Peppa und der Bunny-Hunter

Ich mache in dieser Firma echt einen Streifen mit. Und was für einen.  Jemand Interesse an einer peinlichen Story? Immer? Also los:

Ich habe einen Kollegen, der sitzt im Büro nebenan. Dieser Kollege ist eigentlich nicht in Worte zu fassen, zumindestens fällt mir das schwer. Ich habe so einen Menschen nämlich vorher in meinem ganzen Leben noch nie kennengelernt. Damit ihr euch ein Bild machen könnt, gebe ich einfach mal an paar Details:

34 Jahre, typisches Bad-Boy-Image. Ich kenne sämtliche Einzelheiten seiner kompletten Frauengeschichten und deren sexuellen Vorlieben, vor allem weiß ich auch Dinge, die ich gar nicht wissen will und wissen wollte. Es passsiert oft, dass ich zu ihm sage: Stopp – bitte nicht noch mehr Details. ICH!! Ja, genau ich! Obwohl ich sonst bestimmt nicht zimperlich bin, und so weit weg von prüde bin, wie es nur eben geht. Er nimmt sich die Frauen, wie er da grade Lust zu hat. Der Menge an Geschichten zu urteilen, gibt es viele willige Frauen da draussen, aber egal! Ich möchte nur, dass ihr euch ein Bild machen könnt. In seinem Job ist er 1A mit *, allerdings weiß so gut wie jeder hier, dass er ein echter Bunny-Hunter ist. (Ich habe versucht das möglichst höflich auszudrücken, wie ihr vielleicht festgestellt habt.)

So, wir rufen uns jetzt nochmal kurz in Erinnerung, dass ich in einer seeeeehr großen Firma arbeite, ok? Was passiert in großen Firmen? Es wird geredet. Es wird viel geredet. Es werden Gerüchte in Umlauf gebracht, die an den Haaren herbeigezogen sind, sich aber trotzdem über Jahre halten. Hier möchte ich noch kurz anmerken, dass es dafür auch einen offiziellen Namen gibt: Flurfunk – der nicht ohne Grund seinen Ursprung in unserer Produktion findet. Eine riesige Halle voller Kerle, die im Übrigen nicht weniger (hahahaha), sondern eher viel mehr reden, als ich das von den Büroleuten mitbekomme. Ich bekomme das deswegen so gut mit, weil ich beruflich viel mit der Produktion zu tun habe, denn ein Großteil meines Teams ist ein Teil davon.

14 Uhr. Bunny-Hunter betritt  mein Büro.

„Du musst mit mir eine rauchen gehen. Ich brauche auch dringend einen Kaffee!“

„Ich muuuuuuss?“

„Ja – Du warst letzte Woche nicht da. Mein neuer Chef aus Amiland war da. Ich erzähl Dir davon!“

(Ja, er weiß was zu tun ist. Mein zweiter Name ist Neugierde)

„Dann los!“

Auf dem Weg in die Kantine, erzählt er mir dann also, wie die unterwegs auf Kundenbesuch waren, und eigentlich nach Frankfurt fliegen wollten, die Lufthansa aber gestreikt hat, und er dann kurzentschlossen, seinen Chef dazu überredet hat, mit ihm zu seinen Eltern zu fahren, die dort aus der Gegend kommen, damit die zwei nicht bis 3 Uhr nachts im Auto sitzen müssen. (Kein Mensch, den ich kenne, würde seinen obersten Amichef mit zu seinen Eltern schleppen! NIEMAND macht so etwas…er schon)

Wir betreten also die Kantine, in der zu dieser Zeit mein komplettes Team sitzt und auch sonst nur noch Werker aus der Produktion. Ich muss nicht besonders betonen, dass man eh schon schief (aber mit Augenzwinkern) angesehen wird, wenn Frau mit dem Bunny Hunter on tour ist? Ok?  Wir sind also unter wachsamen Augen bei der Kaffemaschine angekommen. Ich winke freundlich zu dem Tisch von „meinen Männern“ , während er mir garde davon erzählt, wie seine Eltern in der Haustür seinen neuen Chef begrüßen.

