sie wollen, sollten der ein oder andere wohl eher froh darüber sein, dass er nicht bekommt was er verdient.

Man wirft mir oft vor naiv oder kindlich zu sein. Beides stimmt – zumindestes bis zu einem gewissen Punkt, denn wenn man  es schafft, sich diese Eigenschaften ein Leben lang zu bewahren, wird man immer wieder vom Leben überrascht werden. Kleines Beispiel gefällig?

Ich hatte heute morgen auf meinem Schreibtisch Blut von einem frischgeschlachteten Reh! Klingt unmöglich? Absurd? Ekelig?

Jeden Montag um 8 habe ich eine Meeting mit meinem Team, um Probleme der letzten Woche zu diskutieren und den Ausblick auf die kommende Woche zu besprechen. Ein Kollege war nicht dabei – er hat Urlaub – und als leidenschaftlicher Jäger hatte er sich bereits früh morgens bei einem anderen Kollegen gemeldet und verkündet: Ich habe schon ein Wildschwein und ein Reh erlegt. Im ersten Moment habe ich nur zum Spaß gesagt: „Toll, er hat Bambi getötet!“  – aber danach: „Ich hätte auch gerne eine Rehkeule für Weihnachten!“ hinterhergeschoben. Ca. 1,5 Stunden später flog erst meine Tür auf, und dann 2,5 KG Rehkeule auf meinem Schreibtisch. Ich hätte gerne eine Foto von meinem Gesicht gesehen, und anschließend das von den Kollegen, die nur beobachten konnten, wie ich mit einer Tüte, dessen Inhalt sehr blutig ausgesehen haben musste,  quer über den riesigen Firmenparkplatz zu meinem Auto gelaufen bin, um das gute Stück in die sicheren Wände der heimatlichen Gefiertruhe zu bringen.

Wer hätte gedacht, dass ich heute am 10.11.2014 bereits mein Weihnachtsessen unter Dach und im (TK) Fach habe. Aber grade so kleinen Dingen zeigen mir jeden Tag aufs Neue: Nichts ist unmöglich, und wenn man öfter mal den Mund aufmacht, dann passieren mitunter sehr unvorhersehbare, scheinbar unmögliche Dinge!

 

 „Das Mögliche eingeschlossen im Unmöglichen: in diesem lebendigen Widerspruch liegt die Pointe der menschlichen Existenz.“ – Hans Egon Holthusen

 

Wenn man es mit den Augen von Herrn Holthusen sieht, dann bin ich ein lebendiger Widerspruch, falls ihr also unbedingt eine Schublade für mich sucht, dann versucht es doch bitte mit dieser. 😉

Ich wünsche Euch eine angenehme Woche!

 

 

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6 Gedanken zu “Warum es wichtig ist an das Unmögliche zu glauben!

  1. Liebe Peppa, lass Dich nicht unterkriegen. Wir beide sind naiv und kindlich und wie Du schon selbst gemerkt hast,kann das ganz schön gut sein! (: lass Dich von Neidern nicht aus der Bahn schmeißen, die Leute reden nur,weil sie eifersüchtig sind und selbst nicht so cool, so charmant oder wie auch immer erfolgreich sind.

    Du bist toll so wie Du bist. Und Du bist eine Querdenkerin, undzwar eine ehrliche 🙂

    Denk dran:
    unser Kopf ist rund,damit die Gedanken die Richtung ändern können

    • „Unser Kopf ist rund, damit die Gedanken die Richtung ändern können!“ Wie drollig ist das denn?“ 😀

      Manchmal fällt es mir schwer zu verstehen, warum Menschen sich lieber in die Angelegenheiten andere mischen, anstatt mal ihre eigenen Probleme in die Hand zu nehmen… Aber egal, das Problem ist so alt, wie die Menschheit an sich. Trotzdem muss ich mich hin und wieder darüber aufregen!

      Danke für Deine lieben Worte, Du Herzhai! Ich wünsche Dir einen schönen Abend!

      Deine Pepps 😉

  2. Manchmal kommt frau mit dieser Masche, wenn sie kindlich und naiv erscheint, sehr weit. Ich mache das auch manchmal, ganz bewusst!
    Und solange die Leute über einen reden, lebt man noch. Diese Einstellung habe ich! Wenn ich es bemerke, gebe ich meist noch etwas Futter hinzu….
    Noch einen schönen Abend!

  3. Also, ich hätte Dich eher so eingeschätzt, dass Du Dir über diese Schubladen-Packenden Menschen gar keinen Kopf mehr machst und erst recht keinen Blog-Eintrag.
    Trotzdem: Guten Appetit bei dem Bambi! Teile bitte mit uns, wie Du es zubereitet hast und wie es geschmeckt hat, damit ich womöglich mal wieder ganz kreativlos abglotzen kann 😉

  4. Peppa once again an insightful and humourous peek into you. Complicated, impossible and not easy. Yet delightful and positive with an undaunted spirit that can even conjure up venison from a staff meeting hahaha! You’re obviously an inspiration – hey maybe that’s why you are the CEO. SYL 😉

  5. Solang du das Reh nur auf dem Schreibtisch hattest und nicht auf der Motorhaube 😉

    … irgendwie kann ich deinen Blog gar nicht mehr lesen auf meiner Startseite… 😦 Ich dachte schon du bist untergetaucht

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