Primark – meine Nahtoderfahrung am Wochenende!

Nahtoderfahrungen umfassen einen weiten Bereich individueller Erfahrungen mit überwiegend charakteristischen Erlebnismustern am Rande des Todes. _Wikipedia_

Aber von Vorne. Am Samstag war ich in Holland zum Shoppen. Ich weiß zwar nicht warum das so ist, aber in Sachen Mode haben die Holländer uns doch ein paar Nasenlängen voraus. Es gibt dort einfach ausgefallenere Label und die wesentlich größere Auswahl an Schuhen, alles schlagende Argumente, warum ich lieber in Holland auf Klamottenjagt gehe!

An diesem Samstag fielen mir schon nach kurzer Zeit die beachtliche Anzahl von Menschen auf, die mit einer Primark-Tüte durch die Gegend liefen. Ach komm, den Laden guckst Du Dir jetzt auch einfach mal an. Gesagt – getan…so verschwand ich schon kurze Zeit später in den Tiefen des Primarks, allerdings im Schneckentempo, weil ausser mir mindestens noch 3.000 Menschen exakt die gleiche Idee hatten, und so ließ ich ich mich leicht irritiert durch die Gänge schieben.

Dieser Laden ist kaum in Worte zu fassen, aber ich weiß nun endlich, wo die ganzen schlecht angezogenen Mitmenschen ihre Verfehlungen erstehen! Kinder – was hatten meine Augen Schmerzen in diesem Laden. Kennt ihr diese Ganzkörperanzüge, für Frauen? Der korrekte Ausdruck dafür lautet: Jumpsuit Overall. Die Dinger wurden höchstwahrscheinlich von einem Mann erfunden, der dabei leider ausser Acht gelassen hat, wie häufig wir Frauen zur Toilette rennen müssen. Würde ich abends, so ein Ding tragen, würde ich im Durschnitt wohl nur noch eine Stunde auf dem Sofa sitzen,  da ich die restlichen Stunden damit verbringen würde in diesen Anzug ein- und wieder auszusteigen. Mal abgesehen davon:  diese Anzügen gab es mit Kuhmuster inklusive Kapuze mit angenähnten Ohren!!! Meine Herren: würdet ihr uns Frauen echt noch ernst nehmen, wenn wir abends so neben Euch sitzen würden? Ganz ehrlich? Ich würde es nicht tun, wenn mir kalt ist, nehme ich mir lieber eine Decke – das sieht weit weniger lächerlich aus.

Und wusstet ihr das es Decken-Pullover gibt? Und zwar in den abscheulichsten Mustern und Farben. Wenn ihr Euch fragt, was ich mit Decken-Pullover meine: Die haben die Haptik von diesen Fleecedecken, die es bei den Discounter öfter mal gibt, und unter dem Synomym „Kuschel- oder Wohndecke“ verkauft werden. GRUSELIG. Da schüttelt es mich echt. Wie kann man sowas anziehen? Was da noch erschwerend hinzukommt: Du musst mit der ständigen Angst leben, dass Du sofort in Flammen aufgehst, wenn ein Raucher mit brennender Zigarette in 2 Metern Abstand an Dir vorbeiläuft!

Noch erschreckender als die modischen Entgleisungen, fand ich aber das Verhalten der Menschen. Da wird gedrängelt, geschubst und gewühlt, als wenn es kein Morgen mehr geben würde. Da flogen die Shirts aus den Regalen, und selbst auf dem Boden lag alles voll. Vermutlich liegt das an der Preisstrategie, dass bei manchen Menschen im Kopf da ein ganz komisches Spiel gestartet wird. Als Einkaufstasche, bekommt man am Eingang auch direkt einen Trolley, der locker reichen würde, um für eine 14 tägige Flugreise, seine Klamotten da drin zu verstauen…… Und anscheined MUSS der bis oben hin voll werden, bis man an der Kasse angekommen ist. Das wird auch kein teueres Vergnügen, denn die T-Shirts gibt es hier bereits für 3€! Ich verkneife mir jetzt mal jeglichen Kommentar zu der Qualität der Klamotten, allerdings möchte ich schon mal darauf hinweisen, dass  die Näherinnen in Bangladesch auch 7 Tage in der Woche für 12 Stunden arbeiten müssen, um ihre Familie zu ernähren. Ist das fair? Wohl kaum!

