The 20 Million Dollar Baby

Nein – keine Sorge. Es geht mir gut! Ausserordentlich gut. Einen Sonnenstich habe ich auch nicht, in Anbetracht dieses recht herbstlich anmutenden Wetters, auch kein Wunder…..allerdings habe ich grade ein schönes Kompliment von dem lieben Guinness bekommen, und deswegen wollte ich mich mit einem Blogeintrag revanchieren.

Ihr kennt mich ja. Wir lesen also alle schön mit einem Augenzwinkern, ok? Peppa hat im Lotto gewonnen (hierbei lassen wir mal ausser Acht, dass ich gar kein Lotto spiele, aber es ist ja eh nur eine kleine Geschichte) 20 Millionen (ich entscheide mich für € anstatt $) von einem Tag auf den anderen. Was würde ich also machen?

Ich würde in ein anderes Land ziehen. Da sollte es bitte immer schön warm sein. Und ich hätte gerne eine Penthouse-Stadtwohnung. So eine ultra moderen – mit Aufzug, der direkt in der Wohnung hält, und einen Ausblick über die ganze Stadt hat, dank der eine riesige Fensterfront – aus diesem besonderen Glas – durch das man zwar nach draussen sehen kann, aber von draussen nicht in das Innere der Wohnung. Alles wäre nur in weiß, schwarz und grau gehalten, und im Wohnzimmer würde ein riesiger Buddha aus Stein stehen. Überall in der Wohnung wären große, schwere Kerzen verteilt.(Ich gleite zu sehr in Herrn Grey´s Wohnung, oder? Obwohl: Der hatte keinen Buddha!!!) Und einen offenen Kamin, der auf Knopfdruck angeht.

Ich würde zusammen mit einer Freundin eine beliebte Szenekneipe besitzen, die direkt am Wasser liegt. Dort würden wir so viel arbeiten, wie es uns Spaß macht, und so viel, wie nötig ist, um sie gut am laufen zu halten. Abends würde ich auf einem der riesigigen weißen Sofas sitzen mit einem Glas kühlem Pinot Grigio und würde Dir erzählen wie mein Tag war, bevor ich meinen Kopf auf Deinen Schoss lege und mir anhöre, wie Dein Tag war. Das ist die Art von Luxus, die unbezahlbar bleibt, egal wieviele Millionen ich besitzen würde)

Am Samstag und Sonntag kümmert sich das Personal alleine um die Bar, und ich verbringe diese 2 Tage am liebsten in dem kleinen Haus, weit weg von der Stadt. Das Haus hat einen riesigen Garten, und einen wunderschön-gemütlich angelegten Loungebereich. Hier kann man wunderbar nachts auf dem Rücken liegen und in die Sterne schauen. (Das kann ich in der Tat stundenlang – es ist mir egal, dass ich dafür immer belächelt werde) Das Haus liegt direkt am Strand (Ja, erwischt. Jetzt bin ich bei der Feind in meinem Bett, aber der hatte keinen Garten! *ätsch*) Und hier würde es nur Dich und mich und unendlich viel Zeit für uns geben.

Zusammenfassend wäre eine 20 Millionen Peppa, eigentlich noch immer sie selbst, mit einer größeren Schuhsammlung, aber am Ende kommt es ja auch immer darauf an, dass das Herz glücklich ist, und dass wird man auch mit Geld niemals erreichen können.

Da ich Rücksicht auf euch nehme, erspare ich euch die Gedanken, die ich während des Schreibens noch bei dem ein oder anderen Detail von „Crossfire“ und noch sehr viel mehr aus den „Brücken am Fluss“  enthalten hätte.

Darüberhinaus habe ich heute noch ein sehr schönes Kompliment erhalten. Ich verrate es euch ausnahmsweise, weil es irgendwie zum Blogeintrag passt:

„Deine Sonne erhellt mein Gemüt.“

Und solche Sätze sind einfach unbezahlbar, machen auch ohne 20 Millionen glücklich und zaubern ein Lächeln in mein Gesicht.

Habt einen schönen Dienstag.

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20 Gedanken zu “The 20 Million Dollar Baby

  1. Sehr schön. Ich überlege schon die ganze Zeit, ob ich jetzt die Realist oder die Träumer Antwort geben soll. Ich fange einmal mit dem Realist an:

    Warum willst Du weg ziehen? Alle Deine Freunde leben doch hier. Die könnten Dich nur wenige Wochen besuchen, da sie arbeiten müssen.