„Mein Vater streckt ihm die Hand aus, und begrüßt ihn sogar auf englisch.“

[er streckt mir seine Hand entgegen]

[ich gucke verwirrt, nehme die Hand aber nicht, warum soll ich einem Kollegen mit dem ich in die Kantine gehe, und schon viel längere Zeit als notwendig vor dem ollen Kaffeeautomaten stehe, auch noch die Hand geben]

[er nimmt seine Hand endlich runter]

[ich will nur noch aus der Kantine,  weg von den fragenden, lächelnden Blicken anderer und vor allem MEINER Kollegen]

Da setzt er von neuem an:

„Und meine Ma hat so gemacht.“

[Umarmung]

Und so stehe ich in der Kantine, die randvoll mit den schlimmsten Klatschkerlen gefüllt ist, und werde vom Bunny Hunter vor der Kaffeemaschine umarmt. Eines muss ich aber sagen: Es war in dieser Kantine noch nie so still wie in diesem Moment….

Ich wünsche euch einen tollen 1. Mai, und lasst euch auch mal wieder umarmen, es muss ja nicht immer ein Bunny Hunter sein.

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Little ailments & 402 problems

Ich finde es ja irgendwie herrlich, wie metaphorisch ich schreibe, und ihr in euren Kommentaren anwortet. Zucker! Wirklich! Ihr seid toll!

Wo befinden wir uns heute? Wie bereits der Lady K kurz geschrieben, die göttliche Diva ist im Bett geblieben und hat mich alleine zur Arbeit geschickt. Das ist aber auch besser so – für alle Beteiligten. Hier ist kein Platz für Divas, Göttinnen und little ailments. Kennt ihr den Augenblick, wenn ihr euer Outlook nach dem Urlaub startet, und man wie hypnotisiert auf die Inbox start, während die sich immer weiter füllt? Das ist bei mir immer der Augenblick, in dem ich mich frage? Urlaub? Ich hatte Urlaub? Verdammt – ich hatte Urlaub! Der Augenblick dauerte eine Weile! Endstand? 402! Ich hatte mit Schlimmeren gerechnet, aber für den ersten Tag reicht das auch.

Und jetzt muss ich euch enttäuschen! Ich bin in kein 11 Uhr Loch gefallen, aber wir können jetzt mutmaßen woran es liegt:

A)     An meiner Assistentin

B)      An meiner Assistentin

Mein Manager ist ja sehr auf mein Wohl bedacht. Er weiß nämlich, dass ich gute Arbeit abliefere, und er sich auf mich verlassen kann. Die Arbeit wird aber immer mehr, und deswegen durfte ich mir eine „gute Fee“ ins Boot holen. Sie ist ein Glücksgriff.  Aber heute hat sie einen schlechten Tag.

Ich musste für einen Kunden nach Dokumenten suchen und habe in meiner Liste den Ordner angelickt. (Ja, wieder eine Liste. Listen retten mein Leben) Fehlermeldung! Ok – vielleicht hat der Hyperlink eine Macke, dann gehe ich eben so in den Ordner! Schockstarre! Ordner weg. Leichter Nervenzusammenbruch, denn in diesem Ordner ist ALLES gespeichert. Sicher – irgendwie hätte die IT den über ein Backup wiederholen können, aber sowas will ich nicht an meinem ersten Tag. Ich will einfach nur arbeiten können, und mir nicht noch mehr Arbeit auf den Tisch holen, der ohnehin schon bis oben voll ist.

Gute Nachricht: Sie hatte den Ordner nur verschoben!

Schlechte Nachricht: Ich bin um 2 Jahre gealtert!

Weiter geht’s. Heute morgen ist sie auf die Idee gekommen, eine neue Kisten Wasser zu holen. Sehr fein! Auf dem Rückweg hat sie sich noch einen Kaffee in der Kantine geholt. Das bitte im Hinterkopf behalten.

Ich gehe also grade eine rauchen und werde von einem Kollegen angesprochen.

„Sag mal“

„Ja-ha“

„Deine Neue, ne?

„Was ist mir ihr?“

„Die hat heute morgen doch Wasser geholt, ne?

