Warum es völlig ok ist einen an der Waffel zu haben!

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Ich habe in der „Zeit“ so einen genialen Artikel gelesen, dass ich Euch meine Gedanken dazu mal kurz mit Euch teilen möchte, und diesen Blogeintrag damit zu einer Back Page erkläre! Die meisten von euch lesen hier ja schon eine ganze Weile und werden mir aus diesem Grund zustimmen, dass ich nicht das stille Durschnittsmäuschen, aber auch kein abgedrehter Freak bin. Da meine Kommentarfunktion für jeden frei zugänglich ist, möchte ich an dieser Stelle gerne vorweg schieben: Ich habe halt im positiven Sinn, einen an der Waffel, und ich weiß, dass ihr das wisst!! Der Artikel beschäftigte sich mit einer Studie, die der schottische Psychologie-Professors David Week durchführte. Er hat herausgefunden, dass es genau 2 Gründe gibt, warum Menschen krank werden. Sowohl geistig, als auch körperlich:

  1. Weil sie sich ständig mit anderen vergleichen, und dabei nicht sonderlich gut abschneiden

 

  1. Weil sie sich krampfhaft dem aktuellen Zeitgeist anpassen und immer das machen, was alle andere auch machen

Ich vergleiche mich nicht mit anderen. Wozu auch?  Ich bin eben ich. Nicht mehr und nicht weniger. Was würde es mir bringen mich mit anderen zu vergleichen? Nichts würde das bringen, weil ich mich dadurch nicht ändern würde. Du kannst ja immer nur Dich selber ändern.

Bei Punkt 2 musste ich spontan an eine Situation denken, die mir passiert ist, als ich noch für meinen Vater gearbeitet habe. Unter anderem war ich für die Werbung verantwortlich, und hatte somit jede Woche ein Date mit einem Journalisten, mit dem ich die Anzeigen abgesprochen habe. Dieser Mann hat mich über Jahre jede Woche gesehen und meinte eines Tages zu mir: „Du bist echt ein Unikat.“ Wer hier eine Anmache wittert, den muss ich enttäuschen. Anmachen erkenne ich 100 Meter gegen den Wind. Das war einfach eine Feststellung!

Und so gesehen hat er recht. Wenn ich Dir zu Hause die Tür öffne, dann passiert das bei diesem Wetter mit Hotpants, mit denen ich auch einkaufen gehe, obwohl ich jetzt grade mit schwarzer Jeans und Spitzentop im Büro sitze, das ich morgen vielleicht gegen Jeansrock und Chucks tausche. Wenn ich heute Broilers höre, läuft am nächsten Tag Miley Cyrus. Und wenn ich Lust habe den Nachbarn unter den Tisch zu trinken, dann mache ich das auch.

Wenn man sich wohl fühlt, dann strahlt man das auch aus. Und egal was die Modeindustrie versucht: Ich werde in diesem Leben kein senf-gelb tragen, aber mit tödlicher Sicherheit wieder in irgendeinem Chaos landen, das ich mir mit aller größter Wahrscheinlichkeit selbst zu verdanken habe.

Und auch wenn ich manchmal schräg angeschaut werde, weil die Hot Pants zu kurz ist, das Top zu weit ausgeschnitten, die Haare zu wild, die Uhr zu bunt, dann beruhigt es mich ungemein, dass Menschen wie ich körperlich und seeelisch gesund, kreativ und optimistisch sind! Glück gehabt, oder?

Danke Professor Week, sie sind mein persönlicher Held der Woche!

Man sollte im Leben nicht das machen, was andere Menschen von einem erwarten, sondern lieber so leben, wie man sich selbst am besten fühlt… und ab und zu kann es auch nicht schaden, einen an der Waffel zu haben!

Ich verabschiede mich mit einem Week Zitat und wünsche Euch einen schönen Spätsommerabend!

Exzentriker erinnern uns daran, wieviel persönliche Freiheit wir unnötigerweise verschenken

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16 Gedanken zu “Warum es völlig ok ist einen an der Waffel zu haben!

  1. Danke für diesen tollen Artikel, gibt einigen bestimmt „Denkstoff“
    Ich glaube ich muss da jetzt auch einen Artikel zu schreiben 😉

    Danke

  2. Pingback: Völlig ok einen an der Waffel zu haben? | Mein Leben und Erfahrungen als Empath

  3. Ich finde dich eigentlich ganz „normal“. Es gibt hier viel mehr Leute, die für mich, wie du sagst „einen an der Waffel haben“!!

    • Dann sei froh, dass Du nicht mit mir leben musst 😉 Ich denke Du würdest Deine Meinung schnell ändern.
      Ich bin sehr froh, dass die Sorte Mensch, die Du meinst, sich nur gaaaaanz selten auf meinen Blog verirrt….
      Schönen Start in Dein Wochenende & liebe Grüße
      Peppa

      • Ich empfinde das „normal“ eigentlich als sehr positiv! Mit anderen langweiligen Menschen habe ich nur Kontakt, wenn es sein muss! Aber manchmal muss es ja sein. Dann komm ich nicht drum rum und dieser Kontakt beschränkt sich nur auf meinen Beruf. Ich umgebe mich nur noch mit Leuten, die mir guttun oder die mir gut gesonnen sind!

  4. Also…ich finde dich auch herrlich normal… Solange DU mit dir zufrieden bist und DIR die Dinge, die du machst/trägst/hörst/verkörperst/beliebig fortsetzbar, Spaß machen, dich erfüllen und du dich damit wohl fühlst… Wen interessiert was andere sagen? So mancher Mitbewohner auf dieser Erde nimmt sich selbst und noch mehr die Meinung anderer viel zu wichtig… Was ich aber ein bisschen zu einfach von dem Professor finde sind die beiden Gründe warum Menschen psychisch und körperlich krank werden…aber gut, dass ist ein ganz anderes Thema

    • Einfach war wohl höchstens meine Zusammenfassung seiner Studie, die war nämlich um einiges komplexer 😉

      Ansonsten kann ich Dir nur zustimmen! Alleine was ich grade gelsen hab,e gibt mir schon wieder Stoff für einen Blogpost.
      Was sich manche Menschen denken, ist mir wirklich ein Rätsel. Wahrscheinlich denken die gar nicht….

      Ich wünsche Dir ein super-schönes Wochenende, Bella-Ella! Vielleicht schaffst Du es, Dir ein wenig Erholung zu gönnen, und ignorierst den Schreibtisch inklusive Firma einfach mal. Ich würde es Dir wünschen – ein wenig Ablenkung und ganz viele Seelenstreichler :*

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