Als ich mir die Plastikausdünstungen in der Schuhabteilung fast einen anaphylaktischen Schock beschert haben, war ich froh, den Ausgang erblicken zu können!

Um mich von diesem Erlebnis zu erholen, bin ich dann schnurstracks zum America Today Store gelaufen, in dem ich am Eingang keine Trolley bekommen habe, dafür in den Genuß eines DJ´s gekommen bin, der dort live auflegte…und in dem Moment wusste ich: Primark? Danke – aber nein danke!

Einen schönen Start in Eure Woche!

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Das Schicksal mischt vielleicht die Karten, aber es ist mein Spiel!

Das war halt Schicksal! Kennt ihr? Kennt ihr! Habe ich auch schon so oft gesagt, und manchmal vielleicht auch so gemeint, aber in Wirklichkeit ist es ja so, dass wir von keiner höheren Macht gezwungen werden das eine zu machen und dafür etwas anderes sein zu lassen. Ich weiß ja nicht wie das bei Euch ist, aber ich handel nach meiner inneren Eingebung und werde durch keine höhere Macht fremdbestimmt. Und ja, sollten irgendwann die Aliens auftauchen – dann werde ich das zurücknehmen – aber so lange glaube ich an etwas anderes, das unser Leben bestimmt: Karma!

Don´t Panic, ich werde jetzt nicht an Eure 7 Chakren appelieren und mich in eine Eso-Pappa verwandeln, aber es ist doch so: Alles was Du in Deinem Leben machst, kommt früher oder später zu Dir zurück. Und auch wenn es nicht schön ist: Jeder Mensch fällt ab und an auf den Hintern! So what. Ich bin über manche (mittlerweile verheilten) blaue Flecken total dankbar, denn ich weiß ganz genau, was ich in meinem Leben NICHT mehr brauche und welche Sorte Mensch mir bis in alle Ewigkeiten gestohlen bleiben kann.

Da es im Leben für nichts eine hundertprozentige Sicherheit gibt, müssen wir uns eh auf unsere Entscheidungen verlassen, und uns selbst vertrauen. Ich kann mir selbst vertrauen – und auch mit meinen Fehler, die in regelmäßigen Abständen immer wieder nach einer Wiederholung betteln, sehr gut leben.

Ich habe da mal ein schönes Beispiel gelesen: Während ein Vogel lebt, frißt er Ameisen. Wenn der Vogel stribt, wird er von Ameisen gefressen. Die Umstände können sich immer ändern…. Ist doch tröstlich und eventuell auch Grund für ein kleines Lächeln, oder? Das macht die Gattung Mensch eh viel zu selten! Es ist im Leben nicht alles vorher bestimmt, oder nur schlecht. Eigentlich so simpel: Karma is only a bitch, if you are! Natürlich ist es Euer Ding, ob ihr nun auf die Schicksalsnummer besteht oder nicht, aber ich finde es viel schöner, selber bestimmen zu können und auf meine innere Stimme zu hören… die weiß nämlich bei jedem Menschen, was das Richtige ist…auch wenn wir sie gerne ignorieren.

Um viel zu bekommen, muss man viel riskieren, ich bin dazu bereit hier und da wieder auf den Hintern zu fallen. Wirklich – es wird sowieso passieren, weil ich eine viel zu große Chaotin bin, aber ich habe begriffen, dass ich jederzeit wieder aufstehen kann. An dieser Stelle muss ich noch etwas erwähnen! Vertrauen zahlt sich bestimmt nicht immer aus, aber man sollte es nie verlieren, denn es ist immer der Anfang von Allem!

An dieser Stelle auch noch ein: Dankeschön Stefanie! Ich habe gestern Post bekommen, Dein Buch ist da! Und gleichzeitig mein erstes Buch mit persönlicher Widmung! Auch das wäre ohne Vertrauen nicht möglich gewesen! 😉

So, jetzt höre ich auf Karmapolizei zu spielen und wünsche Euch einen schönen Donnerstag!

