Schokolade ist Gottes Antwort auf Brokkoli!

Jetzt ist sie völlig übergeschnappt? Nein! Nicht mehr als sonst auch – ich wollte nur mit einem schönen Beispiel starten! Jeder Mensch, der sein Herz benutzt musste jetzt nämlich automatisch lächeln! Du musstest auch lächeln? Dann wilkommen im Club, Du Herzmensch!

Ich habe nämlich eine traurige Nachricht für Euch! Wir sind vom Aussterben bedroht, denn irgendwer scheint da eine feindliche Übernahme anzuzetteln, die aus uns Kopfmenschen machen will. Das wäre doch schade, weil wir unser Leben viel intensiver leben. Wir haben mehr Spaß, mehr Freude, sind kommunikativer, geselliger und gehen fröhlicher durch unser Leben. Ok – wenn wir leiden, dann leiden wir Höllenqualen. Ein wenig traurig sein? Können wir nicht, alles was wir schlimm finden, gleicht einem Höllenszenario, aber mal ehrlich: Was wäre unser Leben ohne Drama, Baby? Eben. Ausserdem gibt’s von der Sorte Kopfmensch – ich bin zu cool für alles und ich kann auf Kommando meine Gedanken ausschalten – doch wirklich mehr als genug auf dieser Welt.

Es ist traurig, dass sich Herzmenschen heutzutage schon als Kopfmenschen tarnen müssen, leider fällt mir das in letzter Zeit immer öfter auf. Bei mir ist da jeder Versuch zwecklos – ja ihr könnt jetzt ruhig nicken, als Leser meines Blogs wirst Du ja wissen, dass ich daraus noch nie einen großen Hehl gemacht habe. Wozu auch?

Wisst ihr was mich in letzer Zeit gefreut hat? Ich meine so richtig? Ich verrate es Euch einfach mal, denn geteilte Freude – ist doppelte Freude (zumindestens ist das bei Herzmenschen so, weil die nämlich seeeeeeeehr selten grünliche Neidhammel sind.)

Platz 1 geht an Sabine! Weil sie mich am Sonntag so gerührt hat, dass ich mir ernstlich nen Tränchen verdrücken musste, ausserdem ist sie auch ein Herzmensch, aller erster Güte. Und weil ich erst so wenig mit dem Wort „Herz“ geschrieben habe – hier noch ein Satz: Da ging mir richtig das Herz auf. Voll lieb von Dir! Dankeschön. Da kann man nicht sagen: You made my day – hier muss es heißen: You made my week!!!

Sabine

 

Platz 2 geht an 2 weitere Leser die genau wissen werden, wer gemeint ist, wenn ich einfach mal zitiere:

 „Man hat beim Lesen das Gefühl Dich anfassen zu können!“

„Keep on your merry go round regardless of what people think M – its your life.“

 

Jaaaaaaa! So soll das sein. Ich bin hier so, wie ich auch sonst bin. 100% – all of me. Deswegen schreibe ich meinen Blog. Ich will Euch nicht mit meinem Alltag nerven, sondern ich will Euch zeigen wer ich bin, was mich bewegt, was mich nachdenklich macht und ab und an eben auch, was mich traurig, wütend und nachdenklich stimmt. Und wenn ich jemanden mit meinem Peppa-chaotischen Blog ein Lächeln abringen kann, dann finde ich es umso schöner!

 

Platz 3 geht an meinen Kollegen, der grade aus China zu Besuch in Deutschland ist. Ich finde es total toll, wenn man die Menschen, mit denen man täglich in Telefonkonferenzen steckt und E-Mails schreibt, auch mal persönlich kennenlernt! Und weil er das auch so sieht, hat er mir stolz wie Oskar, einen chinesischen Knoten als Geschenk überreicht. Und das sind so Kleinigkeiten, bei denen ich einfach nur *hach* seufze und mich freue, weil ich mich eben auch über diese klitze-kleinen Dinge freuen kann, die einem den Tag versüßen können.

 

Glücksknoten

Also: Seht die Welt weiterhin bunt und schmeißt Gefühle durch die Luft – da haben alle was von. Count me in! Und an die Griesgrämer da draussen, die immer nur was zu meckern haben: Das Leben wird sich niemals rational erklären lassen. Das Leben muss man genießen, und zwar mit möglichst viel Herz, rosa Einhörnern, Glizterstaub & Zebraregenbogen!