    Warum willst Du die Kneipe besitzen? Du hast doch ausreichend Kohle. Sei doch lieber der Stammgast für den immer Dein Lieblingsplatz frei gehalten wird. Viel weniger Stress. Wenn es Dein Laden ist, musst Du permanent hinterher sein, dass Dich nicht jemand verar….. will. Kennst Du das Buch „Ein Mann, ein Wort“? Darin wird erklärt wie man eine 747 landet, falls einmal Pilot und Co-Pilot ausfallen. Darin wird auch erklärt wie man eine Kneipe aufmacht. Hinweis Nr. 1: Machen Sie es nicht. Hinweis Nr. 2: Machen Sie es nicht.

    Warum willst Du erst Abends den Kopf in den Schoß legen, wenn es für Dich der größte Luxus ist?

    Ich träumwandel jetzt Deinen Eintrag einfach mal ab.
    Du bleibst in Deutschland wohnen, hast aber aufgrund der finanziellen Unabhängigkeit die Möglichkeit 100 Tage Urlaub zu haben. Deine Villa am Strand ist nur 2h von Deinem deutschen Heim entfernt und so kannst Du Dich bereits Donnerstags auf den Weg machen. In Deiner Lieblingskneipe gibt es den „Tavola di Peppa“, der nur für Dich frei gehalten wird. Deine Villa am Strand ist nur das Haupthaus eines Ensemble, in dem Deine Freunde Dich besuchen und wohnen können.

    • Ich habe Dir heute noch nicht gesagt, dass ich Dich für Deine Kommentare liebe, oder? Also: Ich liebe Dich für Deine Kommentare!

      Ich werde mich ebenfalls kurz zu beiden Antworten äußern:

      1.) Realist: Ich brauche Action bei der Arbeit. Wenn ich die nicht habe, verfalle ich in eine ganz träge Stimmung, die ich nicht leiden kann. Deswegen mag ich Kneipen und Bars. Die sind hektisch, laut und abwechslungsreich. Eingentlich ein klein wenig wie ich, wenn ich darüber so nachdenke 🙂
      Ich glaube das Buch sollte ich dringend lesen!

      2.) Traum

      Die Antwort gefällt mir auch sehr gut. Alleine die 100 Tage Urlaub, lassen mich schon anfangen von Sonne, Strand und Meer zu träumen. Wenn ich mich für ein Szenario entschieden habe, werde ich Dich auf jeden Fall einladen 🙂

      Wenn man mal eine gewisse Zeit im Ausland gelebt hat, weiß man, dass nichts so weit weg ist, wie es einem erscheint. Vor allem nicht Menschen, von denen man denkt, sie würden einem Nahe stehen. Manchmal merkt man nur durch einen drastischen Schritt, was gut, schlecht, nah und fern ist. Das gilt auch für die Menschen.

      • Das Buch gibt es auch für Frauen. Eine Frau, ein Buch und für Paare. Letzteres habe ich noch nicht gelesen. Das für Frauen habe ich gelesen. War ebenfalls sehr hilfreich.

      • Meine Frau hatte es geschenkt bekommen und da habe ich es gelesen. Ist schon einige Zeit her, so dass ich mich nicht mehr an Details erinnere, aber es hat mir gefallen. Ich schaue, ob ich ein Inhaltsverzeichnis online finde.

      • Du liest also auch alles, was bei 3 nicht auf dem Baum ist? Das kenne ich. Deswegen liebe ich im Urlaub auch die Bücherregale in den Hotels. Im letzten Urlaub hatte ich 6 Bücher dabei (zum Glück besitze ich jetzt einen ebook reader, auch wenn ich mich lange dagegen gewehrt habe), die leider sehr schnell ausgelesen waren. Dann habe ich mal einen Blick in das Regal geworfen, wo die Leute ihre Bücher lassen, die sie nicht wieder mit nach Hause nehmen wollen. Ich war erstaunt. Ich habe einige sehr gute Bücher aus diesem Regal gelesen, die ich mir unter „normalen“ Umständen wohl nie gekauft hätte.
        Lass es mich bitte wissen, wenn Deine Suche erfolgreich war! Ich wünsche Dir einen schönen Start in Deinen Tag! LG Peppa

      • Bücher in Hotels sind ein Traum. Ich habe da auch schon Schätze entdeckt, die ich mir nie gekauft hätte. Allerdings auch Langweiler. Ich liebe Bibliotheken. Sollte ich jemals ein eigenes Bau planen, dann würde da eine Bibliothek reinkommen.

        Habe eine Inhaltsverzeichnis gefunden. Allerding nur ab S. 179. Ich schaue heute Abend in das Buch. Hast Du es gelesen?

        Dir auch einen schönen Tag.