Eure Peppa, deren Aura bestimmt in den schönsten Pastellfarben schimmert *bling*

The recognition of the law of the cause and effect, also known as karma, is a fundamental key to understand how you´ve created your world, with actions of your body, speech and mind. When you truly understand karma, then you realize you are responsible for everything in your life. It is incredibly empowering to know that your future is in your hands. –Keanu Reeves-

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Alles ist ein nichts.

Ein Herzmensch hat geschrieben!

Soße ohne Brot.

Alles was wir sind, sind unsere Gedanken.
Es kann alles ganz anders sein.
Vielleicht, gibt es das alles gar nicht.
Nur, weil wir es benennen ist es nicht so.
Wir sind nichts.
Nichts außer Gedanken.
Aber die Gedanken sind alles.
Was ist diese Welt?
Jedes Wort, das ich schreibe ist nichts, außer in meinen Gedanken.
Niemand ist etwas.
Niemand ist ein Mensch.
Wer hat bestimmt, dass es Menschen gibt?
Wer sagt, dass wir welche sind?
Hat der, der das sagt recht?
Was weiß der?
Was wissen wir?
Das sind alles nur Gedanken.
Alles sind Gedanken.
Was du weißt, ist nichts.
Im großen Ganzen ist es nichts.
Für uns ist es alles.
Alles ist ein nichts.
Ein nichts ist alles.
Das Leben sind unsere Gedanken.
Wir sollten sie ausleben.
Mit Fantasie und Realismus.
Mit Optimismus und Pessimismus.
Mit allem.
Alles vereint auf einmal zusammen geworfen.
Alles. Gedanken. Nichts.
Mach was mit…

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Wie man mit Menschen umgeht, die leider keinen Charakter mehr abbekommen haben

Ich habe grade bei einer befreundeten Bloggerin etwas gelesen, dass mir kurzzeitig echt die Sprache verschlagen hat. Es gibt wirklich Menschen, die man am liebsten schütteln würde, in der Hoffnung aus der Reibung würde sich in ihrem Inneren zumindestens  etwas Charakter formen, aus den letzten Bröckchen Anstand, die doch eigentlich jeder Mensch haben SOLLTE!

Ich war richtig sprachlos, und bin auch bis jetzt nicht wieder ganz auf der Höhe, denn wütend schreiben, sollte man genau so wenig, wie in glücklichen Momenten falsche Versprechungen abzugeben. Was stimmt mit manchen Menschen bloß nicht?

Nehmen wir mal an, Dir passiert das Folgende:

 

Ein Mensch in Deiner Umgebung, der Dir sehr am Herzen liegt, verarscht Dich wochenlang, lügt Dir bewusst ins Gesicht und macht Dir falsche Versprechungen.

Dieser Mensch zieht dann urplötzlich seinen Robin Hood Cape aus dem Schrank und schlüpft in die dazu passenden grünen Strumpfhosen, weil er SEIN Gewissen beruhigen will, und beichtet Dir im Anschluss alles, obwohl die Beziehung zwischen Euch bereits beendet ist. Ist das nicht äüßerst gütig?

Aber da das Beste bekanntlich immer zum Schluss kommt, wird Dir dieser Mensch erklären, dass DU das eigentlich Probelm bist. Warum? Weil sie feige sind… und in ihrer eigenen Welt glauben sie sich den Mist sogar! Es ist also DEINE Schuld, und Gründe dafür haben sie natürlich auch parat! Wir hatten ja bereits festgestellt haben, dass solche Menschen keinen Charakter besitzen, deswegen müssen sie nochmal nachtreten! An dieser Stelle kommen dann gerne an den Haaren herbeigezogenen Argumente für DEIN Fehlverhalten. POOR! In dem Moment, in dem Du anfängst an Dir zu zweifeln, weil das für Dich so unvorstellbar ist, haben sie ihr Ziel erreicht!

 

 

Was macht man mit solchen Menschen?

