You can’t always get what you want vs. myoklonisches Zucken

Ich könnte natürlich jetzt so tun, als wenn ich wieder die lustige Peppa von neben an bin, dass ist aber leider noch immer nicht der Fall. Wer also extrem allergisch auf Emo-Gedöns reagiert, der sollte an dieser Stelle am besten direkt das kleine x in der Rechten oberen Ecke klicken, und sich meinen heutigen Erguss ersparen 🙂 Nett von mir, dass ich vorwarnen kann, oder? Finde ich auch.

Bäääääääääääääh! So, nun könnte der heutige Post auch schon zu Ende sein, denn eigentlich habe ich alles gesagt. OK, für meine Verhältnisse sehr knapp, aber sehr gut auf den Punkt gebracht. Vielleicht zeigt Twitter nach 5 Mnaten endgültig seine Wirkung und bald werde ich gar nicht mehr in der Lage sein, mehr als 140 Zeichen am Stück zu schreiben. Nein, ich denke eher nicht. Dazu drücke ich mich einfach zu gerne aus, aber vielleicht ist das eine gute Erklärung für die ganzen Männer, die sich dort tummeln, die halten sich von Natur aus ja auch eher kurz. (oh ein Wortspiel – es besteht doch noch Grund zur Hoffnung für mich)

Also nichts im Leben passiert ohne einen Grund? Oder lasst es mich so sagen: Alles kommt, wie es kommen soll. Ich habe Stress mit Aphrodite. Klingt komisch, ist aber so. Sie will nämlich einfach weitermachen. Hüpfen, lachen und springen. Mir ist aber nicht danach. Jetzt schmollen wir beide. Kennt ihr dieses Zucken, dass man manchmal bekommt, kurz bevor man einschläft, und von dem man kurz wieder wach wird? Wisst ihr warum man dieses Zucken bekommt? Das Gehirn denkt, dass man stirbt und schickt deswegen ein Signal durch den Körper. Ich sterbe natürlich nicht, und ich schlafe auch ganz ok, aber die eine Hälfte von mir will einfach, dass es jetzt langsam mal wieder gut ist, auf der anderen Seite aber eben auch nicht.

Ich habe vor einiger Zeit mal einen Text gelesen, der sich mit dem Butterflyeffect befasst hat. Ist euch der Name ein Begriff? Er besagt, dass kleine Abweichungen langfristig ein System vollständig und unvorhersagbar verändern können. Nehmen wir mal an, dass ich das System bin, und ich habe eine kleine Abweichung hinter mir. Die kleine Abweichung beschreibt es irgendwie treffend, so müsste ich es nämlich eigentlich sehen. Wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, aber im Moment ist eben nur eine Hälfte ehrlich.  Und an dieser Stelle noch ein *wääääääh*, denn auch die ehrlichste Wahrheit erwächst aus einer Lüge. Klingt das für euch unlogisch? Tut mir Leid, für mich ergibt das einen Sinn.

Immerhin ergibt endlich mal wieder etwas Sinn. Vielleicht ist es doch so, dass mir als Dramaqueen ein wenig Chaos dabei hilft mich wieder in die Spur zu bringen. Was ich allerdings wirklich brauche, ist meine Arbeit. Ja! Ich bin froh, dass mein Urlaub vorbei ist. Ich habe riesengroße Lust mich morgen früh darüber aufzuregen, dass ich 1.000 neue Mails habe, mein Kalender proppe-voll ist, weil ich mich ja 2 Wochen gegen keine Meeting-Einladungen wehren konnte, und ich freu mich auf auf saublöde Calls mit den amerikanischen Kollegen: Great question und alles was dazu gehört.

Falls ein Arzt anwesend ist. Ich brauche keine ausführliche Interpretation für myoklonisches Zucken. Wirklich nicht. Ich komm da so mit klar! Zucken hat ja ein Stück weit auch etwas von schütteln, und manchmal muss man eben etwas geschüttelt werden. Und wie hat einst ein Philosoph so trefflich gesagt?

 

You can’t always get what you want 
But if you try sometimes you might find 
You get what you need 

 

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7 Gedanken zu “You can’t always get what you want vs. myoklonisches Zucken

    • Ihhhhh… wie gemein! Und das ausgerechnet von Dir. Ich freue mich sonst NIE darüber, dass mein Urlaub vorbei ist, aber in diesem bestimmten Fall, freue ich mich schon. Ich habe zuviel nachgedacht in den letzten 2 Wochen, als das man es noch als erholsam ansehen könnte. 🙂 Ich werde mich morgen gegen 11 melden, und mache Meldung, ob ich meine Aussage bereue!

  1. Gehst du bitte nochmal auf das Zucken ein das finde ich interessant 😉 hi hi hi… Aber mal ehrlich, ich hab mich immer gefragt ob das auch anderen Menschen so geht. Jetzt weiß ich es. Fällst du manchmal auf im Schlaf in ein Loch ohne Boden? Wenn ja bin ich zufrieden 😉

  2. Öha… was denn da im Busch… you get what you need? But is what you get always what you need at this moment?
    Nun ja… ich hoffe natürlich die Mailanzahl liegt unter 1000.
    Und hoffe Aphrodite hat auch bald wieder sich eingekriegt (die ist manchmal eh ein echtes Miststück… omg – hoffentlich liest sie das nicht…)
    Knutscha…

    • Keine Sorge, die schläft noch. Voll die Diva… die hat mich nur einmal belächelnd angesehen und hat sich wieder umgedreht. Es waren 402 Mails. Vergleichsweise niedlich. Das kenne ich auch anders. Aber ich will mich nicht beschweren, es reicht völlig. Urlaub? Ich hatte Urlaub? *irrelach*

  3. Ach Spatz, das gehört zum Leben dazu. Du hast eine neue Tür geöffnet, hast gesehen was sich dahinter verbirgt, aber du durftest nicht in das Zimmer rein. Jetzt ist diese Tür zu und dieses Verbot nagt natürlich ein bisschen an dir. Du weißt aber auch, dass dieses Zimmer nur von Erzählungen schön war, als du den ersten Blick reingeworfen hast, da warst du enttäuscht von dem was du gesehen hast. Du hattest es dir in deinem Kopf schöner vorgestellt als es in Wirklichkeit war. Wer weiß, was du noch alles in den Ecken gefunden hättest?!?!?! Du weißt, was du in und an deinem Zimmer hast und „eigentlich“ gefällt dir doch auch dein Zimmer, oder? Und ich glaub, das Zimmer ist auch noch ausbaufähig. Und notfalls wird sich auch wieder eine andere Tür öffnen. Das Leben besteht nämlich nicht nur aus 140 Zeichen 😉 Schließ heute Abend zuhause mal bewusst eine Tür :-*

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