Eine angenehme Woche wünsche ich Euch!

 

Druckstaueffekt – Soundcheck Berlin: „Wenn deine Lover dich ficken können, dann sollen sie sich auch deinen Egoscheiß reinziehen.“

Das ist der erste Satz, den ich von Druckstaueffekt gelesen habe – vermutlich kostet er mich beim Absenden dieses Posts erstmal 10 Follower, aber ihr kennt mich: Wenn ich zu etwas stehe, dann immer ganz oder gar nicht!

Nach den ersten 11 Seiten habe ich förmlich um den Rest gebettelt. Zum Glück wurde ich erhört, und hatte keine 24 Stunden später auch die restlichen Seiten von Druckstaueffekt / Soundcheck Berlin in meiner Inbox, die ich in einem Rutsch verschlungen habe.

Absolut jeder war schon mal in dieser Situation: Du steckst in einer Beziehung, die ganz gemütlich vor sich hinplätschert, in der auch eigentlich alles in bester Ordnung ist, und irgendwann fängt es an, an Dir zu nagen. Soll es das jetzt gewesen sein? Will ich jetzt mit diesem Mann bis zum Ende meines Lebens zusammensein, Kinder haben, ein Haus bauen? Ist dieser Mann meine Zukunft, reicht mir das als Zukunft oder soll ich doch nochmal schauen, ob das Leben nicht etwas für mich bereithält, das am Ende sogar besser ist? Die Berliner Buchhändlerin, mit den knallroten Haaren führt der Schritt aus ihrer Depression, gradewegs auch aus ihrer Beziehung. Auf der Suche nach Freiheit, Lust und dem perfekten Partner. Bleibt diese Trennung am Ende wirklich nur eine Beziehungspause? Eine Pause in der Affären ok sind – solange sich keine Gefühle entwickeln, aber wer kann das schon kontrollieren? Und so zieht sie aus der gemeinsamen Wohnung aus, weg von ihrem Partner, den sie ja eigentlich liebt, aber der im Moment einfach nicht reichen will, um ihr Leben vollkommen zu machen, oder doch?

Wenn das Leben vollkommen und ich seine Königin wäre, dann würde ich den Einen finden, mit dem ich alles teilen kann. Wir gegen die Welt, egal, was geschieht. Ein Krawallprinz, der mit beiden Beinen auf dem Boden steht und der mir dennoch Sterne pflückt. Der sein Herz und seine Seele mir mitteilt. Jemand, der mich hinter seiner Fassade willkommen heißt und als Hausgast hinter meinen eigenen Kulissen Blumen mitbringt.

So nimmt sie den Leser mit auf die Suche nach dem Einen, nach ihrem Krawallprinzen, und auf ihrer Reise durch die unterschiedlichsten Kulissen Berlins, habe ich eine ganze Menge Männer kennengelernt. Kleine Kostprobe?

Adam – der nur ein kurzer Egostreichler und ungewollter Übernachtungsgast war

Rico – Motorradfahrer , Besitzer eines Amöbenbettsofas & Vollhorst

Remmer – das typische Arschloch, von dem Frau trotz aller Vernunft nur schwer wieder loskommt

Marek – der unkomplizierte Fuckbuddy mit der verführerischen Stimme, der durch einen Zahlendreher einer Handynummer in ihr Leben tritt

Denny – die Sorte Mann, die Frau niemals nach einem Clubbesuch mit nach Hause nehmen sollte

Max – der Typ Mann, mit dem man zwar zusammen, aber irgendwie immer alleine ist, weil er bereits mit seinem Beruf verheiratet ist

Vincent – der eigensinnige Schriftsteller, mit starker Tendez zum Pulverfass mit Beziehungsphobie

Juri – der tätowierte Bassmann einer russischen Rockband

Am Ende muss ich sagen: Das wilde Mädchen aus Westend hat sich in mein Herz gerockt. So offen chaotisch, hoffnungslos romantisch mit dem Finger auf die heutige Gesellschaft zu zeigen, die immer weniger auf Herz und Gefühl hört, sondern immer auf der Suche ist, um etwas Besseres, Schöneres, Perfekteres zu finden, sodass sie sich auf ihrer Suche hier und da verliert, weil es immer mehr Menschen gibt, die auf Gefühle Anderer einfach keine Rücksicht mehr nehmen wollen, weil man Menschen viel einfacher mit einem „klick“ aus dem Leben fegen kann.