Man lässt sie stehen, dreht sich um und geht. Man bricht sofort jeden Kontakt ab – und wird nie wieder ein Wort miteinander wechseln.

Warum macht man das?

Weil solche Menschen sich NIEMALS ändern. Kein Mensch hat es verdient, dass man ihm so weh tut.

Wie reagieren diese Menschen dann?

Meist gar nicht mehr. Ihr seid sie los! Und das ist in diesem Fall kein Verlust, sondern ein echter Gewinn.

Warum gibt es solche Menschen?

Damit Du Menschen mehr zu schätzen weißt, die Dich so niemals behandeln werden, weil sie Dich WIRKLICH mögen, und damit Du in der Zukunft solche Menschen rechtzeitig erkennst und einen großen Bogen um sie machst!

Haben die wirklich keine zweite Chance verdient?

Nein – sie hätten nicht noch nicht mal die erste bekommen dürfen.

Sollte man sich an solchen Menschen rächen?

Auf keinen Fall, die sind mit ihrem Leben genug gestraft. Denn sei Dir sicher: Irgendwann bekommt jeder genau das, was er verdient.

 

So – mir geht’s jetzt etwas besser.

Dir vielleicht auch!

Und Euch? Wünsche ich ein schönes Wochenende!

Warum es völlig ok ist einen an der Waffel zu haben!

My Backpages

Ich habe in der „Zeit“ so einen genialen Artikel gelesen, dass ich Euch meine Gedanken dazu mal kurz mit Euch teilen möchte, und diesen Blogeintrag damit zu einer Back Page erkläre! Die meisten von euch lesen hier ja schon eine ganze Weile und werden mir aus diesem Grund zustimmen, dass ich nicht das stille Durschnittsmäuschen, aber auch kein abgedrehter Freak bin. Da meine Kommentarfunktion für jeden frei zugänglich ist, möchte ich an dieser Stelle gerne vorweg schieben: Ich habe halt im positiven Sinn, einen an der Waffel, und ich weiß, dass ihr das wisst!! Der Artikel beschäftigte sich mit einer Studie, die der schottische Psychologie-Professors David Week durchführte. Er hat herausgefunden, dass es genau 2 Gründe gibt, warum Menschen krank werden. Sowohl geistig, als auch körperlich:

  1. Weil sie sich ständig mit anderen vergleichen, und dabei nicht sonderlich gut abschneiden

 

  1. Weil sie sich krampfhaft dem aktuellen Zeitgeist anpassen und immer das machen, was alle andere auch machen

Ich vergleiche mich nicht mit anderen. Wozu auch?  Ich bin eben ich. Nicht mehr und nicht weniger. Was würde es mir bringen mich mit anderen zu vergleichen? Nichts würde das bringen, weil ich mich dadurch nicht ändern würde. Du kannst ja immer nur Dich selber ändern.

Bei Punkt 2 musste ich spontan an eine Situation denken, die mir passiert ist, als ich noch für meinen Vater gearbeitet habe. Unter anderem war ich für die Werbung verantwortlich, und hatte somit jede Woche ein Date mit einem Journalisten, mit dem ich die Anzeigen abgesprochen habe. Dieser Mann hat mich über Jahre jede Woche gesehen und meinte eines Tages zu mir: „Du bist echt ein Unikat.“ Wer hier eine Anmache wittert, den muss ich enttäuschen. Anmachen erkenne ich 100 Meter gegen den Wind. Das war einfach eine Feststellung!

Und so gesehen hat er recht. Wenn ich Dir zu Hause die Tür öffne, dann passiert das bei diesem Wetter mit Hotpants, mit denen ich auch einkaufen gehe, obwohl ich jetzt grade mit schwarzer Jeans und Spitzentop im Büro sitze, das ich morgen vielleicht gegen Jeansrock und Chucks tausche. Wenn ich heute Broilers höre, läuft am nächsten Tag Miley Cyrus. Und wenn ich Lust habe den Nachbarn unter den Tisch zu trinken, dann mache ich das auch.