„Ja, habe ich mitbekommen“

„Sag ihr doch, sie sollte ihre Kaffeekanne beim nächsten Mal zu machen, wenn sie die Kanne auf die Kiste stellt.“

„Hä?“

„Die hat die Kaffeespur durchs ganze Haus gezogen, hatte etwas von Hänsel & Gretel… man kann sogar die Abdrücke vom Kasten an vor jeder Tür sehen, wo sie die Kiste abgestellt hat“

„Pruuuuuuuuuust!“

 

Wir sind zusammen zurück ins Büro gegangen. Die Spur war beachtlich! Ich sage ihr aber trotzdem nichts. Jeder hat mal einen schlechten Tag, oder? Eben!

Also, ich bin weit weg von einem 11 Uhr Loch. Ich hoffe euch geht es ähnlich. Diesen Tag, der auf der einen Seite ein Montag für mich ist, auf der anderen Seite allerdings auch schon ein Donnerstag, ist also bis jetzt gar nicht so schlecht. Wenn ich heute etwas still bin, wundert euch bitte nicht. Ich nehme mir nachher auf jeden Fall eine extra Portion Zeit, aber erst muss ich hier etwas Licht am Ende des Tunnels sehen.

Um Löcher, Türen und andere Probleme mache ich mir dann später wieder Gedanken. Ich beschäftige mich jetzt wieder mit den 402 anderen Problemen und wünsche euch einen schönen Tag!

 

 

You can’t always get what you want vs. myoklonisches Zucken

Ich könnte natürlich jetzt so tun, als wenn ich wieder die lustige Peppa von neben an bin, dass ist aber leider noch immer nicht der Fall. Wer also extrem allergisch auf Emo-Gedöns reagiert, der sollte an dieser Stelle am besten direkt das kleine x in der Rechten oberen Ecke klicken, und sich meinen heutigen Erguss ersparen 🙂 Nett von mir, dass ich vorwarnen kann, oder? Finde ich auch.

Bäääääääääääääh! So, nun könnte der heutige Post auch schon zu Ende sein, denn eigentlich habe ich alles gesagt. OK, für meine Verhältnisse sehr knapp, aber sehr gut auf den Punkt gebracht. Vielleicht zeigt Twitter nach 5 Mnaten endgültig seine Wirkung und bald werde ich gar nicht mehr in der Lage sein, mehr als 140 Zeichen am Stück zu schreiben. Nein, ich denke eher nicht. Dazu drücke ich mich einfach zu gerne aus, aber vielleicht ist das eine gute Erklärung für die ganzen Männer, die sich dort tummeln, die halten sich von Natur aus ja auch eher kurz. (oh ein Wortspiel – es besteht doch noch Grund zur Hoffnung für mich)

Also nichts im Leben passiert ohne einen Grund? Oder lasst es mich so sagen: Alles kommt, wie es kommen soll. Ich habe Stress mit Aphrodite. Klingt komisch, ist aber so. Sie will nämlich einfach weitermachen. Hüpfen, lachen und springen. Mir ist aber nicht danach. Jetzt schmollen wir beide. Kennt ihr dieses Zucken, dass man manchmal bekommt, kurz bevor man einschläft, und von dem man kurz wieder wach wird? Wisst ihr warum man dieses Zucken bekommt? Das Gehirn denkt, dass man stirbt und schickt deswegen ein Signal durch den Körper. Ich sterbe natürlich nicht, und ich schlafe auch ganz ok, aber die eine Hälfte von mir will einfach, dass es jetzt langsam mal wieder gut ist, auf der anderen Seite aber eben auch nicht.

Ich habe vor einiger Zeit mal einen Text gelesen, der sich mit dem Butterflyeffect befasst hat. Ist euch der Name ein Begriff? Er besagt, dass kleine Abweichungen langfristig ein System vollständig und unvorhersagbar verändern können. Nehmen wir mal an, dass ich das System bin, und ich habe eine kleine Abweichung hinter mir. Die kleine Abweichung beschreibt es irgendwie treffend, so müsste ich es nämlich eigentlich sehen. Wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, aber im Moment ist eben nur eine Hälfte ehrlich.  Und an dieser Stelle noch ein *wääääääh*, denn auch die ehrlichste Wahrheit erwächst aus einer Lüge. Klingt das für euch unlogisch? Tut mir Leid, für mich ergibt das einen Sinn.