Und doch werde ich es wieder tun, wieder – noch ein letztes Mal – das Herz offenlegen, beim nächsten, den ich lieben will. Alte Narben vergessen und klüger sein. Das schwöre ich mir. Denn die Hoffnung sucht weiter. Nach dem Echten, dem Wahren, und findet Instantliebe, die man heiß aufgießt, schnell hinunterstürzt und bald verflucht. Man berauscht sich an der Zerstörung, die man zurückhält, und der lockenden Einsamkeit, und hofft auf Erlösung. Die Sehnsucht nach dem Einen bleibt. Der Glaube an den Krawallprinzen, an den, der einem das Herz rettet. Was die Sehnsucht nach Liebe nicht tötet, das brennt in ihr heller denn je.

Wer sich am Ende dieses Buches nicht zumindestens ein wenig in die Frau mit den knallroten Haaren verliebt hat, wird vermutlich nie verstehen, was dieses Leben ausmacht. Ob sie ihren Krawallprinzen gefunden hat, oder doch zu ihrem Ex zurückkehrt verrate ich natürlich nicht…

Und wenn ich Euch jetzt neugierig gemacht habe, dann werft doch mal ein Blick in die Leseprobe!

Danke, liebe Sabine, dass ich nicht bis nächstes Jahr warten musste, um in den Genuß Deines Buches zu kommen.

Kann Spuren von Twitter enthalten!

Der Ickemich hat mich gestern abend darüber informiert, dass ich einen Liebster Award von ihm erhalten habe! An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön dafür! Da ich das Stöckchen dieses Jahr bereits weitergeworfen habe, werde ich Dir aber trotzdem gerne Deine Fragen beantworten.

Ich finde es schön, dass viele meiner Twitter-Kollegen hier ebenfalls mit einem Blog vertreten sind, denn während ich bei Twitter meist nur 140 Zeichen von Euch zu lesen bekomme, erhält man auf Euren Blogs noch einen sehr viel besseren Einblick in Eure Leben und Gedanken. Gleichzeitig freue ich mich natürlich, wenn Follower auf meinen Blog stoßen, und meine manchmal wirren Gedanken mögen, sich daran erfreuen, und mir Mails und Kommentare senden.

An dieser Stelle auch mal ein DANKESCHÖN an die treuen Leser meines Blogs – ich freue mich sehr, dass es Euch gibt!

Dazu fällt mir ein Tweet ein, der vor einiger Zeit von Andy kam [wühl mal eben – zack gefunden].

Andy

 

… und Ausnahmen bilden die Menschen, bei denen das Gefühl von Anfang an stimmt!

 

Es ist interessant, wie gut ich einige von Euch kennenlerne, und wo sich Meinungen, Hobbies und Gedanken kreuzen, auch wenn es einige Zeit dauert, bis man dahinter kommt. Grade in unser schnelllebigen Zeit, finde ich es umso schöner, dass man immer wieder auf Menschen trifft, die echtes Interesse an einem haben – und ob das nun im RL, auf Twitter oder sonst wo passiert, sollte dabei wirklich nie eine Rolle spielen!

 

Bevor das hier jetzt aus dem Ufer rennt –  los geht´s:

1. Notierst Du eher analog, oder digital?

Sowohl als auch.

Ich habe einen Kalender in den ich alles mögliche reinkritzel , aber beruflich organisiere ich mich ausschließlich digital.

2. Nenne uns doch bitte Deinen meistlaufenden Radiosender und verklickere uns, warum der dauernd läuft.

1Live!

Die beste Musik, interessante Themen, gute Comedy (Dennis ruft an – zum niederknien!!!), Konzerttipps, Radiokonzerte  und die besten Moderatoren.

3. Warum steht nicht einfach “32” auf den 8×4 Produkten?

Weil nur der Wirkstoff des Deos „Hexachlordihydroxydiphenylmethan“ (B32) heißt, findige Werbefachmänner aber der Meinung waren, dass 8×4 mehr hermacht. Ich benutze es übrigens nicht… das aber nur so am Rande erwähnt! 😉

4. Wo oder was ist Dein Lieblingsort?  Ort! Nicht Sport!

Im Garten: Genau hier! Buch, Zeitung und Sonne.