Wenn man sich wohl fühlt, dann strahlt man das auch aus. Und egal was die Modeindustrie versucht: Ich werde in diesem Leben kein senf-gelb tragen, aber mit tödlicher Sicherheit wieder in irgendeinem Chaos landen, das ich mir mit aller größter Wahrscheinlichkeit selbst zu verdanken habe.

Und auch wenn ich manchmal schräg angeschaut werde, weil die Hot Pants zu kurz ist, das Top zu weit ausgeschnitten, die Haare zu wild, die Uhr zu bunt, dann beruhigt es mich ungemein, dass Menschen wie ich körperlich und seeelisch gesund, kreativ und optimistisch sind! Glück gehabt, oder?

Danke Professor Week, sie sind mein persönlicher Held der Woche!

Man sollte im Leben nicht das machen, was andere Menschen von einem erwarten, sondern lieber so leben, wie man sich selbst am besten fühlt… und ab und zu kann es auch nicht schaden, einen an der Waffel zu haben!

Ich verabschiede mich mit einem Week Zitat und wünsche Euch einen schönen Spätsommerabend!

Exzentriker erinnern uns daran, wieviel persönliche Freiheit wir unnötigerweise verschenken

Diese 15 Fragen wollen Frauen NICHT von Männern hören! Wirklich NICHT!

1. Was bekomme ich denn dafür?

Wenn Frauen diese Frage hören, setzt unser natürlicher Fluchtreflex ein. Warum? Ganz einfach. Männer benutzen diese Frage gerne in der Anfangsphase des Kennenlernens, und denken sich dabei (warum auch immer), dass das charmant oder gar verführerisch bei Frauen ankommt. Das ist aber nicht der Fall. Es nervt einfach. Entweder erfüllt ein Gentleman einer Frau gerne einen Wunsch, oder er lässt es halt bleiben. So einfach.

2. Was wünscht Du Dir eigentlich zum Geburtstag?

Echt jetzt? Wenn Du Deine Frau fragen musst, was sie sich wünscht, dann kannst Du sie nicht wirklich gut kennen. Gleichzeitig hast Du es geschafft, ihr mittzuteilen, wie wenig Interesse Du an ihr hast. Achtung: Im Bad findest Du sicher Hinweise auf bevorzugte Parfumsorten und anderen Kosmetikartikeln…da kann man schon sehr gut erkennen, wo die Reise hingehen soll, oder etwa nicht? Es besteht sogar die Möglichkeit einfach mal [diskret] in eines unserer Shirt oder BH´s zu schauen, um die Größe festzustellen, solltest Du sie nicht wissen. Jetzt liegen ungeahnte Möglichkeiten vor Dir. Ach ja: Schuhe! Schuhe sind nie verkehrt.

3. War ich gut vs. Das war Hammer, oder?

Heul. Bitte, bitte nicht. Ihr habt es ja wenigstens geschafft, diese Frage schon umzuformolieren, aber egal wie ihr es fragt: es bleibt ätzend. Auch wenn der Sex mit Euch gut war, zerstört ihr jegliche schöne Erinnerung daran. Und wenn ihr ÜBERHAUPT danach fragen müsst, dann war es das offensichtlich nicht. Keine Sorge: Wir würden das Euch nie so direkt ins Gesicht sagen, das ist unsere Form von Anstand.

4. Bekommst Du Deine Tage?

Der war noch nie komisch, und wird es auch niemals werden. Wir können ansonsten gerne mal einen Monat tauschen!

5. Musst Du Dich so aufregen?

JA! Ich bin nämlich auch viel lieber locker, entspannt und gut gelaunt. Wenn ich mich aufrege, dann mache ich das nicht nur aus Spaß, oder um Dir Deinen Tag zu versauen! Ganz offensichtlich stört mich etwas, und wenn Du damit etwas zu tun hast, dann würde es extrem helfen, wenn Du mit mir darüber redest, oder mir einen Vorschlag machst. Die Frage bringt nämlich NICHTS, ausser das ich mich noch mehr aufrege.

