Wer trifft die Entscheidungen in Deinem Leben?

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Falls ihr Euch gleich fragt, ob ich jetzt völlig meinen Verstand verloren habe: Nein – nicht mehr als sonst auch. Die folgende Geschichte habe ich in der Happinezz gelesen, die mir ja betreits vor einiger Zeit bescheinigt hat, dass eine alchemistische Liebesgöttin in mir schlummert, also kann es ja auch nicht mehr wirklich schlimmer werden 🙂

Wusstet ihr, dass ihr nichts wirklich selbst entscheidet? Wie das funktionieren soll ist recht simpel zusammenzufassen: Euer Unterbewusstsein trifft jede Entscheidung für Euch. Klingt erstmal komisch, aber wenn man sich damit mal kurz beschäftigt, dann bedeutet das im Umkehrschluss, das unser Gehirn bei diesem Vorgang absolut passiv ist, denn diese „Prozesse“ wie Denken, Handeln und Fühlen kommen erst viel später in unseren Köpfchen an, dann ist die Entscheidung längst gefallen. Unser Unterbewusstsein hat schon entschieden, wie wir fühlen und was wir denken sollen. Klingt irgendwie recht abgefahren? Fand ich auch. Aber immerhin ist sich die Wissenschaft darüber einig, dass es stimmt, was der Herr Freud damals bereits festgestellt hat, obwohl man sich darüber lange uneinig war.

Freud, der sich ja sehr intensiv mit der Traumdeutung beschäftigt hat, war sich sicher, dass unser Unterbewusstsein unsere Träume gestaltet, und uns weit aus mehr damit mitteilt, als uns vermutlich bewusst ist. Ganz grob zusammengefasst hat unser „ich“  kein Interesse an  falschen bzw. schlechten Entscheidungen, deswegen verdrängen wir diese oft ins Unterbewusstsein, und ausgerechnet diese werden uns in unseren Träumen wieder aufs Brot geschmiert. Nett, oder? 🙂 Aber Alpträume sollen uns auf keinen Fall ärgern, sondern uns helfen mit ungeliebten Situationen besser umzugehen.

Das Unterbewusstsein sein schickt uns also Bilder, die wir im Schlaf verarbeiten, nur leider sind diese Bilder futsch sobald wir die Augen öffnen. Ihr kennt das sicher auch. Ihr wacht auf und wisst noch ganz genau, dass ihr einen Traum hattet. Ihr könnt euch auch noch an den Traum erinnern. 20 Minuten später, wenn der erste Kaffee in Euch reinläuft, ist die Erinnerung an den Traum plötzlich weg. Ausgelöscht! Wenn man „Herr in seinem Haus“ sein möchte, sollte man sich echt mal einen Zettel und Papier neben das Bett legen und einfach nach dem Aufwachen kurz notieren, was man geträumt hat, so hat man auch später noch Gelegenheit sich damit mal genauer auseinander zu setzen. Ihr solltet aber nicht den Fehler machen, anderen von Euren Träumen zu erzählen, wie ich das vor einiger Zeit gemacht habe.

Ich telefonierte mit meiner Mutter und berichtete ihr davon, dass ich von unzähligen Spinnen geträumt habe. Randoom Fact: ICH HASSE SPINNEN! Schlimmer als der Traum, war allerdings nur, dass meine Mutter ein Traumdeutungsbuch aus dem Regal zog,  um mir dann vorzulesen, dass ich  entweder sexuell frustriert sei, oder aber einen super Orgasmus hatte. Glaubt mir: Beides keine Themen, über die man gerne mit seiner Mutter redet….

Was mich an dem Artikel aber noch mehr umgehauen hat, war ein Test, den man machen sollte. Dazu soll man eine Hand auf eine Tischplatte legen und sich einen Moment konzentrieren. Dann soll man sich ganz bewusst an sein Unterbewusst wenden und ihm eine Frage stellen, auf die die Antwort „ja“ ist. Das Unterbewusstsein soll einem dann ein Zeichen geben. Jetzt guckt doch bitte nicht so verstört….Habt ihr eine Antwort erhalten, soll man das ebenso mit „nein“ machen. Bekommt ihr für „ja“ und „nein“ ein eindeutiges Zeichen, könnt ihr im Leben jede Entscheidung treffen, mit dem Euer „ich“ überfordert ist.

Ganz im Ernst? Das kann funktionieren, allerdings ist mein Unterbewusstsein ebenso eine Diva wie mein Bewusstsein – ich habe nur eine Antwort auf meine „Ja-Frage“ bekommen, und um ehrlich zu sein, fand ich das schon ziemlich spooky. Ich bleibe dann wohl erstmal bei Stift und Zettel, um mit mir zu kommunizieren, denn ich finde mein Unterbewusstsein macht ohnehin einen guten Job.

Und auch laut Freud ist bei mir noch nicht jede Hoffnung verloren:

Erwachsen ist man, wenn man das vereinen kann: lieben, arbeiten, genießen.

Ich wünsche Euren „ichs“ einen schönen Dienstag!

 

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5 Gedanken zu “Wer trifft die Entscheidungen in Deinem Leben?

  1. Alleine die Überschrift… schon Denkpotential 🙂 DANKE

    Ich gehöre ja zu den Menschen die an Schicksal glauben, daher ist eh alles im Leben vorbestimmt und seinen Grund das es passiert

  2. Hallo Peppa
    du kennst mich schon lange und weißt eben, dass ich der absolute Kopfmensch bin, wenn ich auch manchmal versuche dies zu verdrängen.
    Meine Oma sagte immer:: „schlechte Träume soll man weitererzählen, dann werden sie nicht wahr. Gute hingegen soll man für sich behalten“
    Von gestern auf heute hatte ich einen wunderschönen Traum, aber ich behalte ihn natürlich für mich 🙂
    LG Peppa
    PS: einmal Diva – immer Diva 😉

    • Hallo Sadie,

      das stimmt 🙂 Ich kann mich tatsächlich nur ganz selten an Träume länger erinnern. So war es auch heute wieder. Beim Aufwachen wusste ich es noch, aber bei der ersten Tasse Kaffee hatte ich es vergessen. Immerhin ist mir der Artikel dann wieder eingefallen. 🙂
      PS: Damit hast Du völlig recht, und das ist auch gut so 😉
      Hab einen schönen Tag!

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