Favourite Place

Favourite Place

Bei meinen Eltern: In der Küche

Im Urlaub: Am Meer & im Gebirge

In Holland: Enschede & Groningen

Im Haus: Auf dem Sofa

In Niedersachsen: Oldenburg

Bei Menschen: in ihren Gedanken

5. Welche Dinge rettest Du aus Deinem brennenden Haus/Deiner brennenden Wohnung (Menschen und Tiere retten sich schon selbst), und wie willst Du das alles transportieren?

Ich schnappe mir mein Handy und rufe unsere Feuerwehr an. Das ist auch so ein Vorteil vom Landleben – hier kennt man sich – und die wären schneller da, als ich gucken könnte. Ich denke man kann im Leben alles Materielle ersetzen. Ok – um meine Chucks-Sammlung würde es mir Leid tun, aber ich würde deswegen nicht mein Leben aufs Spiel setzen.

6. Wieviel Meter Displaydiagonale befinden sich in Deinem Haushalt/privatem Umfeld?

(Nur die Diagonalen summieren, nix kompliziertes rechnen)

3,30m (wie kommt man auf solche Fragen!!!???)

7. Könntest Du Dir ernsthaft vorstellen, vom Bloggen zu leben?

Nein – ich mache das, um meinen Kopf frei zu bekommen, oder um besonders schöne oder schlechte Erlebnisse festzuhalten. Ich könnte mir nicht vorstellen meinen jetzigen Job aufzugeben. Er fordert mich, macht mir Spaß und sichert mir ein geregeltes Einkommen.

8. War nun zuerst die Henne da, oder doch das Ei?

Cause & Effect?  – Das Ei!

Interessantes Thema, weil man es so herrlich weiterspinnen kann:  Wer war der 1. Mensch? Da ich nicht an Gott glaube, fallen Adam und Eva da schon mal raus. Vor allem auch, weil der älteste, fossile Fund eines Menschen 200.000 Jahre alt ist, die Erde an sich 4,5 Millionen Jahre und nicht 6.000 Jahre, aber was sind schon Zahlen….

Viel interessanter ist aber doch, dass wir vom alle vom Affen abstammen – daran muss man noch nicht mal glauben, dass kann man an einigen Exemplaren noch heute sehr deutlich sehen.

9. Morgens gibt es bei Dir eher Kaffee(wieviel), Tee(welchen) oder etwas ganz anderes?

06:10 1 Becher Kaffe mit Milch

07:00 1 Becher Kaffe schwarz

08:10 1 Becher Kaffee schwarz

Eventuell  in einem Nachmittags-Loch 1 weiterer Becher Kaffee, abends 2 Espresso.

Während der Arbeitszeit trinke ich noch zusätzlich 1 Liter Tee. Die Sorte ist im Moment: Kamille.

10. Wieviel kW/h verbraucht Deine Waschmaschine im Jahr?

(Das ist jetzt erst die Rechenaufgabe!)

Keine Ahnung, ich verstecke mich sehr ungern hinter meiner Harrfarbe, aber hier möchte ich sie gerne als Joker einsetzen! Nicht mal einen kleinen Schimmer. Ich kann Dir nichtmal sagen, wie die genaue Modelbezeichnung ist……  ich kann Dir aber verraten, dass mit der Waschmaschine irgendetwas nicht stimmt, die hört sich seit kuzem nämlich so an, als wenn eine Boing 737 im Keller startet.

11. Angenommen, Geld spielt keine Rolle mehr. Was würde für Dich diese Rolle dann einnehmen?

Zeit! Der Luxus, sich seine Zeit so einteilen zu können und dazu noch entscheiden zu können mit wem – wäre einfach unvorstellbar schön!

 

Schönen Start in Eure Woche!

Das Gute an mir? Ich bin eine Chaos-Frau! Das Schlechte an mir? Ich bin eine Chaosfrau!

My Backpages

 

Ach hätte ich doch…

Ich wäre so gerne…

Wenn ich damals…

 

Kennt ihr auch Menschen, die ihre Sätze ständig so anfangen? Dazu möchte ich nie gehören. Wenn ich mal alt bin, dann möchte ich auf mein Leben zurückblicken können und sagen: Man – das war geil, hoffentlich bekomme ich noch eins! Ich bin vielleicht kein einfacher Charakter, und ich gebe mir auch nicht immer Mühe, es meinem Umfeld recht zu machen, aber ich lebe bewusst und mit Freude.

