Was ist eigentlich das Gegenteil von durstig, und warum ich Miesepeter nicht ausstehen kann

Um das mal gleich vorne weg zu nehmen: Ich bin immer durstig – Lebensdurstig –

Ich habe aller Wahrscheinlichkeit ja auch nur ein Leben, wie kann es also sein, dass es immer mehr chronisch-übelgelaunte Miesepeter da draussen gibt?

Ja – jeder hat bekanntlich sein Päckchen zu tragen – bei dem einen ist es etwas schwerer, als bei dem anderen, und es ist kein Geheimnis: Jeder Mensch hat Probleme, aber man muss auch nicht alles zum Problem machen! Wenn Du Dich also wunderst, warum Du ständig alleine bist, schlechte Laune hast, oder in Deinem Leben nichts so läuft, wie Du es Dir wünschen würdest, dann denke doch mal darüber nach, wie Du Dich anderen Menschen gegenüber verhälst. Vielleicht bist Du das Problem. Sorry – ist nicht leicht sowas direkt an den Latz geknallt zu bekommen, wo Du doch immer Recht hast und immer die anderen an allem Schuld sind – gemein von mir – aber solche Menschen wie Du, nehmen auch wenig bis gar keine Rücksicht auf die Gefühle anderer. Ist so, bleibt so und wird auch immer so sein.

Was ich an solchen Leuten auch schlimm finde? Die sind chronisch unzufrieden! Mit allem und jedem – am meisten aber mit sich selbst. Und schon wieder: Das Problem liegt meistens da, wo ihr es gar nicht vermutet: bei Euch! Kleiner Hinweis, an die Menschen da draussen, die sich nicht sicher sind, ob sie auch so eine Spezies in ihrer Umgebung haben: Miesepeter können nicht mal richtig Spaß haben! Die können höchstens Witze reißen, bevorzugt auf anderer Leute Kosten , um sich damit besser zu fühlen. Ist das nicht traurig? In Wirklichkeit können die weder sich, noch ihr Leben leiden. Eigentlich in höchstem Maße zu bemitleiden, aber auch wenn es hart klingt: geschenkt!

Warum sind Menschen neidisch auf mich? Naaaaa, ihr wollt eine Antwort???

Ich liebe dieses Leben [fast immer]! Für einen Miesepeter ist meine Person die absolute Höchststrafe!

Ich halte mich nicht immer an Grenzen, und dadurch ist mein Horizont automatisch ein Stück größer und mit mehr Inhalt gefüllt.

Ich warte mein Leben nicht ab, ich nehme es mir. Warum? Weil es MEINS ist!

Ich kann richtig traurig sein, und ich kann das zugeben! Ich muss nicht so tun, als wenn mir alles egal ist, und dann im Stillen Kämmerlein alleine heulen, bloß damit mich meine Umwelt für möglichst cool hält.

Ich kann mich selbst über kleine Dinge richtig freuen, und finde es schön andere Menschen damit anzustecken.

Ich bin mutig, weil ich mich damit selber herausfordere.

Ich kann Leute einfach nicht ernst nehmen, die mit einer selbstgebastelten Moralkeule durch die Gegend laufen, und ich mache es auch nicht.

Ich kann ein totaler Hasenfuß sein, wenn ich mal einen schlechten Tag habe – aber auch damit kann ich leben, denn auch im Polly-Pocket-Land muss es mal regnen.

Ich bin der größte Magnet für das Chaos. Egal wo ich mich verstecke – es findet mich, und wenn nicht? Dann suche ich es, um ihm die Zunge rauszustrecken.

Ich bin Spießer und Punk in einer Person und lasse mich von niemanden in eine Schublade stecken.

Ich kann mich aufrichtig für andere Menschen freuen, und ich kann das auch zeigen.

Ich könnte alles und jeden lieb haben, und es dabei auch ehrlich meinen.

Ich bin also ganz normal, manchmal verrückt, kindisch, durchgedreht, anhänglich, verschmust, liebesbedürftig und chaotisch. Alles Eigenschaften, die jeder Mensch in seiner DNA hat, also: Kein Grund neidisch auf mich zu sein! Kein Grund, um Deine miese Laune an mir auszulassen!

Ach ja: Das Gegenteil von durstig heißt sitt. Einen Zustand, den ich im Leben bitte nie erreichen möchte. Ich behalte mir meinen Durst auf das Leben. In diesem Sinne: Prost & schönen Start in die neue Woche!

Wir sind nicht das, was die Leute von uns erwarten, oder so wie sie sich uns wünschen. Wir sind, wer wir zu sein beschlossen haben. Den anderen die Schuld zu geben ist immer einfach. Damit kannst du dein ganzes Leben zubringen, aber letztlich bist du allein für deine Erfolge oder deine Niederlagen verantwortlich. – Paulo Coelho, Aleph

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12 Gedanken zu “Was ist eigentlich das Gegenteil von durstig, und warum ich Miesepeter nicht ausstehen kann

  1. Also das ist auch kein eingebürgertes Gegenteil, sondern eins, das bei einem Preisausschreibung gewonnen hat und von einer Jury ausgesucht wurde. Da es nicht in den Sprachgebrauch aufgenommen worden ist, würde ich weiterhin sagen, dass es keins gibt. 🙂

    Übrigens liebe Peppa, weil es so gut zu auch diesem Blogbericht passt: Hättest du Lust mein Buch zu lesen und dir eine Meinung darüber zu bilden?!

    • Thanks, Pete! Unfortunately it´s not possible to count on every human being, but it´s better to give every day a new chance, instead of lock your heart and throw away the key 🙂
      Greetings form the open-minded Peppa 😀
      Enjoy your day!

  2. Das Leben ist wie ein Buch. Jeden Tag blättert das Schicksal eine Seite um, irgendwann ist man auf der letzten Seite und dann war das Buch hoffentlich eine gute Mischung aus Roman, Lovestory, Thriller, Humor, Trauer und ganz viel Lebensfreude, Freundschaft, Glück und Spaß.

    Bleib wie du bist, Prinzessin :*

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