6. Was wollen wir denn machen?

Wenn Du ein schlaues Kerlchen bist, dann hast Du Dir ab der 2. Frage gemerkt: Sei kreativ und ergreife mal die Initiative! Auch wenn das jetzt überraschend kommt. Frauen gehen gerne Essen, ins Kino, Flohmärkte, Austellungen oder auch einfach mal ein Bier trinken. Ach ja: Wenn ich Dich frage, was wir machen wollen, dann ist: „Is mir egal! – Entscheide Du!“ die schlechteste Antwort, die aus Deinem Mund kommen könnte.

7. Musst Du schon wieder Schuhe kaufen?

Ja. Frage ich Dich nach Deinem Werkzeug?

8. Darf ich meinen Kopf auf Deinen Schoß legen?

Ja, wenn Dein Geschlechtsteil bei dieser Frage nicht abgefallen ist, dann kommts darauf jetzt auch nicht mehr an. Kuscheln ist toll- versteht mich da bitte nicht falsch, aber ein Mann in Embryonalstellung auf dem Schoß liegen zu haben? Danke, aber DANKE NEIN!

9. Hast Du einen Freund?

Und so machst Du alles kaputt, was noch gar nicht angefangen hat. Die Magie des Anfangs mit Füßen in den nächsten Gulli gekickt.

10. Meine Ex konnte…. Kannst Du das auch?

Liebe Männer! Laaaaaaaaaaaaaaangweilig. Was interessiert mich Deine Ex? Frauen, die es nötig haben nach den Ex Freundinnen zu fragen, haben kein Selbstvertrauen. Männer, die ständig ihre Ex erwähnen, haben die Trennung noch nicht verschmerzt.

11. Mit wievielen Männern hattest Du schon Sex?

8 – 18  oder 80. Was sagt diese Zahl über mich aus? Gar nichts. Und das wesentlich entscheidenere: Es geht Dich nichts an! Das erzählen wir unseren Freundinnen, aber nicht Euch.

12. Hattest DU nicht gesagt, dass DU das gerne mal probieren würdest?

Ja – habe ich! Aber wenn Du danach fragst, es quasi einforderst, dann scheint es wohl der falsche Zeitpunkt zu sein. Und deswegen will ich das jetzt überhaupt nicht mehr, weil die Stimmung mit der Frage versaut ist, mindestens so wie Deine Gedanken in diesem Moment. Es geht doch nichts über ein Gespür für den richtigen Moment, anstatt bockig zu werden.

13. An was denkst Du grade?

Wer hat eigentlich das Märchen in die Welt gesetzt, dass WIR das ständig fragen würden? Achtet mal darauf!

14. Willst Du Dich nicht doch lieber vor mir in Sicherheit bringen?

Das ist der Nachlass des Christian Grey, oder? Männer die das als FRAGE formulieren müssen, sollten das einfach lassen. Männer die Christian Grey nicht kenne, werden sich an dieser Stelle wohl auch noch immer fragen, was sie ihrer Freundin zum nächsten Geburtstag schenken sollen…

15. Sind nicht alle Männer so?

NEIN! *kreisch* Da stellen sich meine Nackenhaare auf….allerdings nicht vor lauter Entzücken! Da draussen gibt es noch viele tolle Männer, die an dieser Stelle keine 2€ ins Phrasen-Schwein werfen müssen.

Also Männer – vielleicht hilft es ja.

Ich gebe die Hoffnung an Euch nicht auf!

Versprochen 😉

Was ist eigentlich das Gegenteil von durstig, und warum ich Miesepeter nicht ausstehen kann

Um das mal gleich vorne weg zu nehmen: Ich bin immer durstig – Lebensdurstig –

Ich habe aller Wahrscheinlichkeit ja auch nur ein Leben, wie kann es also sein, dass es immer mehr chronisch-übelgelaunte Miesepeter da draussen gibt?