Immerhin ergibt endlich mal wieder etwas Sinn. Vielleicht ist es doch so, dass mir als Dramaqueen ein wenig Chaos dabei hilft mich wieder in die Spur zu bringen. Was ich allerdings wirklich brauche, ist meine Arbeit. Ja! Ich bin froh, dass mein Urlaub vorbei ist. Ich habe riesengroße Lust mich morgen früh darüber aufzuregen, dass ich 1.000 neue Mails habe, mein Kalender proppe-voll ist, weil ich mich ja 2 Wochen gegen keine Meeting-Einladungen wehren konnte, und ich freu mich auf auf saublöde Calls mit den amerikanischen Kollegen: Great question und alles was dazu gehört.

Falls ein Arzt anwesend ist. Ich brauche keine ausführliche Interpretation für myoklonisches Zucken. Wirklich nicht. Ich komm da so mit klar! Zucken hat ja ein Stück weit auch etwas von schütteln, und manchmal muss man eben etwas geschüttelt werden. Und wie hat einst ein Philosoph so trefflich gesagt?

 

You can’t always get what you want 
But if you try sometimes you might find 
You get what you need 

 

Thoughts on a rainy day

Das ist so der typische Sonntag heute. Die Pforten sind offen und es regnet seitdem ich das Bett verlassen habe. Hin und wieder darf es so einen Sonntag geben. Und was macht man an solchen Sonntagen? Ich habe einen Film gesehen, der mir ans Herz gelegt wurde. ACHTUNG LEUTE!!! Ich (!!!!) habe einen französischen (!!!!) Film gesehen! Willkommen bei den Schtis. Trotz meiner wirklich sehr schlimmen Frankreich-Phobie, muss ich sagen, dass der Film mir gefallen hat, ja – ich gebe es zu. Ich musste auch lachen. Ja, ok! Ich musste sogar oft lachen. Viel wichtiger ist aber wohl, dass ich verstanden habe, warum ich mir den Film mal ansehen sollte.

Wenn man denkt, dass etwas wirklich ganz schlimm und schlecht ist, dann ist die Chance, dass etwas wirklich auch schlimm und schrecklich wird, um einiges höher, als wenn man positiv an die Sache ran geht. Manchmal muss man sich auch erst von einander entfernen, um danach wieder zueinander finden zu können. Manchmal ist das eben so. Das ist in Filmen natürlich leicht. Auch hier gab es ein Happy End… aber in der Wirklichkeit? Im echten Leben? Im echten Leben enden die Dinge oft nicht so, wie wir uns das vorstellen. Manchmal enden die Dinge sogar ganz unvorstellbar. Wie ich das meine?

Bei mir ist das so. Peppa lernt Menschen kennen und beobachtet einige Zeit. Reaktionen, Aussagen, manchmal provoziere ich auch, um gucken zu können, wie weit ich bei einem Menschen gehen kann. Das meine ich gar nicht so negativ, wie es sich jetzt vermutlich anhören wird. Nach einer gewissen Zeit, habe ich mir dann mein Bild über den Menschen gemacht. Das Problem an der Sache? Es ist nur MEIN Bild, und entspricht gar nicht unbedingt der Wirklichkeit. Warum? Weil uns Menschen immer nur das sagen, was sie uns sagen wollen und weil Menschen auch viel sagen, was sie gar nicht so meinen. Letzteres ist eigentlich ausschlaggebend. Entweder man verlässt sich darauf, was man gesagt bekommt, oder man bleibt ein Zweifler oder Skeptiker.

Ich bin schon oft mit MEINEM Bild gegen eine Wand gerannt. Aber soll ich mich jetzt ändern, und aufhören offen und positiv auf andere Menschen zu zugehen? Ich denke nicht. Ich scheine wirklich eine Extrarunde gedreht zu haben, als mein Vertrauenskonto befüllt worden ist. Aber das macht mich irgendwie aus. Wer viel gibt, kann viel verlieren, aber wer nichts gibt, kann gar nichts gewinnen.