      • Ich habe es noch nicht gelesen. Ich hoffe nämlich darauf, dass Du mir das beste daraus erzählen wirst, und wenn mir das Buch irgendwann mal in die Hände fälllt, kann ich dann daran denken, woher ich es kenne und selber nachlesen 🙂

      • Es sind lustige Geschichten zu Dingen, die man bzw. Frau können sollte. Dafür wurden Experten befragt. Wie immer sind manchen Hinweise wertvoller als andere. Manche Dinge sind für ein „normales“ Leben relevant. Andere Dinge braucht man wahrscheinlich nie im ganzen Leben. Man kann das Buch bis zum Ende durchlesen, aber ich würde eher empfehlen es dosiert zu lesen und nur wenige Hinweise pro Tag.

  2. Oh, oh. Dann müssen wir uns zusammen tun. Die Wohnung ist dann in St. Petersburg, Florida, und das Haus auf meiner Insel in der Nähe. Wir bräuchten noch einen Hubschrauber, um ab und zu auch mal in die Metropolen dieser Welt reisen zu können, wo ein bisschen mehr Action ist.

    Also… ganz ehrlich. Ich brauche gar keine 20 Mio. Ich hab eigentlich schon ziemlich viel von dem, was ich mir erträume. Kannst ja mal vorbeikommen 😉

    • Das war schon die zweite Einladung an einem Tag. Mach so weiter und Ted wird nicht mehr viel von Dir haben, weil ich Dich total vereinnahmen werde. 🙂
      Mit Deinen Vorschlägen könnte ich durchaus leben. 😉

      • Vielleicht könnte ich Dich ja für Teds besten Freund Ralph begeistern? Ein sehr charmanter, absolut geistreicher, lustiger Typ. Da Ted immer Angst hat, ich könnte mit ihm durchbrennen, würden wir damit 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen. Einziges Problem: Ralph macht sehr erfolgreich Death Metal-Musik, und so sieht er auch aus… muss man drauf stehen 😉

      • Ann 🙂 Das wird ja immer besser! Ich versuche mal mich so auszudrücken, dass nur Du es verstehst, ok?
        Ich muss mich zuerst um Eier und Küken kümmern, dann reden wir weiter 😉

  3. Ich will keine Kneipe. 😦 Ein Café sollte es doch werden. Oder hast du mit wem anders geplant? 😦
    Die Hausmeisterstelle müssen wir aber noch neu ausschreiben. 😉
    Beruhigend, dass du dein eigenes Haus mit Grundstück haben willst. Letztens wolltest du noch bei mir ins „Haus am Meer“ einziehen und das hatte mir ja Panik verursacht.

    • Du bist so eine Eule! Echt! Mit wem sollte ich sonst einen Gastrobetrieb haben wollen. So, Problem umschrieben. Tja… der Hausmeister, Wir werden sehen, oder? Aber es findet sich bestimmt jemand, der uns 2 unter die Arme greifen möchte – da bin recht zuversichtlich! 😀
      Es macht Dir Panik? Ich bin tief getroffen. Du weißt schon, dass Dir das Nachbargrundstck gehört? Vielleicht kannst Du da besser mit leben. Panikfrei sozusagen 😉

  4. Im Moment krabbeln jede Menge Dinge durch mein Gehirn was ich mit 20 Mill. Euro machen würde? Uiuiui… da fällt mir einiges ein…
    Aber nein auf keinen Fall wegziehen.Ich glaube die Stadtwohnung wäre eher ein Häuschen am Land bei mir und als zweites Domzil so ein Strandhaus … genau dort wo man um 5 Uhr morgens aus dem Bett krabbelt nur ein paar Schritte geht und mit dem Kaffeebecher in der Hand genau dort steht wo das Meer schön die Füßknöchel umspült und man dabei Kaffee schlürft und zusieht wie die Sonne aufgeht.
    Arbeiten? Hm… Ich würde eher das tun was ich immer wollte… Kinderbücher schreiben!

    • Der Gedanke mit dem Kaffeebecher gefällt mir. Der lässt sich je nach Tageszeit auch durch ein Glas Wein und einen Sonnenuntergang eintauschen 🙂
      Sollten eine von uns die 20 Mille abräumen, können wir uns ja nochmal kurzschliessen….
      Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende, liebe Michaela!

  5. Ok ich melde mich sobald es klappt mit dem Lottoschein 😀

    Auch dir einen schönen Start in das Wochenende mit viel Freude und Spaß bei allem was du vorhast!

  6. Meine Bude würde genau so aussehen wie deine 😉 Naja fast… Ich würde alles komplett weiß lassen… Mit einem roten Sofa.

    Klar macht so ein Spruch glücklich.. 20 Mio auf dem Konto aber vielleicht manchmal doch ein bisschen glücklicher… Immerhin ist es toller heulend im Lamborghini zu sitzen als in der Straßenbahn

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