Habt ihr eine Vorstellung, wie viele Menschen es gibt, die sich ihre Träume nicht mal selbst eingestehen können? Doch es gibt da eine Tatsache, die einfach unausweichlich ist: Irgendwann sieht man auf sein Leben zurück und dann knallt einem die Einsicht mit voller Wucht ins Gemüt! Nein, ich will das nicht, und deswegen habe ich 3 ganz einfache Prinzipien, an die ich mich halte, weil ich später die coole Omi bin, die mit ihren Hello Kitty Socken im Schaukelstuhl das komplette Altersheim unterhält. [Note to self: Hello-Kitty-Strumpf-Vorrat-anlegen!]

Mutig sein

Wenn mir jemand etwas erzählt bzw. erklärt, was ich nicht verstehe, dann frage ich so lange nach, bis ich es verstanden habe. Vielleicht versteht der ein oder andere etwas anderes unter Mut, aber ich finde Menschen, die so tun, als ob sie etwas verstehen, und in Wirklichkeit keinen Schimmer haben ganz schlimm. Blender. Sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit. Solche Menschen langweilen mich, obwohl es heutzutage leider so ist, dass auch Blender im Leben weiter kommen, obwohl sie niemand so wirklich ernst nimmt.

Mut bedeutet für mich aber auch zu handeln und nicht abzuwarten, oder immer nur rumzuschwafeln.Wie heißt es doch so schön? Taten zeigen wer jemand ist! Worte zeigen wer wir gerne wären! Ich schieße vielleicht ab und an mal über das Ziel hinaus, aber ich werde mir nie vorwerfen können, das ich es nicht wenigstens versucht habe. So endet zwar einiges im Chaos, aber es ist ja nicht so, als wenn ich mich damit nicht schon längst abgefunden hätte….

Freundlich sein

Ja – so banal und einfach kann es sein. Menschen, die ständig mit ner Trauermiene durch die Gegend laufen tun mir Leid… Ich lache gerne und viel, und wenn man lacht, bekommt man das von seinem Umfeld genau so zurück. Ok – nicht von allen Menschen, sondern nur von den Richtigen, aber so hat man den Unterschied auch direkt erklärt. Ich gehöre zum Glück auch noch zu der Generation, die in der Kindheit ein paar Manieren eingetrichtert bekommen habe: Bitte, Danke, Hallo, Tschüss, Guten Morgen, Guten Abend < beheersche ich auch mit 35 Jahren noch und ich bin ziemlich zuversichtlich, dass das auch so bleiben wird.

Gefühle zeigen

Was ist eigentlich passiert, dass Menschen immer mehr Angst haben offen ihre Gefühle zu zeigen? Was ist verkehrt daran zu einem Menschen zu sagen: ich mag Dich, ich kann Dich gut leiden, Du bist mir wichtig? Soll ich es Euch sagen? Es gibt immer mehr Menschen, die das zwar sagen, aber gar nicht so meinen. Und das ist wirklich traurig, weil es früher oder später natürlich ans Licht kommt, und dann verletzt es umso mehr. Nichts ist schlimmer zu ertragen, als Gefühle für einen Menschen zu haben, dem man nicht ebenso wichtig ist.

ABER: Egal wie oft man schon enttäuscht und verletzt wurde, wer seine Gefühle offen zeigt, wird vom Leben belohnt. So – jetzt versteht ihr vielleicht, warum diese 3 Punkte mir so wichtig sind. Sie gehören nämlich unweigerlich zusammen. Gefühl zu zeigen bedeutet: Mutig sein, Freundlich sein und das Leben zu genießen. Enttäuschungen gehören dazu, ist halt das ewige Spiel von Licht und Schatten, man kann zwar gegen seine Gefühle zwar ankämpfen, wird daraus aber nie als Sieger hervorgehen.

Das Leben ist eine Entscheidung, und ich habe meine getroffen: Ich werde niemals mutterseelenallein in einer Wohnung sterben, und dann von meinen Katzen gefressen werden [ich habe noch nicht mal welche], ich werde die schrullige Alte im Schaukelstuhl sein. Wenn ihr mich dann seht, dürft ihr gerne winken! Und ich? Habe grade gemerkt, dass dieser Eintrag auf jeden Fall zu meinen Backpages gehört!

 

Ich wünsche Euch einen angenehmen Donnerstag!

 

I want you to love to the tips of your fingers….

…. remember to love means to live!