Ich bleibe also bescheuert, traurig, fröhlich, offen, herzlich, nachdenklich, spontan. Ich lasse Menschen in mein Leben, in mein Herz. Die Aphrodite in mir, hat es aufgrund ihrer griechischen Wurzeln mit Platon versucht, der ging nämlich davon aus, dass Mann und Frau früher vereint waren – als ein Wesen mit vier Gliedmaßen und zwei Köpfen. [Nicht auszudenken!!] Wir sind jetzt einer Meinung.

An die Leser, die es mit den folgenden Suchbegriffen auf meinen Blog „geschafft“ haben: Glückwunsch! Vielleicht konntet ihr zumindestens etwas „mitnehmen“ und Gelnägel sind nicht mehr so mein Ding, ich habe aber noch diese UV-Lampe im Schrank. Interesse?

 

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I wanna Sex you up or the Blacklist Part2

Wir hatten doch vor ein paar Tagen über Listen geredet. Ella hat es in die Tat umgesetzt! Und ich habe mich köstlich amüsiert. Ich bin schwer versucht, den Eintrag aus meinem alten Blog „The Black List“ hier zu posten. Denk, denk, denk… Nein. Alter Blog ist Geschichte. Allerdings nehme ich das mal zum Anlass, mich dazu in etwas anderer Form mit einzubringen. Wandeln wir die Black List ab, und machen sie neu:

Der Engländer

Verheiratet, 2 Kinder. Ich war jung. 22 Jahre und neugierig auf das Leben. Der Mann hat mich gereizt. Ich wollte ihn einfach haben. Wo ich ihn kennengelernt habe? Er war mein „Lehrer“ auf einem Business-English-Kurs. Was soll ich sagen. Der Sex war Weltklasse, die Affäre dauerte 1.5 Jahre. Allerdings muss ich hier anmerken: Engländer insbesondere dieser hatten einen echten Knall. Warum? Kontrollfreak. Ich musste ständig innerhalb von Minuten parat sein. War ich das nicht, gab es eine SMS Flut. Wo bist Du? Wer ist bei Dir? Schrecklich. Ich habe die Sache dann beendet, als ich es bzw. ihn einfach über hatte.

Der Türke

Das war bisher eigentlich das schrägste Ding. Es war weder geplant, noch wirklich gewollt. Das war wirklich ein Zauber und ein Knistern. Und ich bin so froh über dieses so klischeebehaftete Ereignis, am Strand. Ich bin bis heute auch noch sehr dankbar, dass wir in diesem muslimischen Land nicht erwischt wurden. Und ich finde es nach wie vor schön, dass wir über Jahre einen sehr freundschaftlichen Kontakt gepflegt haben. Ach so.. sorry. Fast das wichtigste Detail vergessen. Wie die Qualität war? Gut. Es war wirklich gut! Ich stehe sonst GAR NICHT auf ONS. Gar nicht. Sex wird eigentlich nur dann gut, wenn man sich kennt, vertraut und aufeinander eingehen kann. Ich bleibe bei dieser Meinung. Außer mir ist die Qualität egal….das ist bei mir berufsbedingt irgendwie schon ausgeschlossen 🙂

Der Ungare

Och Mensch. Da war ich leider viel zu jung für Sex. Aber ich darf euch verraten: Die können richtig, richtig gut küssen. Mein Vater fand das weniger komisch. Aber in diesen 3 Wochen Sommerurlaub am Plattensee habe ich eine Menge geküsst. An vielen verschiedenen Orten. Und das ist der Beweis: man muss nicht eine Sprache sprechen, um sich miteinander gut beschäftigen zu können!

Der Ostfriese

Bestnote!! Vielleicht liegt es an meiner Verbundenheit zur Heimat, denn zu dieser Zeit habe ich schon gar nicht mehr in meiner Heimatstadt gelebt. Diesen Mann habe ich in der Ausbildung kennengelernt. Und ja – in den Mann war ich echt verschossen. Groß, dunkler Lockenkopf und wunderschöne braune Augen. Diese Geschichte war kurz und leidenschaftlich. Sagen wir es so, überall, sehr leidenschaftlich und nur ein einziges Mal in einem Bett. Trotzdem… da kam wohl die Aphrodite durch. Ich hatte irgendwann keine Lust mehr. Ich war zu dem Zeitpunkt Single – er in einer Beziehung. Es war ein schönes Intermezzo in einer wirklich wilden Phase von mir.

