Die alchemistische Göttin – don´t look her in the eyes!

 

Doves don´t cry

Doves don´t cry

 

Jetzt hat sie völlig den Verstand verloren? Nein, wirklich nicht. Ich hatte zwar viel Sonne, aber ich kann euch beruhigen. Und es sind auch keine Spätfolgen aufgrund zu ausschweifendem SoG Konsums. Ich habe heute gelesen, und bin auf einen Test gestoßen. Ich finde diese Persönlichkeitstests in Zeitungen in etwa so spannend wie Kettenbriefe. *wäääääh* Den letzten dieser Tests habe ich irgendwann gemacht, als ich noch die Bravo Girl (gibt es die überhaupt noch? In solchen Momenten fühle ich mich echt alt.) gelesen habe. Was habe ich heute gemacht? Ich habe mir einen Stift geholt. Tja – ich bin immer wieder für eine Überraschung gut!

13 Fragen später stand fest, welche der 7 Göttinnen der griechischen Mythologie in mir schlummert. Lacht ruhig laut, das macht nichts. Ich verspreche ich, dass ich lauter gelacht habe. So! Ergebnis? Kommt:

Jede Frau, die einmal verliebt war, kennt Aphrodites euphorische Art der Wahrnehmung: ihre Kraft, ganz und gar im Moment aufzugehen. Ihre Energie, ihre Leidenschaft und ihren unbändigen Drang zum Unbekannten. Ok! Bis hierher könnte es auch so ein Hörzu Horoskop sein, aber schauen wir mal weiter.

Arbeit: Sie liebt die Abwechslung und Intensität. Sie kann in Dingen aufgehen, hat aber den emotionalen Abstand, um eine Sache objektiv betrachten zu können. Kommunikation ist für sie wichtig. Da habe ich auch gelacht, und an meinen gestrigen Post gedacht: Ja, stimmt auch. Und weiter?

Sie hat die Fähigkeit, Schönheit zu entdecken und in alles, was sie sieht, ein wenig verliebt zu sein. Sie steht auf kreative, komplizierte, unstete und emotionale Männer. Sie verliebt sich schnell, ist andererseits aber auch schnell gelangweilt. Oh – kommt auch hin!

Nun zu meiner Lieblingsstelle: Sie ist schwer einzuschätzen, narzisstisch und chaotisch! WORD! Soll ich euch etwas verraten? Ich bin eine Aphrodite! Lebt damit 😉 Ich werde es auch, allerdings habe ich noch ein paar andere Dinge nachgedacht. Ich bin ja ein großer Paul Coelho Fan. Ich habe den Alchimisten gelesen und geliebt, seitdem war es um mich geschehen (Da seht ihr es. Ich habe mich sogar in Paul Coelho ein wenig verliebt, zumindestens die Aphrodite in mir) Da dieser Test mich jetzt für immer als alchemistische Göttin abgestempelt hat, ist mir sein Buch „Aleph“ in den Sinn gekommen:

Unser Leben ist eine einzige Reise. Die Landschaft verändert sich, die Menschen verändern sich. Unsere Bedürfnisse wandeln sich. Aber der Zug fährt immer weiter. Das Leben ist dieser Zug, nicht der Bahnhof.

Ich habe das in letzer Zeit aus den Augen verloren. Das ist auch nicht weiter schlimm. Ich bin weit entfernt davon perfekt zu sein. Das will ich auch gar nicht sein, aber eigentlich besteht das Leben gar nicht aus so vielen Augenblicken, sondern immer nur aus dem „Jetzt“! Was auch in meinem Leben geschieht, oder geschehen mag, eines ist gewiss: Es ist immer „Jetzt“! Das ist die einzige Konstante die wir in unserem Leben haben, und es könnte wirklich schlimmer sein, als damit zu leben, oder?

Ich denke gerne und viel, aber manche Gedanken sollte man bewusst loslassen. Gedanken die einem nicht gut tun, bringen nichts voran. Erinnerungen an schmerzhafte Erfahrungen sollte man bewusst hinter sich lassen. Nein, ich habe wirklich keinen Sonnenstich. Ich versuche es mal mit einem Beispiel. Ich nehme ein Feuerzeug in die Hand und halte es fest. Dann öffne ich die Hand. Es fällt deswegen ja nicht runter, und geht verloren, sondern ich habe es losgelassen und kann es noch immer verwenden, wann immer ich das möchte. Ja, das war ein bildliches Beispiel, aber ich denke es ist klar, worauf ich hinaus möchte.

Bevor ihr mich gleich in ein buddhistisches Kloster stecken wollt, wo ich dann tagelang auf eine weiße Wand starren muss (die machen das wirklich), verziehe ich mich wieder und nehme die letzten Sonnenstrahlen mit!

Als ich und mein neu erworbenes Göttindasein heute so den Blick im Garten umhergleiten ließen, entdeckten wir eine Taube, die auf den Stufen des Wasserfalls beim Teich saß. Foto habe ich natürlich nicht so schnell machen können, obwohl ich heute wesentlich schneller geschaltet habe, als gestern. Als Zeichen wie herrlich bescheuert ich sein kann, habe ich mich dann auf eine Stufe gesetzt und den Teich fotografiert. Nein: Ich mache mir schon lange keine Gedanken mehr, was unsere Nachbarn über mich denken. Warum Taube? Sie steht sinnbildlich für die Aphrodite 🙂

*gurrgurr* (Ich habe es im Moment anscheinend mit Vögeln. Ja – ihr dürft diese Steilvorlage gerne nutzen)

göttlich-schönes Wochenende wünsche ich EUCH!

 

 

 

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16 Gedanken zu “Die alchemistische Göttin – don´t look her in the eyes!

  1. Ach du Göttin,
    Ich frage mich gerade, ich meine weil du mit Coelho auf Du und Du bist, ob er nicht auch zu lange in der Sonne weilt.
    LG und ein göttliches WE.
    Sadie

    • 😀 Ich werde ihn bei Gelegenheit fragen. Normalerweise meldet er sich abends immer so gegen 8. Dann plaudern wir etwas über unseren Tag, und danach liefere ich ihm ein paar gute Ideen für seine Texte, im Umgang für mehr Ruhe und Gelassenheit 😀 Ach Sadie *haha* Dankeschön 🙂 Liebe Grüße Peppa

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