Obamacare & Death Panels

Mit Obama´s Gesundheitsreform läuft es mächtig unrund. Obamacare steht für die neue Krankenversicherungspflicht in den USA. Bisher haben viele Amerikaner keine Krankenversicherung, weil sie es sich schlicht und einfach nicht leisten können. Damit soll jetzt Schluss sein – denn das ist keine freiwillige Option mehr – sondern Pflicht. So wie in Deutschland – allerdings kann man unsere gesetzliche Krankenversicherungspflicht nicht wirklich mit der zukünftigen in den USA vergleichen!

Bis zum 31. März 2014 muss jeder US Bürger einen Antrag für das neue System stellen – eigentlich sollten diese Anträge „online“ erfolgen, blöd nur, dass die Seite immer wieder zusammenbricht, und es für die Bürger somit nicht möglich ist. Das nun diese Seite, auf der sich die Bürger die „subventionierten Versicherungspolicen“ aussuchen können einfach nicht funktioniert, wurde in den USA  von einschlägigen Talkshows schon als Beleg des Scheiterns für das komplette System gewertet.  Ist doch echt ein Witz! Da schafft es die NSA alle möglichen Länder bis ins Kleinste auszuspähen, aber eine funktionierende Webseite für ihre eigenen Bürger einzurichten, bekommen sie nicht auf die Reihe?!?

Aber was bedeutet Obamacare eigentlich?  Das wissen zum jetzigen Zeitpunkt auch nur 3 von rund 10 Befragten Amerikanern – selbst die Ärtze in den USA haben sich mehrheitlich noch immer nicht dazu bequemt, sich mit der neuen Reform vertraut zu machen!  Rund 15% der Amerikaner sind nicht versichert, weil sie kein Geld dafür haben – wenn zukünftig nun Millionen von Kranken günstigen Versicherungsschutz erhalten, müssen die Versicherungen umso mehr „Gesunde“ anlocken, deren Prämien / Einzahlungen die aufwendigen Behandlungen der Kranken mitfinanzieren. Aus diesem Grund besteht die Pflicht zur Versicherung.

Die ganze Reform steht und fällt also mit der Zahl junger und vor allem gesunder Antragssteller – durch diesen Personenkreis profitieren die Versicherungen. Aber damit noch nicht genug – denn den Firmen wird künftig noch vorgeschrieben, wie sie ihre eigenen Mitarbeiter zu versichern haben – und das nach Möglichkeit bitte eher schlecht, denn ansonsten werden die Unternehmen mit einer neuen Steuer zur Kasse gebeten, die sogenannte Cadillac Steuer wird 2018 eingeführt und wird wohl schnell dazu führen, dass die Bürger diese Kosten schnell in Form von Preiserhöhungen zu spüren bekommen.

Wer sich nicht versichert, muss mit hohen Strafen rechnen, dann drohen hohe Bußgelder, die von den Bürgern niemals im Leben bezahlt werden können. Was noch viel schlimmer ist, sind die sogenannten „Death Panels“ – Obamas Gesundheitsgremien würden demanch darüber entscheiden können, ob ein behindertes Kind leben darf oder sterben muss! Aber auch darüber, ob alte Menschen weiterbehandelt werden sollen, oder man sich das Geld besser sparen kann. Obama ist ein Abtreibungsbefürworter, dass ist schon lange kein Geheimnis mehr – war es eigentlich auch noch nie, denn das hat er bei zahlreichen Reden schon unter Beweis gestellt – somit ist klar: Obamacare unterstützt demnach auch Abtreibungen.

Diese ganze Reform dient nur einem Ziel – Profit für die Versicherungs und Pharmaindusrie. Bisher haben erst rund 40.000 Amerikaner einen Antrag gestellt, obwohl es bereits eine halbe Millionen hätte geben sollen. Wir werden sehen, wie es mit Obamacare weitergeht.

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2 Gedanken zu “Obamacare & Death Panels

  1. Ganz schön hart, wie Du mit Obamas Gesundheitspolitik ins Gebet gehst. Generell finde ich es schon wichtig, dass jeder Bürger, egal auf welchem Kontinent, Zugang zu einer Krankenversicherung hat, die er sich auch leisten kann. Solange es in Amerika keine Solidarversicherungen ähnlich der in unserem Gesundheitssystem gibt, werden wohl oder übel private Versicherungen von diesem Gesetz profitieren. Was die Methoden des Nasenreinstecker anbelangt: Dort wird alles unternommen, was technisch möglich ist. Bei der Website, bei der sich die Bürger für die Versicherung anmelden sollen, liegt der Fall anders: Alles wird so geliefert wie bestellt, oder?

    • Ich habe mich wirklich zurückgehalten . ich schwöre 😉 Ich kann verstehen, warum immer mehr US Bürger nicht mehr hinter ihrer Yes we can – Marionette stehen, auch wenn die dafür mal wieder viel zu lange gebraucht haben……

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