Die Deutschen

Also gezählt habe ich mal! Das hat wohl jede Frau, aber ich verzichte darauf, das hier öffentlich zu machen. Soooooo ins Detail müssen wir dann ja doch nicht gehen, oder? Und was sage ich jetzt zur Qualität der deutschen Männer? Da gibt es die „ich hoffe er ist gleich fertig“ bis „oh, ich will nochmal“.  Ich hoffe er ist gleich fertig, war der typische Muskelprotz. 220 Volt und oben brennt die Lampe nicht. Nicht besonders toll. Frau sollte ja annehmen, dass dieser Typ Mann es so richtig drauf hat, immerhin macht er jeden Tag Ausdauer und Kraftsport… wahrscheinlich ist aber genau das sein Problem. Es war irgendwie *gääähn* … selbst bei dem Gedanken daran, werde ich müde…Deswegen nehmen wir ein gutes Beispiel, um die Männer in unserem Land besonders gut dastehen (schmunzel) zu lassen. Der Mann war eigentlich nur ein Kumpel. Auf einer Kneipentour wurde aus einem harmlosen Kuss, ein etwas längerer Kuss und aufgewacht bin ich dann in seinem Bett. Der Sex war wirklich toll, aber wir waren uns beide einig, dass wir es lieber bei dem einen Mal  (*hüstel* 2 Mal) lassen sollten, alles andere wäre zu kompliziert geworden.

Und damit schließe ich mich Ella´s Meinung an. Sex ist schön, denn es ist nicht umsonst die schönste Nebensache der Welt. Und trotz Ella´s ernüchternder Meinung zu farbigen Männer, hoffe ich leise weiter, denn ihr Engländer war ja auch eine Enttäuschung, auch wenn es meiner nicht war. 😉 Vielleicht sollte man aber auch mal eine Phantasie nicht ausleben, oder es so halten, wie Ella es geschrieben hat: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, oder um eine ehemaligen Kollegin zu zitieren:

Och Mensch, es ist echt traurig, dass es zu Ende ist….dabei hatte ich ihm so viel beigebracht!

In diesem Sinne: einen schönen Abend!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die alchemistische Göttin – don´t look her in the eyes!

 

Doves don´t cry

Doves don´t cry

 

Jetzt hat sie völlig den Verstand verloren? Nein, wirklich nicht. Ich hatte zwar viel Sonne, aber ich kann euch beruhigen. Und es sind auch keine Spätfolgen aufgrund zu ausschweifendem SoG Konsums. Ich habe heute gelesen, und bin auf einen Test gestoßen. Ich finde diese Persönlichkeitstests in Zeitungen in etwa so spannend wie Kettenbriefe. *wäääääh* Den letzten dieser Tests habe ich irgendwann gemacht, als ich noch die Bravo Girl (gibt es die überhaupt noch? In solchen Momenten fühle ich mich echt alt.) gelesen habe. Was habe ich heute gemacht? Ich habe mir einen Stift geholt. Tja – ich bin immer wieder für eine Überraschung gut!

13 Fragen später stand fest, welche der 7 Göttinnen der griechischen Mythologie in mir schlummert. Lacht ruhig laut, das macht nichts. Ich verspreche ich, dass ich lauter gelacht habe. So! Ergebnis? Kommt:

Jede Frau, die einmal verliebt war, kennt Aphrodites euphorische Art der Wahrnehmung: ihre Kraft, ganz und gar im Moment aufzugehen. Ihre Energie, ihre Leidenschaft und ihren unbändigen Drang zum Unbekannten. Ok! Bis hierher könnte es auch so ein Hörzu Horoskop sein, aber schauen wir mal weiter.

Arbeit: Sie liebt die Abwechslung und Intensität. Sie kann in Dingen aufgehen, hat aber den emotionalen Abstand, um eine Sache objektiv betrachten zu können. Kommunikation ist für sie wichtig. Da habe ich auch gelacht, und an meinen gestrigen Post gedacht: Ja, stimmt auch. Und weiter?