Ja – jeder hat bekanntlich sein Päckchen zu tragen – bei dem einen ist es etwas schwerer, als bei dem anderen, und es ist kein Geheimnis: Jeder Mensch hat Probleme, aber man muss auch nicht alles zum Problem machen! Wenn Du Dich also wunderst, warum Du ständig alleine bist, schlechte Laune hast, oder in Deinem Leben nichts so läuft, wie Du es Dir wünschen würdest, dann denke doch mal darüber nach, wie Du Dich anderen Menschen gegenüber verhälst. Vielleicht bist Du das Problem. Sorry – ist nicht leicht sowas direkt an den Latz geknallt zu bekommen, wo Du doch immer Recht hast und immer die anderen an allem Schuld sind – gemein von mir – aber solche Menschen wie Du, nehmen auch wenig bis gar keine Rücksicht auf die Gefühle anderer. Ist so, bleibt so und wird auch immer so sein.

Was ich an solchen Leuten auch schlimm finde? Die sind chronisch unzufrieden! Mit allem und jedem – am meisten aber mit sich selbst. Und schon wieder: Das Problem liegt meistens da, wo ihr es gar nicht vermutet: bei Euch! Kleiner Hinweis, an die Menschen da draussen, die sich nicht sicher sind, ob sie auch so eine Spezies in ihrer Umgebung haben: Miesepeter können nicht mal richtig Spaß haben! Die können höchstens Witze reißen, bevorzugt auf anderer Leute Kosten , um sich damit besser zu fühlen. Ist das nicht traurig? In Wirklichkeit können die weder sich, noch ihr Leben leiden. Eigentlich in höchstem Maße zu bemitleiden, aber auch wenn es hart klingt: geschenkt!

Warum sind Menschen neidisch auf mich? Naaaaa, ihr wollt eine Antwort???

Ich liebe dieses Leben [fast immer]! Für einen Miesepeter ist meine Person die absolute Höchststrafe!

Ich halte mich nicht immer an Grenzen, und dadurch ist mein Horizont automatisch ein Stück größer und mit mehr Inhalt gefüllt.

Ich warte mein Leben nicht ab, ich nehme es mir. Warum? Weil es MEINS ist!

Ich kann richtig traurig sein, und ich kann das zugeben! Ich muss nicht so tun, als wenn mir alles egal ist, und dann im Stillen Kämmerlein alleine heulen, bloß damit mich meine Umwelt für möglichst cool hält.

Ich kann mich selbst über kleine Dinge richtig freuen, und finde es schön andere Menschen damit anzustecken.

Ich bin mutig, weil ich mich damit selber herausfordere.

Ich kann Leute einfach nicht ernst nehmen, die mit einer selbstgebastelten Moralkeule durch die Gegend laufen, und ich mache es auch nicht.

Ich kann ein totaler Hasenfuß sein, wenn ich mal einen schlechten Tag habe – aber auch damit kann ich leben, denn auch im Polly-Pocket-Land muss es mal regnen.

Ich bin der größte Magnet für das Chaos. Egal wo ich mich verstecke – es findet mich, und wenn nicht? Dann suche ich es, um ihm die Zunge rauszustrecken.

Ich bin Spießer und Punk in einer Person und lasse mich von niemanden in eine Schublade stecken.

Ich kann mich aufrichtig für andere Menschen freuen, und ich kann das auch zeigen.

Ich könnte alles und jeden lieb haben, und es dabei auch ehrlich meinen.

Ich bin also ganz normal, manchmal verrückt, kindisch, durchgedreht, anhänglich, verschmust, liebesbedürftig und chaotisch. Alles Eigenschaften, die jeder Mensch in seiner DNA hat, also: Kein Grund neidisch auf mich zu sein! Kein Grund, um Deine miese Laune an mir auszulassen!

Ach ja: Das Gegenteil von durstig heißt sitt. Einen Zustand, den ich im Leben bitte nie erreichen möchte. Ich behalte mir meinen Durst auf das Leben. In diesem Sinne: Prost & schönen Start in die neue Woche!

Wir sind nicht das, was die Leute von uns erwarten, oder so wie sie sich uns wünschen. Wir sind, wer wir zu sein beschlossen haben. Den anderen die Schuld zu geben ist immer einfach. Damit kannst du dein ganzes Leben zubringen, aber letztlich bist du allein für deine Erfolge oder deine Niederlagen verantwortlich. – Paulo Coelho, Aleph