Liebe (über mhd. liep, „Gutes, Angenehmes, Wertes“ von idg. *leubh- gern, lieb haben, begehren[1]) ist im Allgemeinen die Bezeichnung für die stärkste Zuneigung und Wertschätzung, die ein Mensch einem anderen entgegenzubringen in der Lage ist. Der Erwiderung bedarf sie nicht. -Wiki-

So einfach beschreibt Wiki dieses Gefühl, wenn sich unsere ganze Welt nur noch um eine Person dreht, die wir weder aus unserem Herz, noch aus unseren Gedanken vertreiben können. Die Wirklichkeit ist natürlich komplizierter…

Ob ich Rastlos als Liebesgeschichte sehe? Im klassischen Sinn ist sie das sicherlich nicht, allerdings ist dieses Buch so offen und ehrlich geschrieben, dass es eher eine Liebeserklärung an das Leben selbst ist. An die kleinen Dinge, über die man viel zu schnell hinwegsieht, oder sie als selbstverständlich betrachtet. Es handelt von einer Frau, die auf der Strasse tanzt, wenn ihr danach ist, und der es ganz egal ist, was die Welt von ihr denkt. Auf der anderen Seite können sich die Menschen glücklich schätzen, wenn sie einen Platz in ihrem Herzen gefunden haben, weil sie mit ihr eine Freundin fürs Leben gefunden haben.

Auch ihre erste große Liebe Oliver…….diesen „einen“ Mann haben wir wohl alle im Leben, allerdings muss ich ihr an einer Stelle widersprechen:

Manchmal habe ich Angst, dass man sich nur einmal im Leben richtig verlieben wird. Damit meine ich keine Teenieliebe, keine Schwärmerei; sondern ich meine das Verlieben, das zu Liebe führt.Ich glaube fast, dass man nur zu einer bestimmten Zeit seines Lebens bereit ist, sich so zu geben, dass man jemanden bedingungslos lieben wird.

Ich bin natürlich auch eine Hardcore – Romantikerin, aber ich denke Liebe ist keine Frage des Alters bzw. der Einstellung. Liebe bleibt ein ewiges Geheimnis, das ständig neugeboren wird.

Mir haben die Gedanken über das Leben, Träume, Zweifel, Verlust und Freundschaft sehr gefallen. So saß ich buchstäblich mit am Tisch, wenn sie mit ihrer Freundin Ela, der Mama ihres Nicht-Patenkindes , im Café sitzt und über Liebe, Männer und das Alleinsein diskutieren. Lachen konnte ich auch über Micha – ihren besten Freund (mit und ohne Benefits) oder auch Daniel, der wie die weibliche Hauptfigur auf das männliche Geschlecht steht, und spontan auch mal als Modeberater aushilft, weil sie die Kundin nicht bemerkt hat, da sie grade in einem ihrer Gedankentunnel feststeckt.

Zusammenfassend möchte ich dazu sagen: Ich kann jetzt verstehen, warum Du mich gefragt hast, ob ich es lesen möchte, Frau Doktor. Und ich würde Dein Buch jedem ans Herz legen, der in der Lage ist, auf selbiges zu hören. Unter anderem alleine für die filmreifeste Schluss-mach-Aktion, die ich jemals gelesen habe. Hätte ich sie vor ein paar Jahren gelesen, hätte mir das eventuell von 6 Jahren,  3 Jahre erspart! Wobei ich auch der Meinung bin, dass keine Zeit im Leben gänzlich verschwendet ist, weil wir durch Erfahrungen zu dem Menschen werden, der wir sind, aber wenn wir einen Partner haben, dann soll der bitte auch richtig küssen können!

Wir waren am Strand und es war absolut kitschig, aber der Kuss hat alles noch viel kitschiger gemacht, weil er so gut war. Er war so gut, dass ich mich am liebsten ausgezogen und direkt mit ihm geschlafen hätte. Der Kuss war, wie Küsse sein sollen.

Was für mich ein gutes Buch ausmacht? Ich muss von der Geschichte gefangen sein, und sie muss mich berühren… und so habe ich die letzten Seiten ordentlich Tränchen verdückt, aber nicht weil es kitschig war, sondern gelungen, traurig und schön!

Egal, wie schmerzhaft oder unerfüllt Liebe ist, nichts lässt einen empfinden wie die Liebe.

Dankeschön, Stefanie! Ich hatte mit Deinem Buch schöne Stunden in der Oktobersonne!