Sie hat die Fähigkeit, Schönheit zu entdecken und in alles, was sie sieht, ein wenig verliebt zu sein. Sie steht auf kreative, komplizierte, unstete und emotionale Männer. Sie verliebt sich schnell, ist andererseits aber auch schnell gelangweilt. Oh – kommt auch hin!

Nun zu meiner Lieblingsstelle: Sie ist schwer einzuschätzen, narzisstisch und chaotisch! WORD! Soll ich euch etwas verraten? Ich bin eine Aphrodite! Lebt damit 😉 Ich werde es auch, allerdings habe ich noch ein paar andere Dinge nachgedacht. Ich bin ja ein großer Paul Coelho Fan. Ich habe den Alchimisten gelesen und geliebt, seitdem war es um mich geschehen (Da seht ihr es. Ich habe mich sogar in Paul Coelho ein wenig verliebt, zumindestens die Aphrodite in mir) Da dieser Test mich jetzt für immer als alchemistische Göttin abgestempelt hat, ist mir sein Buch „Aleph“ in den Sinn gekommen:

Unser Leben ist eine einzige Reise. Die Landschaft verändert sich, die Menschen verändern sich. Unsere Bedürfnisse wandeln sich. Aber der Zug fährt immer weiter. Das Leben ist dieser Zug, nicht der Bahnhof.

Ich habe das in letzer Zeit aus den Augen verloren. Das ist auch nicht weiter schlimm. Ich bin weit entfernt davon perfekt zu sein. Das will ich auch gar nicht sein, aber eigentlich besteht das Leben gar nicht aus so vielen Augenblicken, sondern immer nur aus dem „Jetzt“! Was auch in meinem Leben geschieht, oder geschehen mag, eines ist gewiss: Es ist immer „Jetzt“! Das ist die einzige Konstante die wir in unserem Leben haben, und es könnte wirklich schlimmer sein, als damit zu leben, oder?

Ich denke gerne und viel, aber manche Gedanken sollte man bewusst loslassen. Gedanken die einem nicht gut tun, bringen nichts voran. Erinnerungen an schmerzhafte Erfahrungen sollte man bewusst hinter sich lassen. Nein, ich habe wirklich keinen Sonnenstich. Ich versuche es mal mit einem Beispiel. Ich nehme ein Feuerzeug in die Hand und halte es fest. Dann öffne ich die Hand. Es fällt deswegen ja nicht runter, und geht verloren, sondern ich habe es losgelassen und kann es noch immer verwenden, wann immer ich das möchte. Ja, das war ein bildliches Beispiel, aber ich denke es ist klar, worauf ich hinaus möchte.

Bevor ihr mich gleich in ein buddhistisches Kloster stecken wollt, wo ich dann tagelang auf eine weiße Wand starren muss (die machen das wirklich), verziehe ich mich wieder und nehme die letzten Sonnenstrahlen mit!

Als ich und mein neu erworbenes Göttindasein heute so den Blick im Garten umhergleiten ließen, entdeckten wir eine Taube, die auf den Stufen des Wasserfalls beim Teich saß. Foto habe ich natürlich nicht so schnell machen können, obwohl ich heute wesentlich schneller geschaltet habe, als gestern. Als Zeichen wie herrlich bescheuert ich sein kann, habe ich mich dann auf eine Stufe gesetzt und den Teich fotografiert. Nein: Ich mache mir schon lange keine Gedanken mehr, was unsere Nachbarn über mich denken. Warum Taube? Sie steht sinnbildlich für die Aphrodite 🙂

*gurrgurr* (Ich habe es im Moment anscheinend mit Vögeln. Ja – ihr dürft diese Steilvorlage gerne nutzen)

göttlich-schönes Wochenende wünsche ich EUCH!

 

 

 

Nichts ist so praktisch wie eine gute Theorie.

Little Bird

Little Bird

 

Ich sitze mit dem Laptop im Garten. Urlaub ist doch etwas Schönes. Zudem ist es ein Novum: einen Blogeintrag aus dem Garten! Ich habe in den letzten Tagen so viel gelesen und geschrieben, wie wohl vorher in meinem ganzen Leben noch nicht. Da ich aber den sich langsam immer dunkler werdenden Himmel mit einem Auge noch im Blick behalte, werde ich so schon sagen können, dass ich diesen Eintrag nicht auf der Terasse fertigstellen kann. Schauen wir mal, wie weit ich komme.

Es ist euch ja nicht entgangen, dass ich der klassische Gefühlsmensch bin. Rollt ihr schon mit den Augen? 🙂 Allerdings möchte ich mich dazu jetzt auch mal äußern, denn normaler Weise nehme ich das immer brav so hin. Es stimmt ja auch. Und ich finde daran nichts Verwerfliches, aber ihr Kopfmenschen auf dieser Welt, könnt das auch mal wie folgt sehen:

Nur weil ich emotional bin, heißt es gar nicht unbedingt das ihr viel rationaler denkt, als ich. Das Gegenteil von rational würde nämlich nicht emotional heißen, sondern irrational. Und das war ich noch nie – na ja, ausser ich will das. Manchmal muss man Dinge ja auch einfach bloß wollen, Logik hin oder her! So, aber weiter im Text: das Gegenteil von emotional ist beim besten Willen nicht rational, sondern emotionslos. Verwunderte Blicke, betretendes Schweigen machen sich breit. Und jetzt noch eine Überraschung: es ist sehr wohl möglich, eine sehr gut begründete (also rationale) Position mit großer (emotionaler) Leidenschaft zu vertreten. Und leidenschaftlich bin ich nun mal. Wenn ich etwas mache, dann mache ich das mit Leidenschaft! Da bin ich quasi die Adele im leidenschaftlichen Denken,Fühlen und Handeln! 🙂 (Ich bin das sogar gerne, und komme da ausgesprochen gut mit zurecht)

Rationalität und Emotionalität sind zwei verschiedene paar Schuhe, aber auch hier wird immer schnell das Schubladendenken aus dem Ärmel geschüttelt: Gefühlsmenschen – haben es nicht so mit Logik, wir verlassen uns ja immer nur auf unser Gefühl. Und die Kopfmenschen? ….sind immer kühl und unsensibel. Aber auch extrem kalte Menschen, können ziemlich extreme Probleme mit dem IQ haben. Und umgekehrt ist die Tatsache, dass Menschen nicht bereit oder nicht in der Lage sind, ihr Köpfchen zu benutzen, noch lange kein Nachweis von Gefühlstiefe.

Ich fasse das mal wie folgt zusammen. Ich saß heute auf der großen Terasse, (mittlerweile bin ich auf die kleine Terasse umgezogen, da ich irgendwie in Reichweite einer Steckdose kommen musste, um dieses Novum hier draußen erleben zu können) und habe auf den Teich geguckt. In dem Teich hat der Vogel auf meinem heutigen Bild gebadet. Emotional fand ich das aber so süß, dass ich den Anblick erst eine Weile genossen habe, mich dann aber rational dazu gezwungen habe, ein Bild davon zu machen. Der Vogel ist auf dem Bild nicht im Teich – das könnt ihr auch sehen, oder? Natürlich ist er das nicht. Wäre auch ein Wunder gewesen, wenn das geklappt hätte. Aber egal , was hat es nun mit diesem Vogel auf sich? Als ich dieses Kerlchen so im Wasser beobachtet habe, musste  ich darüber nachdenken, ob ich in meinem nächsten Leben wohl ein Vogel werde. (Das heißt nicht, dass ich zwangsläufig an die Wiedergeburt glaube, aber man kann ja über alles mal nachdenken)

Und alleine diese Gedanken, unterscheiden euch Kopfmenschen wohl von mir, dem Gefühlsmenschen. Ich mache mir gerne auch mal Gedanken, die man sich nicht machen müsste. Aber wenn ihr irgendwann vor dem Wiedergeburtsverteiler stehen solltet, und ihr innerhalb von 10 Sekunden antworten müsstet, als was ihr wiedergeboren werden wollt, dann kann ich wie aus der Pistole geschossen sagen: Ich nehme doch wieder einen Menschen. Die Idee mit dem Vogel habe ich am 24.04.2014 um kurz vor 5 verworfen!